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ᐅ Architekt liegt mit Schätzungen falsch. Und nun?


Erstellt am: 05.11.20 22:12

Lumpi_LE06.11.20 12:44
Bookstar schrieb:

sehr oft durch ungeplante Aufmunterung...
das triffts so oder so 😀
Ysop***06.11.20 12:57
So ganz klar wird es mir nicht. Aber günstiger könnt ihr es bei Halbzeit wohl nicht mehr machen. Da gehe ich auch davon aus, dass der Rohbau schon durch ist, oder? Wenn ihr keinen oder zu wenig Puffer eingeplant habt, weiß ich auch keinen guten Rat. Außer Nachfinanzierung. Oder eben Außenanlagen auf später zu schieben.
face2606.11.20 13:18
Bookstar schrieb:

Rohbau ist das einzige Gewerk, dass wirklich einfach kalkuliert werden kann. Und mit Angeboten auch abgesichert. Alles andere bekommt automatisch Mehrpreis, sehr oft durch ungeplante Aufmunterung...

Das ist doch genau die Frage, ist die Vergleichsbasis Kostenschätzung, Kostenermittlung oder Angebot?

Man kann jedes Gewerk mit Angebot absichern, nicht nur den Rohbau.
Wenn man Aufmusterungen (oder meintest tatsächlich Aufmunterungen 😉 ) weg lässt, kann man bei fast allen Gewerken Massen und somit Kosten ermitteln.
Kann hier nur aus meiner eigenen und der meines bekannten Umfeldes berichten. Da wurde oft der Rohbau teurer. Erster Grund waren die gestiegenen Preise die im Rohbau bei uns in der Region gefühlt monatlich gestiegen sind. Zweiter oft die Erdarbeiten, die meist im Rohbau LV mit enthalten waren. Denn auch die Kosten sind ständig gestiegen. Dritter war dann eben die Statik bzw. die Menge benötigten Eisens und dann auch der Stahlpreis. Großer Anteil hat hier auch der Keller, weiß ich jetzt nicht ob die TE mit oder ohne baut.
11ant06.11.20 13:30
face26 schrieb:

Und ja wer mit Architekt baut sollte in Kostenschätzungsphase noch mit Puffer rechnen.
Gerade mit Architekt baut man ja nicht ohne Ausschreibung vor der Vergabe. Grobe Abweichungen zwischen Schätzung deuten - so lange man nicht gerade das Dach des Münchner Olypiastadions nachbaut - darauf hin, daß der Architekt Anfänger oder eigentlich schon Ruheständler ist, also wenig oder veraltete Erfahrung hat. Ein Drittel Kostensteigerung (im Einfamilienhaus, nicht beim BER oder der Elbphilharmonie) kommt ja nicht durch Zauberhand zustande oder weil die Tarifverhandlungen für Maurer plötzlich von der Pilotengewerkschaft übernommen worden wären. Und auch nicht durch die schwankenden Tageskurse am Spotmarkt für Baustahl. Ein Architekt bekommt sein Honorar nicht dafür, einen Grundriss zu malen und den mit dem Kommentar des Statikers ans Bauamt zu schicken, sondern die Budgeteinhaltung ist ein Leistungsbestandteil, keine Cocktailkirsche.
face26 schrieb:

Man baut mit Architekt oft auch ein Haus, dass so noch nie gebaut wurde. Während die Fertighaus bzw. GU - Häuser oft schon mit kleinen Abweichungen zig mal gebaut wurden. Da ist detaillierter bekannt was benötigt wird.
Das sind sämtlich Mythen in Tüten (und Vorsicht: ab 1.12. dürfen Mythen nur noch in Beuteln verkauft werden !). GU´ machen mittlerweile ihr Hauptgeschäft mit "Individualplanungen". Und der Unterschied der WC-Tür bei Meiers links und bei Müllers rechts angeschlagen macht den Unterschied auch nicht.
face26 schrieb:

Und überlegt Euch das gut ob Ihr das mit Küche und Fliesen wieder reinholen wollt,
Das wäre nicht nur deswegen doof, weil das Niveau der Designteile erheblich an der Wertigkeitsanmutung des Hauses mitwirkt. Aber die Butterfahrten gehen ja auch eher nach Fenstern als nach Fliesen ;-)
face2606.11.20 14:14
11ant schrieb:

Gerade mit Architekt baut man ja nicht ohne Ausschreibung vor der Vergabe. Grobe Abweichungen zwischen Schätzung deuten - so lange man nicht gerade das Dach des Münchner Olypiastadions nachbaut - darauf hin, daß der Architekt Anfänger oder eigentlich schon Ruheständler ist, also wenig oder veraltete Erfahrung hat...

Ich wiederhole meine Fragestellung. Kostenschätzung? Kostenermittlung? Oder Angebotsphase als Vergleich.
Der TE spricht von 30% beim Rohbau nicht der Gesamtkosten.

Schätzung wird nicht anhand einzelner Massen gemacht. Sondern Schätzung nimmt der Architekt umbauten Wohnraum x Schätzpreis aus Erfahrungswerten.
Ich will nicht ausschließen, dass es immer wieder auch mal Schätzungen gibt, die +/- 5% sind. Aber möge man sich mal etwas mehr die Mühe machen durch dieses Forum oder den Rest des Internets zu stöbern und mal zu recherchieren. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass zwischen Schätzung (!) und Vergabe 20-30% Unterschied liegen. Im Rohbau. Dazu, das mag jetzt aber Spekulation sein, mogelt sich beim vermeintlichen Rohbauangebot, vielleicht die eine oder andere Arbeit mit rein die man eigentlich wo anders zuordnen sollte? Stichwort Baunebenkosten, war die Garage/Carport nicht separat kalkuliert, Erarbeiten/Erdabfuhr im Rohbau oder eigentlich in den Nebenkosten kalkuliert. Alles Dinge die bei den nicht wenigen Positionen eines LV's nicht gleich offensichtlich sind für einen Laien.
Zugegeben sind 30% schon an der oberen Grenze.
11ant06.11.20 14:48
face26 schrieb:

Schätzung wird nicht anhand einzelner Massen gemacht. Sondern Schätzung nimmt der Architekt umbauten Wohnraum x Schätzpreis aus Erfahrungswerten.
Korrekt.
face26 schrieb:

Ich will nicht ausschließen, dass es immer wieder auch mal Schätzungen gibt, die +/- 5% sind.
Das ist mit abhängig davon, differenzierte Klassen zu bilden und die Erfahrungswerte nicht quer zwischen Bungalow und Anstattvilla zu übertragen (Äpfel und Birnen eben).
face26 schrieb:

Aber möge man sich mal etwas mehr die Mühe machen durch dieses Forum oder den Rest des Internets zu stöbern und mal zu recherchieren.
Lieber nicht - so oft wie hier mitten im Galopp die Fliesengröße und die Wärmepumpe gewechselt werden, Innentürentscheidungen längstmöglich offen bleiben und Trennwände nachbeplankt werden, gäbe das nur eine hervorragende Grundlage für Milchmädchenrechnungen vom Feinsten :-)
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