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ᐅ Allgemeine Fragen (Erbpacht)


Erstellt am: 04.05.2020 17:00

OWLer 08.05.2020 21:53
Rein interessehalber, da wir auch überlegt haben, mit Erbpacht zu bauen. Gibt es eine Klausel, die die Erbpacht z.B. an die Inflationsrate knüpft?

Tarnari 08.05.2020 22:07
OWLer schrieb:

Rein interessehalber, da wir auch überlegt haben, mit Erbpacht zu bauen. Gibt es eine Klausel, die die Erbpacht z.B. an die Inflationsrate knüpft?
An allen durch 5 teilbaren Jahres kann der erbbauzins dem Verbraucherpreisindex angepasst werden. Dies ist wohl die übliche Variante bei kirchlichen Grundstücken.
Das kann eine Erhöhung oder auch Minderung bedeuten. Es kommt wohl nicht selten vor, dass jahrelang keine Anpassung stattfindet und dann auf einmal eine entsprechende Erhöhung stattfindet. Hab da mal was von einer alten Dame gehört, die jahrzehntelang den gleichen Zins bezahlt hat und von heute auf morgen 300% (oder so) mehr zahlen musste.
Aber das sind sicherlich RTL-News.

nordanney 08.05.2020 22:48
OWLer schrieb:

Gibt es eine Klausel, die die Erbpacht z.B. an die Inflationsrate knüpft?
Normalerweise an den VPI gekoppelt.

alwayssearchin 14.05.2020 09:16
Ich möchte mich erneut für die Antworten bedanken. Allein durch die Teilnahme an dem Thread werden Aspekte genannt und diskutiert, die mir genau die Fragen beantworten, die ich mir stelle.

nordanney schrieb:

Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0%. Die Hürden sind extrem hoch, außerdem verlierst Du "nur" Grundstück und Haus (egal in welcher rechtlichen Form) gegen Zahlung des Verkehrswertes. Somit kein finanzieller Schaden.
In Städten und Gemeinden wird übrigens nicht einfach eine Autobahn oder Zugtrasse durch Wohngebiete gebaut.

Natürlich bin ich für diese Antwort sehr dankbar. Allerdings halte ich deine Einschätzung mit 0% etwas unrealistisch. Darüber hinaus erwähnst du im darauffolgenden Satz, dass dann "nur" Land Und Haus weg sind.
Entschuldigung? Was habe ich denn noch auf meinem Grundstück mit Haus, wovon mir noch Nichtmal die Schatztruhe mit den Goldmünzen gehört, von denen Tassimat sprach.

Gerne möchte ich dir für die Beantwortung deiner letzten Frage
nordanney schrieb:

Was möchtest Du eigentlich? Bauen, kaufen, Neugierde befriedigen
Auf den ersten Post hier im topic verweisen; Ziel ist die langfristige Informationsaneignung, sodass ein Grundstückserwerb ohne Erbpacht mit anschließendem Mehrfamilienhausbau mit möglichst wenig Risiken möglich ist.
HilfeHilfe schrieb:

Lösungsansatz : 50 km weit wegziehen und kaufen
Vielen Dank für die Antwort. Darüber habe ich auch nachgedacht. Die extra Fahrzeit würde ich sogar in Kauf nehmen. Allerdings kann ich mir adhoc aus den Beiträgen die ich lese folgenden Zusammenhang erschließen :


Weiter weg und eher unbebaut = günstiger dafür höheres Risiko in Bezug auf neubebauung (und vielleicht sogar Enteignung?)

Näher dran am Zentrum = teurer, dafür (vermeintlich) höhere Sicherheit vor Enteignung und neubebauung.


Liebe Grüße

Alwayssearchin

nordanney 14.05.2020 09:45
alwayssearchin schrieb:

Allerdings halte ich deine Einschätzung mit 0% etwas unrealistisch.
Da liegst Du total falsch.
alwayssearchin schrieb:

Darüber hinaus erwähnst du im darauffolgenden Satz, dass dann "nur" Land Und Haus weg sind.
Entschuldigung? Was habe ich denn noch auf meinem Grundstück mit Haus, wovon mir noch Nichtmal die Schatztruhe mit den Goldmünzen gehört, von denen Tassimat sprach.
Nichts mehr. Aber Du bekommst den Gegenwert von Haus und Grundstück großzügig ersetzt. Dir entsteht ein Schaden von 0! (bis auf einen Umzug - dafür aber ein neues Haus)
alwayssearchin schrieb:

sodass ein Grundstückserwerb ohne Erbpacht mit anschließendem Mehrfamilienhausbau mit möglichst wenig Risiken möglich ist.
Beide Grundstücksvarianten weisen absolut dasselbe Risiko aus. Da ist keinerlei Unterschied.
alwayssearchin schrieb:

Weiter weg und eher unbebaut = günstiger dafür höheres Risiko in Bezug auf neubebauung (und vielleicht sogar Enteignung?)
Enteignungsrisiko liegt bei dort auch annähernd bei 0, außer Du baust einen Bauernhof. In klassischen Bebauungsplan Bereichen wird nicht enteignet.
alwayssearchin schrieb:

Näher dran am Zentrum = teurer, dafür (vermeintlich) höhere Sicherheit vor Enteignung und neubebauung.
Teurer ja, dafür aber auch höhere Mieteinkünfte möglich. Sicherheit vor Enteignung identisch.

Was verstehst Du eigentlich unter "Risiko in Bezug auf Neubebauung"? Das verstehe ich nicht.

Zusammengefasst: Du hast eine irrationale Angst vor Enteignung und vor Erbbaurechten. Woher rührt die Angst? Ersteres gibt es praktisch nicht und zweiteres ist kein Nachteil.

Wenn ich schon über den Bau eines Mehrfamilienhauses nachdenke, dann stelle ich mir 100 andere und viel wichtigere Fragen. Solltest mal drüber nachdenken.

Matthew03 14.05.2020 09:49
alwayssearchin schrieb:

Weiter weg und eher unbebaut = günstiger dafür höheres Risiko in Bezug auf neubebauung (und vielleicht sogar Enteignung?)

Näher dran am Zentrum = teurer, dafür (vermeintlich) höhere Sicherheit vor Enteignung und neubebauung.

Mit diesen Gedankengängen wirst du niemals bauen/kaufen...woher kommt diese völlig unnötige Angst vor Enteignung? Bist du in der BRD aufgewachsen? Dann werde ich das nicht verstehen können.

Du stehst dir und einem etwaigen Hauswunsch damit selbst im Weg. Alle möglichen Bauwilligen wägen ab: Entfernung Arbeitsplatz, Kosten Bauplatz, Kosten Hausbau, Wo ist die Verwandtschaft, wie wird das mit Kindern, mag ich an den Hang, wie ist der Nachbar, Doppelhaushälfte oder Einfamilienhaus, wie weit kann ich pendeln, UVM....und bei 99,9999999% taucht dennoch nirgends auf: wo werde ich schneller enteignet?
Mit dieser "Überangst" wirst du niemals bauen/kaufen können.
Bis du eruiert hast ob beim Grundstück im Wollmichsauweg auch Eier gelegt werden und wie hoch die Chance ist diese dann vom Staat weggenommen zu bekommen hat Familie Müller bereits gekauft, gebaut und ist eingezogen.

Mach dir klar woher die Ängste kommen, überwinde sie, dann erst kann das was werden.
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