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ᐅ Alternative Fassade in Klinkeroptik


Erstellt am: 19.02.2019 09:51

Lumpi_LE 20.02.2019 14:40
Ne, ich sage "wenn's normal gemacht ist, sieht's blöd aus".
Wie erwähnt, ich würde es nicht machen, wie erwähnt gibt es aber auch Leute die es machen.
Und wie immer gilt "You get what you pay for"... Es kostet nicht umsonst deutlich weniger. Wäre es gleichwertig gäbe es die Klinkerfassaden nicht.
Der Architekt selbst hat ja auch davon abgeraten, wobei aber auch seine Klinkermehrkosteneinschätzung völlig an der Realität vorbei geht - wie ja auch jemand vor 3 Posts aus eigener Erfahrung geschrieben hat.

Kekse 20.02.2019 14:47
Und ich behaupte, dass du die normal/gut gemachten Riemchenfassaden eben nicht als solche erkennst. Weil man sie nicht erkennen kann.

11ant 20.02.2019 14:50
Kekse schrieb:
Ich könnte auch Fotos von schlimmen Klinkerfassaden posten…
Speziell zum Thema Ecken: bei Massiv-Fertighäusern (mit Wandtafeln aus Porenziegeln o.dergl.) wird nicht selten schon im Werk verklinkert - und zwar jede Tafel für sich, also an den Hausecken nicht "gezinkt". Da sehe ich dann qualitativ nicht viel Unterschied zu Riemchen ohne Eckstücke (was selbst Selbermacher kaum noch so machen).

Waeller 20.02.2019 15:25
Nochmal zu den Kosten: Ich finde den Aufpreis für den Handformklinker plausibel, rechnet man die Ersparnis für den wegfallenden Putz dazu, ist man bei effektiv 140€/pro qm. Das sind Werte, die sich mit dem decken, was ich auf verschiedenen Bauseiten im Netz finde.
Der sehr moderate Aufpreis, der hier ein paar Zeilen vorher zu lesen war, erscheint mir eher atypisch günstig.
Lasse mich da aber gerne belehren, deshalb frage ich ja.

11ant 20.02.2019 16:50
Das Problem ist hier der Vergleich von Äpfeln (mit Zuckerglasur) mit Birnen (mit Sahne) - der kann so gar nicht transparent sein.

Die bisher geplante Wand ist "vollständig" in dem Sinne, keine weitere Wandschale zu brauchen. Daher schlägt der Anbieter insofern folgerichtig ja auch vor, nicht da eine volle Mauerschale - und damit eigentlich ein "zu viel" - vorzustellen, sondern alternativ zur Klinker-Optikschicht auf die vollständige Wand eine Klinker-Vollschicht zu nehmen, und diese dann vor eine damit mehrschalige Mauer zu stellen.

Diese Maßnahme stelle ich in ihrem Sinn und insbesondere in ihrem Maß in Frage, wenn es den Bauherren doch erklärtermaßen nur nach dem Optikeffekt gelüstet, für den der in Scheiben geschnittene Klinker seinen Zweck qualitativ absolut vollwertig erfüllt. Soweit also zunächst zur Teilfrage, ob der Aufwand der "Klinker"-Vollschale denn notwendig oder auch nur irgendwie höherwertig sei: beides klar "nein", weder technisch noch qualitativ erforderlich.

Die zweite Dimension der Frage steckt darin, ob man dem Vorschlag der Wandaufbau-Alternative folgen solle. Und hier wird atypischerweise nicht derselbe Konstruktionsbaustoff in dünnerer Stärke der dann nur "innenseitigen" Wandschale vorgeschlagen, sondern gleich ein Systemwechsel zu einer Konstruktions-Wandschale der Gattung "Dämmschaumschalstein".

Genau das ist aber eine tiefgreifende Änderung mit aus meiner Sicht drei Nachteilen:
1. sie ist zur Wunscherfüllung unangemessen aufwendig, ohne das irgendwie zu lohnen;
2. sie erfordert für beide Wandschalen Personal mit völlig anders gelagerter Verarbeitererfahrung (und ist nach meiner Erwartung auch hinsichtlich der Statik nicht neutral im Sinne daß diese anders gerechnet werden müßte);
3. sie macht den Vergleich für den Laien Bauherr kaum mit eigenen Mitteln qualifiziert bewertbar.

Insbesondere Punkt 3 wäre für mich das ausschlaggebende Ablehnungsargument, egal wie annähernd preisneutral der Umschwenk sein könnte.

dertill 21.02.2019 08:00
Kekse schrieb:
Und ich behaupte, dass du die normal/gut gemachten Riemchenfassaden eben nicht als solche erkennst. Weil man sie nicht erkennen kann.

In Schleswig-Holstein sieht man von beidem vieles. "Echten" Klinker mit 11,5 cm oder nachträglich mit Riemchenklinkern versehene Häuser. Letztere gibt es wirklich von total dilettantisch ausgeführt über technisch nett, optisch aber nicht schlüssig, bis gut gemacht und schlüssig wirkend. ABER: Man erkennt es. Fensterlaibung, Fenstersturz, Dachansatz/Sparrenauflage, Sockelansicht, etc. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, aber eine Riemchenfassade wird nun mal anders konstruiert als eine Vormauerschale auf eigenem Fundament.
Waeller schrieb:
Der sehr moderate Aufpreis, der hier ein paar Zeilen vorher zu lesen war, erscheint mir eher atypisch günstig.

Das liegt wohl an der Bauregion Hessen. Im Norden ist 17,5cm Kalksandstein + Kerndämmung + 11,5cm VMz quasi Baustandard. Es gibt GUs die Bieten in ihren Preislisten Klinker zum gleichen Preis wie verputzt an (ob es dann einen Unterschied im Wandaufbau gibt, weiß ich nicht).

Auf den Kram mit den EPS-Schalen würde ich aber verzichten. Dann hast du hinterher ja auf der Innenseite an allen Wänden bzw. allen Außenwänden erstmal EPS.
epsklinkerwandschalewandaufbau