ᐅ Lüftungsanlage für Zweifamilienhaus
Erstellt am: 01.11.13 19:26
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Athur Dent01.11.13 19:26Hallo, wir bauen gerade ein Haus mit Hauptwohnung ( 160qm) und Einliegerwohnung (70qm).
Geplant ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Architekt möchte zwei getrennte Anlagen planen, der Heizungsbauer sagt, dass auch eine große Anlage umsetzbar ist.
Meine Fragen:
Gruß Arthur
Geplant ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Architekt möchte zwei getrennte Anlagen planen, der Heizungsbauer sagt, dass auch eine große Anlage umsetzbar ist.
Meine Fragen:
- Wo sind die Vorteile zweier getrennter Anlage
- Wie wird eine große Anlage zwischen den Wohnparteien abgerechnet? Die laufenden Kosten würde ich über das Verhältnis der Wohnflächen abrechnen. Kann aber die Wärmerückgewinnung berücksichtigt werden? Spielen die Kostenmäßig überhaupt eine Rolle?
- Was ist, wenn eine Wohnpartei in den Urlaub fährt und nicht heizt? Wird die andere Wohnung dann durch die kalte abgesaugte Luft unnötig gekühlt.
Gruß Arthur
1. Keine Schallübertragungen untereinander, volle Kostenkontrolle, sehr einfache Regelung Frage 2 und 3 erübrigt sich.
2. Schwer zu Regeln, unklare Kosten, Wärmerückgewinnung vernachlässigbar.
3. Alles kein Problem...denn der Luftaustausch ist nicht so hoch, dass es eine Rolle Spielen würde...bzw. muss die andere Wohnung trotzdem auf einer gewissen Temperatur gehalten werden...Taupunkt!
2. Schwer zu Regeln, unklare Kosten, Wärmerückgewinnung vernachlässigbar.
3. Alles kein Problem...denn der Luftaustausch ist nicht so hoch, dass es eine Rolle Spielen würde...bzw. muss die andere Wohnung trotzdem auf einer gewissen Temperatur gehalten werden...Taupunkt!
Hallo,
Mit einer großen Anlage gelänge das theoretisch auch, allerdings nur mit überproportionalem, reglungstechnischen Aufwand. Die Anlage wird erheblich teurer. Ob der HB die geforderte, funktionale Unabhängigkeit bei seiner "großen" Anlage berücksichtigt hat, glaube ich eher nicht.
Die Raumweisen Luftmengen besitzen, insbesondere bei gut bis sehr gut gedämmten Gebäuden, einen mitunter erheblichen Einfluß auf die Leistungsbilanzen. nicht völlig umsonst müssen in der Heizlastberechnung die Raumweisen Luftmengen gemäß Luftmengenplan nach DIN 1946-6 berücksichtigt werden.
Daher unbedingt an das Einmessprotokoll nach Installation denken!
Eine Alternativ-Variante wäre : Hauptwohnung => zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Einliegerwohnung => dezentrale Einzellösungen.
v.g.
Athur Dent schrieb:Der Architekt hat in Hinsicht auf ein mängelfreies BV Recht. Die DIN 1946-6 ist auf Nutzungseinheiten bezogen. Zwei Wohnungen, zwei Kontrollierte-Wohnraumlüftung, die unabhängig voneinander funktionieren müssen.
..... Der Architekt möchte zwei getrennte Anlagen planen, der Heizungsbauer sagt, dass auch eine große Anlage umsetzbar ist....
Mit einer großen Anlage gelänge das theoretisch auch, allerdings nur mit überproportionalem, reglungstechnischen Aufwand. Die Anlage wird erheblich teurer. Ob der HB die geforderte, funktionale Unabhängigkeit bei seiner "großen" Anlage berücksichtigt hat, glaube ich eher nicht.
Die Raumweisen Luftmengen besitzen, insbesondere bei gut bis sehr gut gedämmten Gebäuden, einen mitunter erheblichen Einfluß auf die Leistungsbilanzen. nicht völlig umsonst müssen in der Heizlastberechnung die Raumweisen Luftmengen gemäß Luftmengenplan nach DIN 1946-6 berücksichtigt werden.
Daher unbedingt an das Einmessprotokoll nach Installation denken!
Eine Alternativ-Variante wäre : Hauptwohnung => zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Einliegerwohnung => dezentrale Einzellösungen.
v.g.
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