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ᐅ (Aufsteigende?) Feuchtigkeit Sockel / Außenwand


Erstellt am: 06.02.21 12:45

Schloesser 24.02.21 12:28
Keine Ahnung. Wenn wir wüssten, dass das falsch ist. Eigentlich ist im System keine Hinterlüftung vorgesehen...

Jann St 25.02.21 18:29
Ist echt eine interessante Sache.
Das Gummi klebt also nur oben dran? Dann schützt es also nur vor spitzwasser. Bodenfeuchte das an der Sockelplatte hoch zieht kann trotzdem weiter eindringen. Dann fehlt der Sockelnahe Feuchteschutz (5cm über gok soll das Wdvs mit einem Feuchteschutz des Herstellers geputzt werden).

ihr habt also eigentlich zwei Probleme die m.E beides der Vorhabg nicht löst weil er nicht hoch genug ist. Außerdem ist Bitumen nicht UV beständig und daher auch in direkter Sonneneinstrahlung nicht abzuwenden.

die Rote Platte is ja bereits ein Styrodur.
wenn ihr nun den Kiesstreifen wegnehmt und den Vorhang zurückbaut und den Spalt mit Styrodur gut verklebt und das ganze mit 2 Lagen Feuchteschutz z.B Flexyl heißt es von S T Obis 5 cm ok Gelände putzt? Der ist auch in Fassadenfarbe streichbar. Hat jeder Hersteller im Sortiment.
könnte das eine funktionierende aber nicht überteuerte Lösung sein?
was meinen die anderen?

Das Rückbau und Sockel nach Norm herstellen die optimale Lösung ist, steht natürlich außer Frage aber wir sind ja auf der Suche nach einem guten Mittelweg ne?

knalltüte 25.02.21 22:14
deine Frage kann ich leider nicht ganz beantworten, aber gerade heute war unser Dachdecker da und hat den Perimeterbereich abgedichtet. Das Ding ist halt due baust bei einem Holzrahmen mit WDVS aus Holz/Faser nicht eine Wand zurück, du baust das Haus zurück!
Deswegen ist eine konsequente Feuchtigkeitssperre dort so wichtig. Natürlich fängt es an beim kontruktiven Schutz. Also die "Füsse" des Haues sollten nicht im "Dreck" stehen. Drainage + Kiesbett drumherum hilft bereits viel.

Hier mal Bilder von heute. Der im ersten Bild zu sehende untere schwarze Bereich ab ungefähr der Holzleiste bis zur Dämmung unter der BP wird mit 30cm XPS Perimeterdämmung gedämmt, nochmals abgedichtet und mit Sockelputz versehen. Die schwarze dünne Folie oben ist nur zum Schutz der fassade gegen Witterung bis der Putzer kommt.


Baustelle: schwarze Dichtbahn mit Elefanten-Motiven, Holzbalken und Gerüststütze vor Kiesboden



Baustelle: Metallgerüst vor Hausfassade mit Fenstern, Baufolie und Kiesboden.



Außenwand im Bau: Dämmmaterial, schwarze Dampfbremse mit Muster, graue Fassadenpaneele.


Baustelle: schwarze Dichtbahn mit Elefanten-Motiven, Gerüst und Kiesboden

Schloesser 26.02.21 07:00
Hallo zusammen und danke schon mal für die bisherigen Antworten.

Den Spritzschutz im Gelände leeren und tiefer machen und den Gummi der davor hängt wieder weg machen sind auf jeden Fall zwei Dinge die wird kurzfristig machen.
Beim Abdichten wäre es dann vermutlich optimal wenn wir das Styrodur an der Bodenplatte weg nehmen um so den Übergang zwischen Bodenplatte und Außenwand besser dicht machen zu können.
Wir haben jetzt nur die Sorge, dass wir es nachher dicht machen und dann ist es auch falsch weil es vielleicht belüftet sein muss und dann zu dicht ist. Wobei die Firma Opitz von denen das System ist sagt, dass keine Hinterlüftung vorgesehen ist und es sich um ein geschlossenes System handelt wobei das WDVS natürlich bauseitige Leistung sei...
Habe gestern auch mal hinter das Styrodur an der Bodenplatte geschaut. Dann sieht man auch dass an der Unterkante der Außenwand erst eine weiße Sockelschiene ist (vermutlich Unterkante Holz) und dann unterkante Holzfaserdämmplatte die gelochte Leiste und das sichtbare Armierungsgewebe (wo die Feuchtigkeit vermutlich rein kommt und aktuell durch den Gummi schön wie in einer Sauna gehalten wird).

Das größte Problem ist echt zu wissen: Was ist nun richtig und was ist falsch? Wenn wir jetzt Geld in die Hand nehmen, dann wollen wir nicht in 2-3 Jahren da hängen und es bereuen und merken dass es falsch war.
All das gemachte waren auch Firmen - kein eigenes improvisieren oder so. Da verliert man natürlich auch das Vertrauen...

Baudetail mit rosa Dämmplatten, schwarzer Bodenabdichtung und Metallkante im Baubereich.


Klebrige schwarze Substanz klebt neben pinkem Rand und Lochblech mit runden Löchern.


Fundamentunterkante eines Gebäudes: rosa Dämmplatten zerbrochen, schwarze Abdichtungsbahn, Kies.

sascha-t4-le 26.02.21 07:23
icandoit schrieb:

Warum baut man eigentlich Lueftungsgitter ein?
Das ist doch kein Lüftungsgitter??
Ich erkenne da ein Eckwinkel mit Gewebe, hätte mit Armierungskleber zu gemacht werden sollen. Noch besser gehört ein Profil mit einer Tropfnase da hin.
Welcher Art Putz und Farbe hast du da drauf?

Schloesser 26.02.21 07:37
Ja also wenn das kein Lüftungsgitter ist, was zu der Aussage von Opitz passt dass es ein geschlossenes System ohne Hinterlüftung ist, muss/darf es ja vermutlich zu/dicht sein. Vielleicht wäre das schon die Lösung...

Da ist durchgezogen Scheibenputz, Stärke 2-3mm, kein Sockelputz, darauf gestrichen mit Capatint Muresko Silacryl Basis 2. Am Ende den Sockelbereich mit Sockelflex oder Deitermann oder was es da gibt zu versehen und neu zu streichen wäre auch kein Problem. Aber das würde ja nur gegen Spritzwasser und so schützen und nicht gegen die aufsteigende Feuchtigkeit denke ich?!
styrodurhinterlüftunggummifeuchteschutzwdvsbodenplatteunterkanteholzsockelputzaußenwand