Hallo zusammen,
die Grundrissplanung steht bei uns soweit, allerdings kommen wir bei der Frage, wie genau wir unser Wohn-/Esszimmer gestalten wollen, nicht so recht zur finalen Entscheidung. Daher möchte ich euch gerne mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen, und euch beide Entwürfe vorstellen.
Kurz zum Hintergrund: Unser Bauplatz ist in Richtung Süden unverbaubar - wir schauen also in "Natur pur". Deshalb war es uns von Anfang an wichtig, dass wir mit großen Fensterflächen sozusagen "die Natur ins Haus" holen wollen.
Nach diesen Vorgaben entstand letztlich unsere "Variante 1":
- Die Südseite (im Entwurf oben) ist durch eine große Fensterfront möglichst offen
- Sitzt man auf dem sofa, kann man entweder gegenüberliegend auf den TV schauen...
- ...alternativ hat man vom Sofa aus einen schönen Blick in Richtung Süden bzw. durch die Übereckverglasung sogar in Südwesten
Der Entwurf gefällt uns sehr gut, nur hat er den Nachteil, dass das Sofa quer zum Raum gestellt werden muss. Läuft man also von der Küche ins Wohnzimmer, so läuft man erst um den Tisch, dann am Sofa entlang und setzt schließlich auf die Couch.
Die große Frage, die wir uns dabei stellen: Ist das praktikabel, oder geht uns das "Rumgelaufe" recht schnell auf den Zeiger? Außerdem sind die Abstände vom Esszimmertisch zur Wand bzw. zum Sofa zwar okay, aber auch nicht riesig. Dadurch haben wir eine Engstelle im Raum, was recht schade ist.
Aus diesen Gedanken heraus ist "Variante 2" entstanden (hat keine Architektenprüfung durchlaufen sondern ist nur mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet):
- Das Sofa wird verschoben und die TV-Wand wandert zur Südseite
- Damit wirkt der Raum deutlich offener, allerdings hat das einige Nachteile
Die Nachteile sind unserer Meinung nach: Der Blick in Richtung Süden wird durch die Mauer stark eingeschränkt. In Richtung Westen (also rechts) sieht man vom Sofa aus fast gar nicht mehr. Die Übereckverglasung wirkt vielleicht noch wenn man im Raum steht oder am Esstisch sitzt, aber nicht mehr vom Sofa aus. Damit wird unser Credo "die Natur ins Haus holen" deutlich reduziert. Außerdem kann die Westsonne nun auf den Fernseher scheinen, was nervig sein kann.
Nun stellen wir uns die Frage: Was ist besser - wird uns das querstehende Sofa und die engeren/ungeschickteren Laufwege der Variante 1 so arg stören, dass Variante 2 zu favorisieren ist, obwohl wir uns damit die Sicht ins Grüne etwas verbauen?
Wir wissen, dass ihr uns die Frage nur bedingt beantworten könnt - aber vielleicht habt ihr ja eine spontane Meinung und/oder einen "klaren Favoriten"...? Über euren Input würden wir uns freuen
Eine Mini-Umfrage gibt es übrigens auch
Vielen Dank!
Grüße,
matze007

die Grundrissplanung steht bei uns soweit, allerdings kommen wir bei der Frage, wie genau wir unser Wohn-/Esszimmer gestalten wollen, nicht so recht zur finalen Entscheidung. Daher möchte ich euch gerne mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen, und euch beide Entwürfe vorstellen.
Kurz zum Hintergrund: Unser Bauplatz ist in Richtung Süden unverbaubar - wir schauen also in "Natur pur". Deshalb war es uns von Anfang an wichtig, dass wir mit großen Fensterflächen sozusagen "die Natur ins Haus" holen wollen.
Nach diesen Vorgaben entstand letztlich unsere "Variante 1":
- Die Südseite (im Entwurf oben) ist durch eine große Fensterfront möglichst offen
- Sitzt man auf dem sofa, kann man entweder gegenüberliegend auf den TV schauen...
- ...alternativ hat man vom Sofa aus einen schönen Blick in Richtung Süden bzw. durch die Übereckverglasung sogar in Südwesten
Der Entwurf gefällt uns sehr gut, nur hat er den Nachteil, dass das Sofa quer zum Raum gestellt werden muss. Läuft man also von der Küche ins Wohnzimmer, so läuft man erst um den Tisch, dann am Sofa entlang und setzt schließlich auf die Couch.
Die große Frage, die wir uns dabei stellen: Ist das praktikabel, oder geht uns das "Rumgelaufe" recht schnell auf den Zeiger? Außerdem sind die Abstände vom Esszimmertisch zur Wand bzw. zum Sofa zwar okay, aber auch nicht riesig. Dadurch haben wir eine Engstelle im Raum, was recht schade ist.
Aus diesen Gedanken heraus ist "Variante 2" entstanden (hat keine Architektenprüfung durchlaufen sondern ist nur mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet):
- Das Sofa wird verschoben und die TV-Wand wandert zur Südseite
- Damit wirkt der Raum deutlich offener, allerdings hat das einige Nachteile
Die Nachteile sind unserer Meinung nach: Der Blick in Richtung Süden wird durch die Mauer stark eingeschränkt. In Richtung Westen (also rechts) sieht man vom Sofa aus fast gar nicht mehr. Die Übereckverglasung wirkt vielleicht noch wenn man im Raum steht oder am Esstisch sitzt, aber nicht mehr vom Sofa aus. Damit wird unser Credo "die Natur ins Haus holen" deutlich reduziert. Außerdem kann die Westsonne nun auf den Fernseher scheinen, was nervig sein kann.
