ᐅ Armierung / Bewehrung sichtbar
Erstellt am: 09.09.16 20:00
Legurit10.09.16 13:45
Von der Sorgfalt her werden Frostschürzen oft anders behandelt als Bodenplatten... da wird gern der Graben gebaggert und dann der Beton direkt reingeschüttet (zumindest habe ich das schon öfters gehen).
Habt ihr unter der Bodenplatte eine Sauberkeitsschicht / Plane / Dämmung? Hast du Bilder vom Gießen? Normal wird die Bewehrung ja auch mit Abstandshaltern eingebracht. Unterdeckung und Oberdeckung sind nicht nur wegen Feuchtigkeit wichtig.
Natürlich weiterhin: Fähigen und fachkundigen Gutachter beauftragen - das wird hier eine Diskussion NIE ersetzen können.
Habt ihr unter der Bodenplatte eine Sauberkeitsschicht / Plane / Dämmung? Hast du Bilder vom Gießen? Normal wird die Bewehrung ja auch mit Abstandshaltern eingebracht. Unterdeckung und Oberdeckung sind nicht nur wegen Feuchtigkeit wichtig.
Natürlich weiterhin: Fähigen und fachkundigen Gutachter beauftragen - das wird hier eine Diskussion NIE ersetzen können.
MusterFaust10.09.16 16:32
Leider war ich nur beim Ausheben der Erde dabei. Um das Fundament herum wurde ein Graben ausgehoben, das habe ich noch gesehen.
Der Betongießer kam einen Tag später. Ich musste arbeiten und konnte mir das Ganze am Sommerabend fertig anschauen. Bilder konnte ich vom Gießen daher leider nicht machen.
War eben noch mal dort und habe ein wenig weiter geschaufelt. Ist nicht besser geworden
Der Baugutachter meldet sich Anfang nächster Woche gleich bei mir.







Der Betongießer kam einen Tag später. Ich musste arbeiten und konnte mir das Ganze am Sommerabend fertig anschauen. Bilder konnte ich vom Gießen daher leider nicht machen.
War eben noch mal dort und habe ein wenig weiter geschaufelt. Ist nicht besser geworden
Der Baugutachter meldet sich Anfang nächster Woche gleich bei mir.
Payday10.09.16 17:00
tomtom79 schrieb:
Egal was der Sachverständige kostet hier ist er notwendig!ich bin ja kein großer freund von sachverständigen, aber hier liegt ein kapitaler Bock vor. es wurde einer beauftragt, sehr gut.
berichte uns was dabei rumkommt.
Bieber081512.09.16 09:35
MusterFaust schrieb:
Die Eigentümer des Nachbarhauses sprachen nun von einem eventuellen Abriss oder (nett ausgedrückt) Rückbau ihres Hauses.
Wäre es tatsächlich eine realistische Konsequenz?
Also ist dieser Schaden ggf. nicht mehr zu reparieren?Die Anzeichen mehren sich also, dass hier ein schwerwiegender Mangel vorliegt. Trotzdem sollte man nicht gleich vom Ende her denken und panisch worst-case-Szenarien durchspielen. Jetzt ist wichtig, sich gut aufzustellen:- Das Problem technisch durchdringen --> Sachverständiger, von Dir beauftragt und bezahlt.
- Festlegen, wie die (sachlich richtige) Lösung aussieht --> IMHO derjenige, der das Werk schuldet ("Dein Vertragspartner"), Dein Sachverständiger muss dessen Lösungsvorschlag absegnen!
- Frist festlegen und Klären, wer was wann bezahlt (Deine Auslagen?)
- Recht bekommen.
Für die beiden letztgenannten Punkte wirst Du vermutlich auch einen sachverständigen Beistand benötigen, das wäre dann ein Fachanwalt für Baurecht.
MusterFaust12.09.16 09:46
Hatte vor wenigen Minuten ein Telefonat mit meiner Baufirma.
Vorschlag wurde grob telefonisch übermittelt und sieht vor, Stück für Stück das Fundament freizulegen.
Dann werden Bohrungen am bestehenden Fundament durchgeführt und ein neues Fundament einmal um das Haus gegossen. Zwecks Verbindung werden in den Borhugnen Eisen eingesteckt.
Selbst verständlich, so auch bereits telefonisch angekündigt, werde ich diese Woche einen Gutachter hinzuziehen.
Der soll mir sagen, ob der gemachte Vorschlag okay ist oder mir das Haus in 10 - 20 Jahren unterm Hintern abgammelt und eine andere Lösung gefunden werden muss.
Die Kosten der Nachbesserungen übernimmt die Baufirma.
Dennoch muss geklärt werden, ob aus Kulanzgründen die Kosten meines Gutachter übernommen werden.
Das vergangene Wochenende war echt der Horror.
Vorschlag wurde grob telefonisch übermittelt und sieht vor, Stück für Stück das Fundament freizulegen.
Dann werden Bohrungen am bestehenden Fundament durchgeführt und ein neues Fundament einmal um das Haus gegossen. Zwecks Verbindung werden in den Borhugnen Eisen eingesteckt.
Selbst verständlich, so auch bereits telefonisch angekündigt, werde ich diese Woche einen Gutachter hinzuziehen.
Der soll mir sagen, ob der gemachte Vorschlag okay ist oder mir das Haus in 10 - 20 Jahren unterm Hintern abgammelt und eine andere Lösung gefunden werden muss.
Die Kosten der Nachbesserungen übernimmt die Baufirma.
Dennoch muss geklärt werden, ob aus Kulanzgründen die Kosten meines Gutachter übernommen werden.
Das vergangene Wochenende war echt der Horror.
tomtom7912.09.16 09:52
Ein Fundament an das andere anbringen mit überstanden ist ein Wärmebrücke. Und zu dem wie soll die Abdichtung aussehen?
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