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ᐅ Altes Haus kaufen, Grund behalten, Haus verkaufen, Haus bauen


Erstellt am: 01.10.16 12:03

Michael8004.10.16 16:39
Hallo Florian,
wenn du die 480m² noch teilen willst, was bleibt dann davon über? da der Bestand ja mit der Kante mittig steht wird das linke Grundstück wohl eher nur 180-200m² kriegen, da es ja vorne auch noch schräg abfällt. Selbst wenn du sagst, dass du keinen Garten willst usw. ist das schon verd.... klein.

ich würde hier vom Gefühl her eher die Finger weg lassen. Wir selbst haben 5 Jahre nach dem richtigen Objekt gesucht, und dann doch "nur" ein Grundstück gekauft, und bauen nun auf 750m² neu.

Ein 200m² Grund würde ich nicht anfassen.

Mal abgesehen von dem Geld dass du in Reparaturen usw. steckst, kommst du nicht unter 350-400 Tsd Euro weg. Bei angenommenen 280m² und dem modernisiertem Haus darauf würde ich jetzt Max. 200-250 tsd bezahlen (ohne das Objekt gesehen zu haben).

Aber das ist glaube ich auch ein Bisschen Geschmackssache ob man sich das auf so einem Grundstück vorstellen kann.

Und ich würd mich nicht so unter Druck stellen lassen. Geh mit dem Motto ran, "Wenns weg ist, hats nicht sollen sein" dann findest du auch das richtige für euch.

Gruß

Michael
DG05.10.16 08:49
Michael80 schrieb:

Ein 200m² Grund würde ich nicht anfassen.

Mal abgesehen von dem Geld dass du in Reparaturen usw. steckst, kommst du nicht unter 350-400 Tsd Euro weg. Bei angenommenen 280m² und dem modernisiertem Haus darauf würde ich jetzt Max. 200-250 tsd bezahlen (ohne das Objekt gesehen zu haben).

Das Haus aus den 60'ern hat einen groben Wert nach NHK von ca. 60T€ zzgl. Grundstück.

Wenn man 80T€ für die Immobilie ansetzt, blieben bei aktuellem Kaufpreis 200T€ für das Grundstück, ergo Bodenrichtwertpreis von €421.- übrig.

Wenn man das alte Haus mit 60T€ renoviert und das verbleibende sehr kleine Grundstück (ca. 120m²) für 75% des Bodenrichtwertpreises ansetzt, würde man einen Kauferlös von ~180T€ erzielen. Unter Beachtung der Renovierungskosten blieben dann für das Restgrundstück (280T€ + 60T€ - 180T€) / 350 = 457€ Bodenrichtwert übrig.

Makler- und Teilungskosten kämen noch obendrauf, sodass man definitiv über 465€ läge.

Das wird vermutlich jetzt schon alles sprengen, was in Kempten normalerweise aufgerufen wird. Kempten ist ähnlich groß wie meine kleine Heimatstadt - für +465€ kann ich mir hier in zweitbester Innenstadtlage (beste Lage ca. 650€) Ladenfläche kaufen. Die teuersten Wohngrundstücke haben hier einen Bodenrichtwertpreis von ca. 200€, selbst wenn tatsächlich €250 oder auch €300 gezahlt würden, wäre man immer noch meilenweit weg von +400€ bzw. fast 500€.

Also Bayern-Bonus hin oder her - das passt hinten und vorne nicht, weil nach der Teilung zwei (!) sehr kleine bzw. schlecht zugeschnittene Grundstücke übrig bleiben und das bestehende Haus eben kein hochpreisiges, komplett renoviertes Schmuckstück ist. Mein Kaufpreis läge vermutlich sehr stark unter den aufgerufenen 280T€ , je nachdem, wie die Besichtigung des 60'er-Jahre-Hauses ausfiele. Kann gut sein, sodass sich eine Renovierung lohnt - kann aber auch durchaus jetzt schon ein rechnerischer Fall für die Abrissbirne sein.

MfG
Dirk Grafe
grundstückkaufpreisbodenrichtwertpreis