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ᐅ 2 Familienhaus: Grenzbebauung an Nachbarhaus grad 70% Teurer!

Erstellt am: 23.03.18 16:19
C
CReen
Hallo,
ich bin ein stiller leser muss mich aber nun doch an die experten hier im forum wenden.
Grundstück haben wir bereits, muss aber von einer Scheune mit Asbest befreit werden.

Und zwar wurde unsere erste Leistungsbeschreibung für ein 2 Familien Fertighaus Holzständer bauweise mit folgendes angegeben:
- 215qm Raumfläche, EG+OG kein ausgebautes DG (12,46 x 9,33 m)
- 330.000 €

Nun der Schock die neue Leistungsbeschreibung beträgt satte 540.000€!:
- Doppelhaushälfte 260qm EG+OG ausgebautes DG (10,56 / 11,21m)
- Grenzbebauung an bestehendes Nachbargebäude. Ich glaube wir müssen uns an das Nachbarhaus halten wegen Höhe breite und Dachneigung? richtig?
- Dachneigung 33°+ Krüppelwalmdach
- keine Erdarbeiten, im Bodengutachten hieß es ca 80cm
- Treppenhaus anbau zweigeschossig mit flachdach 2,29 x 6,83
- 5 Dachfenster
- keine Innentüren + Zarge, keine verspachtelten Wände und Decken, keine Bodenbeläge
- Luft- Wasser Wärmepumpe für 260qm mit Fußbodenheizung
- jedes Stockwerk mit Bad und Dusche

Ansonsten kleine Änderungen die wir wollten:
2x gemauerte Dusche, verstärkungen an den Außenwänden, etc...
Bemusterung steht auch noch an...

Elektrik kenn ich mich nicht aus worauf es hier ankommt. Definitiv kann ich aber sagen das 2 Steckdosen im Wohnzimmer zu wenig sind 😱

Frage 1: Ist der Preis gerechtfertigt?
Frage 2: Laut meiner Rechnung währen wir bei 2000€ pro qm. Wie können wir das effektiv senken?
Grundriss Pläne haben wir auch. Da bin ich mir aber nicht sicher ob ich die hochladen darf da sie von einem Architekten gemacht wurden. Tut mir leid 🙁

Das können wir unmöglich zahlen da noch so viel mehr kosten auf uns zukommen als diese 540.000 allein.
Bis vor ein paar Tagen hatte ich auch noch ein gutes gefühl mit meinen angesparten 100.000 €....

verzeiht mir ich habe bestimmt etliche informationen vergessen zu erwähnen...

Grüße und Danke 🙂
CReen24.03.18 21:53
So ich melde mich mal zurück.
Nach einem intensiven Gespräch heute wurde einiges innerhalb der Familie geklärt. War alles kein großer Akt

-Die SE nehmen ihren eigenen Kredit für ca 1/3 der Summe (da ist die Frage ob wir das evtl. Noch genauer bekommen von der Firma)

-Die SE sind Besitzer des Grundstückes und des Hauses. Uns müsste dann notariell das OG und DG gehören

-momentan ist das Haus uns zu teuer und wir werden einige Abstriche machen müssen... da wir es sonst nicht finanziert bekommen.
Gerade an der qm wollen wir runter auf 120-130 qm im OG+DG

Finanzierung von unserem Teil:
-Ich 27, Sie 26 mit Kinderwunsch (2x)
-mntl. Einnahmen Netto 4300€
-Eigenkapital 120.000€
Innerhalb 15-20 Jahre würde ich gerne damit abgeschlossen haben.
Nehmen wir an das Haus beläuft sich nach den Kürzungen nun inkl. Aller Nebenkosten und Außenanlagen, auf 600.000€.
Benötigen wir einen Kredit über 400.000 abzüglich 100.000 Eigenkapital=300.000.

Das wären mntl. 1500€

Ist das überhaupt möglich ?
C
Caspar2020
24.03.18 22:04
CReen schrieb:
-Die SE sind Besitzer des Grundstückes und des Hauses. Uns müsste dann notariell das OG und DG gehören

Dann lasst euch mal beraten ob die Bank da auch mitmacht. Ne klassische Teilung nach WEG ist das ja nicht. Ich meine ohne Eintrag ins Grundbuch gibt die euch keinen €. Und wenn das Grundstück nicht nach WEG geteilt ist, können deine SE und ihr auch nur schlechte Konditionen bekommen; usw

Und vielleicht auch mal vom Fachmann was es sonst für Nachteile hat.

Wart ihr denn schonmal bei ner Bank?
CReen24.03.18 22:12
Da müssen wir wohl nochmal nachhaken !

Bei einer Bank waren wir noch nicht. Wir haben uns davor gescheut da wir noch keinen genauen Preis haben. Für eine Beratung/Angebot sollten wir wohl dort mal wirklich einen Termin machen.
Um gerade so etwas vorher zu wissen wie das nun am „günstigsten“ für alle Parteien ist.
C
Caspar2020
24.03.18 22:15
Macht das.

Im Prinzip kann man nur hoffen das es irgendwie geht. Nicht von der Summe sondern die Bank und eure SE ein Konstrukt finden womit beide Seiten glücklich sein werden.

auch zu mehreren gehen.
T
toxicmolotof
25.03.18 03:02
Ohje..... ich sehe da nur Chaos und Verwirrung.

Lies dich bitte in die Themengebiete Eigentumswohnungen, Teileigentum, Wohnungseigentümergemeinschaft, Gemeinschaftseigentum, Sondernutzungsrecht ein.

Ich glaube dass ihr alle a) schon wisst was ihr wollt, aber b) keine Ahnung davon habt, wie das rechtlich und gestalterisch überhaupt laufen kann.

Ich glaube, dass es am Ende auf eine klassische WEG hinauslaufen wird. Also das Grundstück gehört allen, Aufteilung am Wert gemäß Wohnfläche, die Zuwegung und das Haus sind Gemeinschaftseigentum, SE bekommt WE1 und ein SNR am Garten, ihr bekommt WE2 und meinetwegen ein SNR für einen oder zwei Stellplätze.

Bitte berichtet wie es weiter geht...
S
Spunk
26.03.18 01:29
Hups... na zum Glück wurden hier passende Hinweise zu rechtlichen Gestaltung gegeben. Und wenn ihr einen Kredit braucht, gibt die Bank nur was gegen Grundbuch. Also keine privaten Absprachen.

Wie schon angedeutet
1. Variante: Mehrfamilienhaus nach WEG geteilt. Was *imho* die teurere Variante ist, aber zukünftig ein besseres Verwertungspotential bietet
2. Grundstücksübertrag und 100% Finanzierung über euch. Und eine Wohnung an die SE vermieten. Und dabei 100% anteilige Finanzierungskosten auf die vermiete Wohneinheit und dann zu 70% (?) der ortsüblichen Vergleichsmiete an die SE vermieten. So als Steuersparmodell.
Aber da gehört ein wenig vertrauen auf beiden Seiten dazu. Man waren das noch Zeiten, als Blut dicker als Wasser war.
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