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ᐅ Drainagerohre auf Lehm verlegen?


Erstellt am: 18.12.13 11:30

K
Krolock
18.12.13 11:30
Weil bei uns trotz Belüftung im Keller sich Schimmel bildet und die Wände von Zeit zu Zeit feucht sind, wurden die Verbauten Sande oberhalb der Drainage geprüft. Nur z.T. wurde bei zwei Prüfbohrungen nicht versickungsfähige Lehm gefunden, ansonsten ist der Sand versickungsfähig. Was mich aber stutzig macht, ist das die Drainage lt. Schichtenprotokoll direkt auf dem vorhandenen gewachsenen Lehmboden verlegt wurde. Das Vlies wurde direkt darauf verlegt und nur sehr wenig Kies im Inneren um das Rohr eingebracht - ist das richtig? Bis jetzt führte die Drainage in den drei Jahren nach Herstellung noch nie Wasser, was auch im Pumpenschacht an den Leitungen sehr gut zu erkennen ist. Wie Kann mam die Drainage prüfen?
€uro
19.12.13 13:57
Hallo,
Krolock schrieb:
Weil bei uns trotz Belüftung im Keller sich Schimmel bildet und die Wände von Zeit zu Zeit feucht sind, wurden die Verbauten Sande oberhalb der Drainage geprüft. ...
Welchen nachhaltigen Sinn macht das, da Wasser bekanntlich nur "bergab" freiwillig läuft!
Wenn Wände feucht werden kann das grundsätzlich zwei Ursachen haben:
1. Innere Feuchte durch Raumnutzung, Kondensation an den Wänden durch unzureichende OFT.
2. Äußere Durchfeuchtung durch mangelnde Vertikalsperrung.

Zu 2. existierenden i.d.R. zwei Lastfälle: drückendes und nicht drückendes Wasser.
Je nach Lastfall werden die notwendigen vertikalen Sperrungen geplant und entsprechend ausgeführt!

Zu Drainagesystemen kann man sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein.
Bsp.:
Der umgebende, gewachsene Boden ist deutlich lehmhaltig, also wenig wasserdurchlässig für anfallendes Oberflächenwasser.
Beim BV wird rund um´s Gebäude eine Drainage mit durchlässiger Kiesschicht installiert. Für anfallendes Oberflächenwasser eine willkommene "Senke". Die aufgehenden Wände werden hierdurch erheblich belastet.

v.g.
D
Dindin
20.12.13 09:44
Eine Drainage sollte auch regelmäßig gereinigt (durchgespült) werden, ansonsten kann diese verstopfen und bringt euch nichts mehr. Habt ihr den auch genügend Gefälle bei der Drainage?
D
DerBauhelfer
20.12.13 10:35
Für die Planung und Ausführung einer Drainage gelten die Regeln der DIN 4095 aus 1990:06. Das Verlegen einer Drainageleitung erfolgt innerhalb einer Filterschicht, die zum einen dafür sorgt, dass das ankommende Wasser und etwaige mitgeführte feste Bestandteile nicht gemeinsam ausgeschwemmt werden, sondern nur das Wasser abgeleitet wird. Zum anderen sorgt diese Filterschicht natürlich auch dafür, dass sich die Drainageleitung nicht im Verlauf der Arbeit zusetzten kann.

Ob eine Drainage arbeitet, kann man ganz einfach feststellen, wenn man mal mit dem Gartenwasserschlauch über einen längeren Zeitraum die Baugrubenverfüllung flutet und dann überprüft, ob überhaupt Wasser gefördert wird.

Aber eins ist ganz wichtig: die Drainage ist nicht für die Dichtheit des Gebäudes verantwortlich. Dies ist Aufgabe der Abdichtung.

Sollte die Feuchtebelastung im Keller allerdings nicht dauerhaft sein, sondern nur zu bestimmten Zeiten stattfinden, dann könnte das auch auf ein Taupunktproblem hindeuten und nicht auf eine defekte Abdichtung. Dafür spräche auch die fehlende Belastung der Drainage mit Wasser.

Diese Feuchtebelastung entstünde dann eher im Frühjahr/Sommer und selten im Winter.
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