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ᐅ Dünne Außenwand im Altbau, 12er Außenwand


Erstellt am: 21.09.12 12:39

M
Meke
21.09.12 12:39
Hallo liebe Forum-Leser,

wir renovieren ein Haus aus den 70ern. Laut Plan hat das Schlafzimmer (welches an den Nachbarsgarten grenzt) eine 12er Außenmauer. Kein Wunder hört man jedes Geräusch als wär man "mitten dabei" haben uns gute Fenster bestellt, aber wenn alle Geräusche durch die Wand dringen, bringt das ja nicht so viel wie können wir am besten für eine Schalldämmung sorgen, von innen oder von außen "Vorbauen" und mit was? vielen Dank schon vorab für die Hilfe!

PS: vor dem Schlafzimmer befindet sich eine "kleine Speicherkammer", die wir mit Steinwolle und Isofixfolie gedämmt haben, da konnte man vorher nämlich an einzelnen kleinen Stellen durch die Ziegel in den Garten blicken, so offen war das.... der Raum ist ca. 1,50 breit, dann kommt die 12er Schlafzimmerwand.

Freundliche Grüße
B
Bauexperte
21.09.12 13:02
Hallo,
Meke schrieb:

wir renovieren ein Haus aus den 70ern. Laut Plan hat das Schlafzimmer (welches an den Nachbarsgarten grenzt) eine 12er Außenmauer. Kein Wunder hört man jedes Geräusch als wär man "mitten dabei" haben uns gute Fenster bestellt, aber wenn alle Geräusche durch die Wand dringen, bringt das ja nicht so viel wie können wir am besten für eine Schalldämmung sorgen, von innen oder von außen "Vorbauen" und mit was?
Hier handelt es sich um Luftschall und es gibt eigentlich nur eine sinnvolle Möglichkeit, diesen einzudämmen. Estrich vor der Wand aufschlitzen und eine zweite Wand - am besten aus Kalksandstein - direkt auf die Rohdecke (Achtung Statik) aufsetzen. Ist nicht gerade preiswert und ganz wird es die Geräusche vmtl. auch nicht aussperren.

Suche Dir einen Architekten/Statiker Deines Vertrauens und bespreche mit ihm Lösungsmöglichkeiten; alles andere ist stochern im Nebel

Freundliche Grüße
B
barcuda
21.09.12 16:45
Die Fragestellung richtet sich zwar an die Schalldämmung. Bei einer 12 cm Außenwand dürfte die Wärmedämmung ebenso ein Thema sein. Dies ist insbesondere dann ein Thema, wenn im System der Außenhülle des Hauses etwas geändert wird - wie mit den neuen Fenstern beabsichtigt. nicht selten treten gerade nach einer partiellen energetischen Modernisierung bauphysikalische Probleme auf - konkret kann gerade im Übergang zwischen von gut zu schlecht gedämmten Bauteilen Schimmelbildung die Folge sein.

Vorsicht ist auch geboten, ob z.B. bei einer vorgesetzten Schale außen eine Baugenehmigung notwendig wird. Bei Instandhaltungen / Modernisierungen muss dies nicht der Fall sein. In vielen Bundesländern ist aber eine Änderung eines Gebäudes genehmigungspflichtig - je nach Umfang der Änderung ist zu prüfen, ob ein Bauantrag notwendig wird - so überzogen sich das anhört.

Ich empfehle, vor Einbau der Fenster sich ein Konzept erstellen zu lassen, wie Dämmung (Schall- und/oder Wärmedämmung) und der Einbau neuer Fenster sinnvoll zu kombinieren sind. Falls es auf eine Außenschale hinaus laufen sollte, würden die Fenster bauphysikalisch günstig weiter an die Außenwandseite gesetzt.

Insgesamt sollte dabei die Statik nicht außer Acht gelassen werden. Bei einer gemauerten Wand gilt 17,5 cm als Mindestdicke für tragende Wände - bei einer Außenwand unterstelle ich, dass sie tragend ist.
Fachmann hinzu ziehen - ist meine dringende Empfehlung.

Kalksandsteine übrigens sind sicher gut hinsichtlich (Luft-)Schallschutz, aber auch entsprechend schwer und nicht sehr effektiv in Bezug auf die Wärmedämmung.
fensterwärmedämmungschlafzimmerschalldämmungstatikaußenwand