ᐅ Altes Bauernhaus dämmen: Unebene Fassade vorbereiten – WDVS oder VHF?
Erstellt am: 10.01.26 16:40
H
hinterland10.01.26 16:40Ich wohne in einem alten zusammengewürfelten Bauernhaus, EG Mauerwerk und Porenbeton im Anbau, OG Holz/Lehm mit Kellenwurf verputzt. Es soll vereinheitlicht und gedämmt werden, eine Seite zugt noch Fachwerk , eine andere zwei verschiedene Putzfarben durch Ausbesserungen etc. Auf 300 qm alten DDR Zementputz abschlagen ist eigtl echt keine Option trotz aller Motivation. Einfach drüber dämmen aber halt auch nicht. Hab viele Meinungen gehört - manche sind der Meinung bei einer vorgehängten Fassade würde der weiche Dämmstoff sich reinfügen und gut ist. Andere sagen halt ein WDVS und mit der Klebemethode für unebene Untergründe, dann wird's schon nicht zu einer Hinterlüftung kommen.
Dazu kommt eine extreme Unebenheit durch einen Balken - da reden wir von gut 5 cm Unebenheit. Auch da gibt's manche, die das über verschiedene Dämmstarken ausgleichen. Zb 16 cm und 10 cm.
Also -
Wie kann ich den Untergrund vorbereiten - ausbessern, reparieren, reinigen, glätten? So viel wie nötig , so wenig wie möglich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in solch grobem luftig durchlöchertem Putz auch Ungeziefer überwintert, der Specht ist auch regelmäßig da.
Oder mach ich mir zu viel Kopf und eine fachmännische Dämmung macht das dicht und gut ist? Welches Dämmsystem seht ihr als vernünftig, VHF oder WDVS?
Bilder der extremsten Stellen sind angehängt (Schäden durch Hecke/Rankpflanzen & der starke Unterschied durch Balken)
Vielen Dank, ich bin gespannt, wie ihr vorgehen würdet.




Dazu kommt eine extreme Unebenheit durch einen Balken - da reden wir von gut 5 cm Unebenheit. Auch da gibt's manche, die das über verschiedene Dämmstarken ausgleichen. Zb 16 cm und 10 cm.
Also -
Wie kann ich den Untergrund vorbereiten - ausbessern, reparieren, reinigen, glätten? So viel wie nötig , so wenig wie möglich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in solch grobem luftig durchlöchertem Putz auch Ungeziefer überwintert, der Specht ist auch regelmäßig da.
Oder mach ich mir zu viel Kopf und eine fachmännische Dämmung macht das dicht und gut ist? Welches Dämmsystem seht ihr als vernünftig, VHF oder WDVS?
Bilder der extremsten Stellen sind angehängt (Schäden durch Hecke/Rankpflanzen & der starke Unterschied durch Balken)
Vielen Dank, ich bin gespannt, wie ihr vorgehen würdet.
N
nordanney11.01.26 11:25Sehe eine ganz normale Fassade für ein WDVS. Kleben mit Schaum oder Klebemörtel (neben Dübeln).
H
hinterland11.01.26 19:05nordanney schrieb:
Sehe eine ganz normale Fassade für ein WDVS. Kleben mit Schaum oder Klebemörtel (neben Dübeln).Okay, mir wurde gesagt, das bei dem unebenen Grund eine Hinterlüftung und deren Folgen wahrscheinlich ist. Es wir ja generell ja empfohlen Fugen mit Schaum oder Dämmstoffstreifen zu schließen, Versprünge plan abzuschleifen und eben plan vollflächig homogen aufzutragen, ein ebener Untergrund wäre eine Voraussetzung..N
nordanney11.01.26 19:42Vielleicht muss man einzelne Stellen nacharbeiten. Aber Grundstück. hat du eine ebene Fläche fürs WDVS.
H
hinterland11.01.26 20:16Wie ist die Meinung zu VHF? Sehe viele Vorteile aber natürlich auch den Preis.
Da wo der Balken gearbeitet hat sind es nach unten ca 5 cm mehr Vorsprung. Nimmt man dann beim WDVS zwei Dämmstärken? zB 16. & 20
Da wo der Balken gearbeitet hat sind es nach unten ca 5 cm mehr Vorsprung. Nimmt man dann beim WDVS zwei Dämmstärken? zB 16. & 20
N
nordanney11.01.26 20:55hinterland schrieb:
Wie ist die Meinung zu VHF? Sehe viele Vorteile aber natürlich auch den Preis.Ist eine tolle Sache - auch gut in Eigenleistung zu machen, wenn man möchte. Aber der Preis...hinterland schrieb:
Da wo der Balken gearbeitet hat sind es nach unten ca 5 cm mehr Vorsprung.Was meinst Du damit eigentlich? Ist auf den Bildern nicht zu erkennen. Allgemeine Frage noch. Wird das Dach dann auch angepackt? Sieht so aus, als ob weder ein WDVS geschweige denn eine vorgehängte Fassade passt.
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