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ᐅ Abriss Altbestand wirklich so teuer?


Erstellt am: 01.02.23 16:50

M
Malunga
02.02.23 10:10
hauskauf1987 schrieb:

70k nur für den Abriss? puh, schnell müllen und weitere Firmen anfragen
Ich habe in Bawü erst ein ähnlichen Auftrag vergeben für 19.000 Euro. Zugegebenermaßen verdient der NU dadurch kaum was, aber das bekommst du locker für die Hälfte hin inkl. Keller
Das kann ich so nicht unterschreiben.
RemsMurrKreis; käme uns der Abriss einer Scheune; 12x8m ohne Entsorgung knapp 35-40k€.
Deswegen finde ich 70 je nach Volumen und Kubik des Einfamilienhaus nicht so abwegig.
M
Malunga
02.02.23 10:12
WilderSueden schrieb:

Verfüllung hängt davon ab, was später drüber kommt. Wenn da nur Garten ist und Setzungen nicht stören, kann man einfach mit irgendwelchem Aushub verfüllen, den verschenken Leute gern. Falls da später eine Einfahrt, etc. drüber kommt, muss man vermutlich mit verdichtbarem Material auffüllen und das wird teuer. Beim Abriss fällt ein bisschen was an, aber das wird sicher nicht reichen. Schotter anfahren ist teuer
Auch hier muss ich wiedersprechen. So einfach dürfen das Fuhrunternehmen nicht mehr, weil Aushub grundsätzlich der Entsorgung zuzuführen ist.
Das ablagern beim Kumpel oder Bauern um die Ecke kann den Disponent seine Konzession kosten.

was früher so billig und salopp ging ist heute idR untersagt oder Strafbar.

Unseren Oberboden dürften wir nichtmal selbst wieder einbringen da er grundsätzlich erst nach Schadstoffen untersucht werden müsste und damit Sondermüll gleich käme.
A
Allthewayup
02.02.23 10:32
Malunga schrieb:

Auch hier muss ich wiedersprechen. So einfach dürfen das Fuhrunternehmen nicht mehr, weil Aushub grundsätzlich der Entsorgung zuzuführen ist.
Das ablagern beim Kumpel oder Bauern um die Ecke kann den Disponent seine Konzession kosten.

was früher so billig und salopp ging ist heute idR untersagt oder Strafbar.

Unseren Oberboden dürften wir nichtmal selbst wieder einbringen da er grundsätzlich erst nach Schadstoffen untersucht werden müsste und damit Sondermüll gleich käme.
Auch das ist sehr allgemein gedacht. Wir dürften das gesamte Aushubmaterial wieder einbauen inkl. Oberboden. Keine Analyse für die Deponie, kein tamm tamm bei uns. 2km weiter nahe einem ehemaligen Raffineriegelände muss der Aushub analysiert, gewaschen und wieder analysiert werden und darf trotzdem nicht wieder eingebaut werden. Ich denke das ist eine sehr lokale Regelung was mit den Böden gemacht werden darf und was nicht. Da musst du dich kundig machen bei der Gemeinde-/Stadtverwaltung.

Wäre es denn möglich das entstehende Loch mit dem Aushubmaterial des Hauses wieder aufzufüllen? Böden geringerer Entfernung sollten ziemlich homogen sein. Vorausgesetzt es werden dort keine Ansprüche an die Tragfähigkeit gestellt.

Als Ratschlag für solche einseitigen Angebote:
- Vereinbare einen festen Arbeitsumfang als Pauschalpreis
- Vereinbare einen exakten Endzustand inkl. größe der zulässigen Bruchstücke die nach dem Abriss unvermeidbar sind und im Boden verbleiben dürfen. Wir haben das durchsieben mit max. 6x6cm für Betonbruch vereinbart sowie absolut null Schad-/Kunst-/Mineralstoffe als Rückstände. Also auch keine Folienfetzen, Glaswolle oder Scherben im Boden oder dergleichen
- Das entkernen (der Begriff muss auch genauer durch dich definiert werden), das vollumfängliche fachgerechte Entsorgen inkl. Abfahren sollte ebenfalls erwähnt werden
- keine Wartezeiten zu Lasten des Bauherrn bei Verzögerung von Anlieferung der Container etc.
- Baustellentoilette durch Auftragnehmer
- evtl. notwendige verkehrsrechtliche Anordnungen, Absperrungen, Schutz öffentlichen Grunds gegen Schäden durch schwere Maschinen und ggf. Bauwasser/Baustrom durch Auftragnehmer
- knüpfe die Zahlung an den vollständigen, erfolgreichen Abschluss der Arbeiten, bzw. vereinbare ein Abrisszeitfenster bzw. fixen Endtermin

Wenn die Anbieter schon vor Angebotserstellung nicht auf die Baustelle kommen, findest du die oben genannten Punkte meist teilweise auf der Schlussrechnung wieder. Mit der Begründung „das war im Angebot aber nicht enthalten jedoch zwingend notwendig/bauseits zu stellen gewesen“.

Du kannst Abriss und Auffüllen auch separat vergeben. Abrissprofis sind zumeist nicht auf das Auffüllen spezialisiert und rufen vielleicht aus Vorsicht viel mehr für das Auffüllen auf als ein Fuhrunternehmen der das Zeug viel häufiger und wahrscheinlich auch billiger einkauft.

Edit:
Asbestentsorgung/Rückbau kannst du als außergewöhnlich Belastung von der Steuer absetzen und sollte daher und er Rechnung separat ausgewiesen werden.
S
sysrun80
02.02.23 11:01
TheHausbauer schrieb:

Das bestehende abrissreife Haus aus den 50ern ist etwa 11x8m mit 2 Vollgeschossen + Keller. Das Angebot lag dann bei 70.000€ noch ohne Schadstoffe (die kämen extra on top wenn sie denn vorliegen also kann man da sicher noch von paar Tausend € ausgehen). Wenn ich hier im Forum so lese wäre ich eher von der Hälfte ausgegangen. Müssen wir hier wirklich eine so hohe Summe rein für den Abbruch einkalkulieren?

Wir haben vor einigen Wochen bei Hannover ein Haus abgerissen: 1960er, auch 11x8, 2 Vollgeschosse und Keller.
Abriss inkl. entkernen, ausräumen des Gartens, Abfuhr, Bauzaun, Toilette etc.: 28k Euro. Verfüllung kommt noch.
W
WilderSueden
02.02.23 11:18
Malunga schrieb:

Auch hier muss ich wiedersprechen. So einfach dürfen das Fuhrunternehmen nicht mehr, weil Aushub grundsätzlich der Entsorgung zuzuführen ist.
Unbelasteter Aushub wird nicht entsorgt, sondern wieder anderweitig verwendet, z.B. Lärmschutzwälle. Du kannst auch einfach beim Kieswerk den Aushub anderer Leute bestellen, wenn du etwas verfüllen willst.

Geschenkter Boden wird immer noch häufig gemacht. Die Portale sind voll davon. Ein Nachbar hat auch über einen bekannten Bauunternehmer diverse LKW bei sich abgekippt, um das Grundstück aufzufüllen
A
Allthewayup
02.02.23 19:02
Gib auf alle Fälle Bescheid wo du preislich final gelandet bist für die arbeiten, alleine schon aus Referenzgründen für andere Interessierte.
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