100m² Häuschen Grundriss - Zu klein?

4,70 Stern(e) 10 Votes
Sonst kannst du bei Dan-Wood auch mit bis max. 2,67 m Raumhöhe im EG statt 2,52 m bauen (Mehrkosten ca. 5k € inkl. Fensteranpassungen), aber ob dies dann Wert ist, nur um eine extra Treppenstufe zu überbauen wage ich zu bezweifeln.
Das würde ich dem Bauherren, evtl. abhängig von der Körpergröße empfehlen. Mein Mann und ich machen das und müssen, bei einem anderen Anbieter, mehr Geld dafür bezahlen. Meinem persönlichen Geschmack nach "verlieren" die heute üblichen Küche-Ess-Wohnzimmer-Räume enorm an Wirkung, wenn sie groß sind, aber die Decken (normal) niedrig.
 
Meinem persönlichen Geschmack nach "verlieren" die heute üblichen Küche-Ess-Wohnzimmer-Räume enorm an Wirkung, wenn sie groß sind, aber die Decken (normal) niedrig.
Allerdings kann man jetzt nicht sagen, dass der Allraum beim Poing groß ist. Wenn man die Decke erhöht, braucht man gleichzeitig eine längere Treppe, und der vermeintlich gedachte Gewinn wegen der Dusche beißt sich in den Schwanz. Summa Summarum müsste das Haus ne Nummer größer, und das wegen der Dusche.
Dann vielleicht doch gleich ein Haus, welches eh ne Nummer größer ist, nehmen? Oder doch einen Bungalow?
 
Oh je, wenn das in jedem Bundesland eine Vorschrift ist, müssen wir uns wohl auf eine erneute Ablehnung unseres Baugesuches einrichten. Bei uns ist es nämlich auch so geplant: Carport und davor Stellplatz, davor dann der vorgeschriebene Mindestabstand zur Straße.
Zumindest bei uns (Brandenburg) entscheiden die Gemeinden bzw. Städte über die Genehmigung der Stellplätze. Das kommt auch nicht in die Baugenehmigung, sondern erfordert einen extra Antrag und einen extra Bescheid von der Gemeinde.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Zumindest bei uns (Brandenburg) entscheiden die Gemeinden bzw. Städte über die Genehmigung der Stellplätze.
Das habe ich auch neu gelernt. Bei uns hat eine Veränderung in der Besetzung des Stadtrates dazu geführt, dass (entgegen einer telefonischen Zusage) unser Baugesuch abgelehnt wurde, weil es u.a. in Hinsicht auf die Stellplätze (bzw. die Zufahrten) vom Bebauungsplan abwich. Und dies, obwohl fast alle anderen Nachbarn auch davon abgewichen sind.
Wir haben nun ein drittes Mal unser Baugesuch bzw. Tekturen eingereicht und sind gespannt, wie es weitergeht. Da wir uns nun, lt. unserer Einschätzung, ganz genau an die Vorgaben des Bebauungsplanes halten (im Gegensatz zu fast jedem unserer Nachbarn), hoffen wir auf eine Genehmigung. Interessant finde ich es aber schon, dass eine "einfache" Umbesetzung des Stadtrates/der Gemeinde, solche Konsequenzen hat.
 
Bzgl. Standard versus Anpassungen bei Dan-Wood: die meisten Änderungen sind bei Dan-Wood relativ human bepreist - sofern keine tiefgreifenden Eingriffe in die Hausstatik notwendig sind. Eine Überlegung wäre vielleicht, deinen Kniestock auf 150 cm zu erhöhen (ab ca. 5k € Mehrkosten, auch je nach Dachneigung) und den damit gewonnenen Platz im Bad besser auszunutzen (insbesondere die fette Abkofferung zu reduzieren).

Sonst kannst du bei Dan-Wood auch mit bis max. 2,67 m Raumhöhe im EG statt 2,52 m bauen (Mehrkosten ca. 5k € inkl. Fensteranpassungen), aber ob dies dann Wert ist, nur um eine extra Treppenstufe zu überbauen wage ich zu bezweifeln.