Nun stellen wir uns die Frage: Was ist besser - wird uns das querstehende Sofa und die engeren/ungeschickteren Laufwege der Variante 1 so arg stören, dass Variante 2 zu favorisieren ist, obwohl wir uns damit die Sicht ins Grüne etwas verbauen?
Wir wissen, dass ihr uns die Frage nur bedingt beantworten könnt - aber vielleicht habt ihr ja eine spontane Meinung und/oder einen "klaren Favoriten"...? Über euren Input würden wir uns freuen
Eine Mini-Umfrage gibt es übrigens auch
Vielen Dank!
Grüße,
matze007
Wow, vielen Dank für euren Input!
Wer bei Variante 1 auf dem langen Sofateil sitzt kann zwar nur mit Kopfdrehen in Richtung Süden schauen, hat aber durch die Übereckverglasung einen schönen Blick in Richtung Südwesten. Wir dachten, das könnte einen gewissen Reiz haben, weil man eben nicht nur in eine Ebene schaut.
Schmaler als 2,50m geht leider nicht. Das ist das absolute Minimum
Bookstar schrieb:@Bookstar - Warum meinst du, dass unsere Sorgen unbegründet sind?
Klar Variante 1. Eure Sorgen mit dem Laufen sind vollkommen unbegründet
kbt09 schrieb:@kbt09 - Bei der Variante 2 wäre der Tisch noch etwas flexibler positionierbar. Würden wir uns für die #2 entscheiden, würde der Tisch sicherlich noch etwas in Richtung Wohnzimmer wandern. Nur die Variante 1 gibt eben leider wenig Spielraum.
In beiden Varianten wäre mir der Tisch zu nah am Küchendurchgang und sprich damit der Weg Küche - Terrasse nicht so dolle.
Wer in Variante 1 auf dem langen Sofateil sitzt, kann ja nun auch nicht so gut nach Süden schauen. Wäre es nicht möglich in Variante 2 die 250 cm TV-Wand auf 150 bis 180 cm zu kürzen?
Wer bei Variante 1 auf dem langen Sofateil sitzt kann zwar nur mit Kopfdrehen in Richtung Süden schauen, hat aber durch die Übereckverglasung einen schönen Blick in Richtung Südwesten. Wir dachten, das könnte einen gewissen Reiz haben, weil man eben nicht nur in eine Ebene schaut.
Schmaler als 2,50m geht leider nicht. Das ist das absolute Minimum
kaho674 schrieb:
Ich würde Variante 2 wählen, wenn ich müsste. Möglicherweise aber auch Variante 3:
haydee schrieb:
Ganz klar 3
face26 schrieb:@kaho674 | @haydee | @face26 - Die Variante ging uns auch schon durch den Kopf. Positioniert man das sofa auf der Seite, würde man allerdings Richtung Osten schauen... Dort ist die Aussicht nicht ganz so prickelnd/weitläufig wie in Richtung Süden und Westen. Ansonsten wäre die Variante wohl auch unser Favorit geworden. Was wäre unter den Gesichtspunkten euer Favorit ?
Kauft euch ein anderes Sofa!
Variante 3 noch die Beste.
Variante 1 gefällt mir persönlich gar nicht.
Wie wäre es mit Variante 3 nur die Wand mit TV-Gerät ganz nach planloben schieben? Und Sofa gleichschenklig,
Ich bin für Variante 2.
Wir haben es ähnlich, schauen aber „nur“ in unseren schönen Garten und nicht in die Ferne.
Begründung: man sitzt nicht auf dem Sofa und schaut in die Ferne, die Natur. Ja, natürlich schaut man, aber nur kurz, nicht der Rede wert. Wenn man sich erst mal aufs Sofa gepflanzt hat, schaut man TV, Zeitung oder ähnliches. Wenn man draußen schauen, genießen und beobachten möchte, dann stellt man sich vors Fenster oder aufs Grundstück oder sitzt auf der Terrasse oder Essplatz.
Das freie „Vergnügen“ habt ihr schon durch den Essplatz. Das sollte reichen.
Insofern -> Variante 2
Wir haben es ähnlich, schauen aber „nur“ in unseren schönen Garten und nicht in die Ferne.
Begründung: man sitzt nicht auf dem Sofa und schaut in die Ferne, die Natur. Ja, natürlich schaut man, aber nur kurz, nicht der Rede wert. Wenn man sich erst mal aufs Sofa gepflanzt hat, schaut man TV, Zeitung oder ähnliches. Wenn man draußen schauen, genießen und beobachten möchte, dann stellt man sich vors Fenster oder aufs Grundstück oder sitzt auf der Terrasse oder Essplatz.
Das freie „Vergnügen“ habt ihr schon durch den Essplatz. Das sollte reichen.
Insofern -> Variante 2
matze007 schrieb:
Was wäre unter den Gesichtspunkten euer Favorit ?Keiner verbietet Dir den Kopf zu drehen?
Nochmal? Sofa fix? Sonst gleichschenklig. Schaust fern guckst eh nicht raus, schaust raus guckst nicht fern...im Zweifel wechselst die Position.
Ich kenn jemand der hat über Eck so ein Fenster gleiche Himmelsrichtung. Raumhoch keine sichtbaren Rahmen. Der hat auf ein sehr leichtes Rack den TV in die verglaste Ecke gestellt. Sonst nichts. Geht auch war aber keine billige Lösung.
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