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Henk-van-Dijk

Architekt, Vertrag nach HOAI 2013 - verweigert Leistungserbringung

4,30 Stern(e) 7 Votes
Zaba12, wie kommst Du darauf "ich zahle den Architekten also muss ich nix machen"? Ich muß bei jedem Treffen mit dem Architekten detailliert Protokoll führen, da ansonsten nie klar ist, was besprochen und wie entschieden wurde. Er macht es nicht. Aber als Laie kann ich auf dem Bau nicht erkennen, wie lang der Armierungsstahl sein muß. Wenn der dann zu kurz ist, habe ich das ganz bestimmt nicht zu verantworten. Ich kann höchstens die Fotos liefern.
Sorry, da habe ich Dich zu schnell ohne Details anzufragen, beurteilt. Aber dein Armierungsstahl Beispiel wird dein Architekten nicht beurteilen können, es sei denn er ist Statiker. Um sowas im Rohbau zu erkennen, müsste er täglich auf der Baustelle sein. Das macht aber dann auch kein engagierter Architekten, vermute ich. :)
 
Sehe ich genauso, jedoch sich 1x im Monat blicken lassen, ich keine Objektüberwachung im eigentlichen Sinne. Das sollte auch klar sein. Aber was heißt den mangelnde Aufsicht? Wo bist auf eigentlich? Der Rohbauer kann auch nur „Mist“ bauen wenn er nicht genau weiß wie und was er machen soll, den Ausführen können die schon alle!

Immer dieses „ich zahle den Architekten also muss ich nix machen“-Denken. Was bringt es Dir wenn Du dich zurücklehnst und mit dem Finger auf den Architekten zeigen kannst. Es ist dein Bauvorhaben nicht das Bauvorhaben des Architekten. An Ende hast Du die Probleme.
Also das sehe ich aber anders ... wofür beauftrage ich jemanden die Überwachung zu machen wenn ich dann jeden Tag selber da stehe u mich ja doch in alles einlesen muss , weil was bringt es mir jeden Tag auf dem Bau rumzustehen wenn ich nicht beurteilen kann was ich da sehe ?

1. ich lese mich selber ein u fahre jeden Tag hin
2. ich bezahle jemanden der Ahnung hat das zu tun

Und bei 2. kann ich dann hin u wieder schauen , aber wie gesagt Ahnung hab ich keine

Es kann u mag sich nicht jeder zum Bauexperten fortbilden , manche wollen auch einfach nur wohnen

Wenn ich ein Auto kaufe lese ich auch nur Tests , schaue was es kann , fahre Probe , aber bauen lass ich das den OEM .
 
Also das sehe ich aber anders ... wofür beauftrage ich jemanden die Überwachung zu machen wenn ich dann jeden Tag selber da stehe u mich ja doch in alles einlesen muss , weil was bringt es mir jeden Tag auf dem Bau rumzustehen wenn ich nicht beurteilen kann was ich da sehe ?

1. ich lese mich selber ein u fahre jeden Tag hin
2. ich bezahle jemanden der Ahnung hat das zu tun

Und bei 2. kann ich dann hin u wieder schauen , aber wie gesagt Ahnung hab ich keine

Es kann u mag sich nicht jeder zum Bauexperten fortbilden , manche wollen auch einfach nur wohnen

Wenn ich ein Auto kaufe lese ich auch nur Tests , schaue was es kann , fahre Probe , aber bauen lass ich das den OEM .
Das magst Du gerne so sehen und in einer idealen Welt ist es bestimmt auch so, jedoch wirst Du dir leider für diese Sichtweise nix kaufen können, wenn Du wie der TE Architekten-technisch ins Klo greifst.

Und ehrlich...hätte ich meinen Architekten bis LP8 beauftragt, wäre ich trotzdem jeden Tag auf der Baustelle und würde die Handwerker löchern und die Ausführung begutachten. Und warum? Weil ich als Bauherr für meine Baustelle selbst verantwortlich bin.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Klar ist man als Bauherr letztlich für alles selbst verantwortlich. Sicherlich ist es die Optimallösung jeden Tag auf der Baustelle zu sein. Aber das ist oft auch einfach gar nicht möglich durch Job, Kinder, Entfernung, usw..
Ich denke auch dass man genau dafür dann einen Architekt hat. Man mag hier noch differenzieren zwischen einem "GU-Architket" der vom GU gestellt wird und einem "Ich vergebe alle Gewerke frei" Architekten. Obwohl es eigentlich keine Rolle spielen dürfte.
So ein Architekt kriegt nach HOAI schon eine ganz schön großen Klumpen Reichtum, da kann man durchaus erwarten, dass der mind. zwei Mal die Woche, besonders bei heiklen Terminen, auf der Baustelle ist.

Wenn ich nach dem Geschriebenen des TE gehe, vermute ich einen ähnlich rationell denkenden Menschen wie ich es einer bin, der das ganze schon mit einer gewissen Objektivität beurteilt. Die Auswahl des Architekten über Hören-Sagen war sicherlich sehr sinnvoll. Gut, man könnte jetzt an der Zeitspanne meckern, aber meist werden die Leute mit der Reife stets besser :). Wir haben es genau so gemacht, Zeitspanne der Meinung allerdings nur ein Jahr. Ich denke auch, dass du nun den richtigen Weg gehst. Du hast versucht es mit dem Architekten zu lösen, der ist uneinsichtig, und nun gehst du zum Anwalt und letztlich könnte eine Kündigung folgen. Beim Bau ist auch oft das Problem des Zeitdrucks, dass man dann doch an den gewählten Personen, Firmen festhält, obwohl die nur pfuschen, da man befürchtet, dass bis sich ein neuer reingefuchst hat, wieder Wochen, wenn nicht gar Monate vergangen sind.
 
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sichtbeton82, ich bin natürlich nicht besonders daran interessiert, den Architekten zu wechseln, sehe hier aber keine wirkliche Alternative. Wenn seine Forderungen berechtigt sind, wäre das zumindest eine … Überraschung.

Aber jetzt warte ich erst einmal ab, was der Anwalt sagt. Seit Wiederaufnahme der Bauarbeiten (26. März) war der Architekt einmal, am 14. April für 1 h auf der Baustelle. Termine, die er auch noch selbst angesetzt hat, wurden von ihm dann einfach nicht wahrgenommen. Der Bauunternehmer stand allein da und hat gewartet.
 
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Will ja nicht gegen Alte wettern, aber wenn man sich einen 72-Jährigen Architekt nimmt, der nicht gerade Opa oder bester Großenkel ist kann man auch nichts anderes erwarten.
 
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