Als etwas weiter fortgeschrittener Dan-Wood-Bauherr kann ich dir sagen, dass dein Budget für einen Bau mit Dan-Wood realistisch ist, jedoch wirst du keine riesengroßen Spielräume haben.

Dein Vertrieb kann dir alles ziemlich genau sagen, aber falls du schon mal einen ersten Eindruck haben willst (da wir ein ähnliches Dan-Wood Haus bauen), musst du mit folgenden Zusatzkosten rechnen:

- Dämmpaket Dach für KfW40 (ca. 3k €)
- FBH ( ca. 5k €)
- Rollläden / Raffstores (ca. 7k €)
- LWWP und zentrale Lüftungsanlage (ca. 8k €)
- Kleinkram (PV-Leerrohr ca. 370€, Wasseranschluss 580€ usw. -> ca. 1k €)
- je nach PLZ Transportkosten (1k €+) bzw. weitere Anpassungen Schneelast und Windzone
- Architekten (zwischen 3 und 10k €, je nach Dan-Wood Vertretung)
- Elektriker Zusatzleistungen (ca. 3 bis 5 k€)
- Bodenplatte inkl. Perimeterdämmung (ca. 15k bis 20k €)
- Erdarbeiten (ab ca. 10k €)
- Baustelleneinrichtung (WC, Baustrom, Container, Straßensperren - ca. 1 bis 3k €)

Sofern du sie nicht unter BNK siehst, kommen natürlich Baugenehmigung, Vermesser sowie Anschlusskosten Versorger dazu. Die Erdarbeiten können schnell auch in die Höhe schießen, sofern du eine spezielle Gründung benötigst oder Bodenaustausch vornehmen musst.

Plane ebenfalls fest mit einer Preiserhöhung während der Bauzeit - die einzige relevante Preisbindung bei Dan-Wood ist derzeit 9 Monate, und da musst du alles (ab Architekturplanung bis hin zur fertigen Werksplanung, Bemusterung sowie unterschriebener Finanzierungsbestägigung) sehr fix abwickeln, um es zu schaffen - meist scheitert es nicht an dir, sondern an der überforderten Gegenpartei (Architekt, Dan-Wood Technikplanung). Da sonst Vorlaufzeiten von ca. 18 bis 24 Monaten benötigt werden, um dein Haus zu stellen, kannst du fest einplanen dass du min. 5% Preiserhöhung schlucken musst.

D.h. du muss schon eher mit ca. 225 bis 240 k € Hauskosten, statt die 157 k € Grundpreis rechnen - und da ist noch kein Bemusterungspuffer für Elektro, Sanitär und (vor allem bei Dan-Wood wichtig) Fußböden (falls du z.B. mit dem Standardteppich im OG nicht einverstanden bist). Sollte trotzdem gut machbar sein, aber ausgefallene Wünsche sind dann nicht drin.

Danke schon mal für diese groben Richtpreise.
Einiges ist mir schon bekannt gewesen, bzw. habe ich schon anderswo gelesen. Das auf den Katalogpreis noch einiges draufkommt, ist mir bewusst.
Ich muss auch mal schauen, was es an Aufpreis kostet für die Erhöhung des Kniestocks von 1,00 m auf 1,25 m oder 1,4 m kostet. Ebenso was die etwas vergrößerten Dachüberstände kosten würden, denn die sind im Bebauungsplan gefordert und ich finde die auch ganz hübsch. An der Raumhöhe im Erdgeschoss würde ich glaube ich nichts ändern. Bei einer Raumgröße von etwa 38 qm für Wohn- Esszimmer und Küche ist der Raum ja noch nicht so riesig, dass er zu niedrig wirkt. Ich trau es mich ja fast nicht zu sagen, aber mir gefallen die hohen Räume in Altbauwohnen gar nicht so. Liegt vielleicht dran, dass ich größenmäßig auch eher ein Hobbit bin.

Ich habe da am Donnerstag mal meinen ersten Beratungstermin bei Danwood. Vielleicht findet sich in der "Family"-Baureihe auch was Nettes. Da ist zwar die Auswahl etwas eingeschränkter, aber das könnte trotzdem meinem Budget entgegenkommen.

Wände und Böden werde ich selbst machen, evtl. auch alle Fließen. Also quasi technikfertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben