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ᐅ DIN 18534 bei Badsanierung - was ist richtig?


Erstellt am: 08.02.26 12:21

A
alexkoeln
08.02.26 12:21
Hallo zusammen, ich bin neu hier, Laie und hoffe, dass ich hier Hilfe finde. Ich habe in Sachen DIN 18534 sehr verschiedene Einschätzungen bekommen. Meine Frage: Geht dieser Badaufbau bei einer Sanierung so in Ordnung? Mit Blick auf grundsätzlich fachgerechte Arbeit und spezifisch DIN 18534? Nehmen wir mal an:

  1. Trockenbau mit Rigipsplatten, die für Feuchträume geeignet sind.
  2. Abdichtung mit Dichtbändern/Manschetten in Ecken und dort, wo Armatur hinkommt
  3. Großflächiges Verstreichen von Flüssigfolie, insgesamt 3 x. Boden und Wände bis zur Decke. Bereich, wo später Badewanne hinkommt (in der auch geduscht werden soll) ist großflächig abgedeckt.
  4. Anschließend Verlegung von Fliesen. Ich weiß mittlerweile, dass das in der Regel anders gemacht wird: Erst Badewanne aufstellen und mit Klebebändern abdichten, dann fliesen. Aber in diesem Fall nehmen wir einmal an, dass erst die Fliesen (Boden und Wand bis zur Decke) komplett verlegt und verfugt werden.
  5. Erst dann Aufstellen von Badewanne in einem Styropurträger. Fuge zwischen Wanne und gefliester Wand wird mit Silikon geschlossen.

Es stellt sich für mich die Frage, ob das zwar ein unüblicher aber fachgerechter Aufbau ist. Und spezifischer, ob die DIN 18534 erfüllt ist.

Ein Ansprechpartner eines Herstellers von Dichtungslösungen sagt: Ja, ist DIN-konform. Weil die DIN vorschreibe, dass ENTWEDER Abdichtung unter/neben der Wanne gegeben sein muss ("Fortführen der Abdichtung") ODER Wannenabdichtbänder am Wannenrand eingearbeitet werden müssen. Durch das großflächige Auftragen der Flüssigfolie sei die Abdichtung ("Fortführen der Abdichtung") gegeben.

Ein anderer Ansprechpartner sagt: DIN ist nicht erfüllt, weil ein Wannendichtband gar nicht mehr in die Verbundabdichtung eingearbeitet werden könne (weil ja auf die Flüssigfolie direkt gefliest wurde).

Ich hoffe natürlich, dass die erste Variante korrekt ist und die DIN erfüllt ist.

Es bleibt aber so oder so die Frage, was geschieht, wenn die Silikonfuge einmal undicht wird. Dann liefe das Wasser zwischen Wanne/Träger und geflieste Wand. Auch nicht schön. Hier hoffe ich, dass man durch eine Nachrüstlösung noch mehr Dichtigkeit herstellen kann. Denn ein kompletter Rückbau der ganzen Konstruktion wäre sehr aufwendig.

Was meint Ihr/meinen Sie? Ich danke sehr!
T
Tolentino
09.02.26 12:28
3. ist seit einigen Jahren (ich meine 2017) nicht mehr DIN-konform für den Boden in begehbaren Duschen (unter Badewanne weiß ich leider nicht). Dort müssen echte Folien/Matte oder Dichtschlämme verwendet werden.
Ich weiß, es geht dir gerade um die Badewanne, aber wenn ihr eh auch eine begehbare Dusche macht, dann müsst ihr dort ja eh Material besorgen (lassen) Da das Material meist in Gebinden verfügbar ist, die weit mehr als eine Dusche abdecken, würde ich an eurer Stelle einfach auch unter der Badewanne so abdichten. 
Dann seid ihr auf Nummer sicher.

Auf der anderen Seite war Flüssigfolie über Jahrzehnte gut genug. Also kann man auch einfach so arbeiten, aber DIN-konform wäre es dann nicht (in der begehbaren Dusche).

Wie gesagt, inwiefern das unterhalb der Badewanne ausreicht, weiß ich gerade nicht. Aber wenn der Hersteller (APs sind vom gleichen Hersteller?), das so (schriftlich) freigibt bist du eigtl sicher.
N
nordanney
09.02.26 12:54
Einfacher ist tatsächlich, eine Folie zu verlegen/verkleben (wahrscheinlich auch günstiger).

Badewanne würde ich, außer es gibt besondere Gründe, IMMER vor den Fliesen montieren - klar, Du bist abgedichtet. Aber dauerhaft Flüssigkeit auf dem Boden stehen zu haben, gammelt dann halt auf dem Boden vor sich hin und wird schimmeln (worst case).

Fliesen immer bis Decke würde ebenfalls (aus optischen Gründen) in Frage stellen.

Wände überall bis zu Decke ist nicht DIN konform. Wände sind dort abzudichten, wo es nötig ist (Belastungszonen beachten). Alles abdichten kann man machen, macht aber keinen Sinn und ist dafür zu teuer.

Meines Wissens sind noch nicht einmal die Gipskartonplatten für Feuchträume Pflicht - nur eine Empfehlung, aber keine Pflicht. Ist aufgrund der vorzunehmenden Abdichtung aber auch nachvollziehbar.

Eine Silikonfuge ist keine Abdichtung. Die wird sich immer irgendwann lösen. Man kann / sollte vorher ein Wannendichtband aufbringen (Verklebung an Wannenrand und Fliesen). Darauf dann Silikon oder Hybriddichtstoff für diesen Anwendungszweck. Dann hast Du noch eine zweite Ebene, die Dich schützt.
T
Tolentino
09.02.26 13:01
Habe nochmal geguckt. Wenn du die Wanne nicht an die Abdichtungsebene einbindest (kein Wannendichtband) dann ist der Boden darunter wie Einwirkungsklasse 2-1 zu behandeln. Damit ist eine Flüssigfolie auf dem Boden nicht DIN-Konform.

Brauchst also eh Abdichtungsbahn oder Dichtschlämme.

Würde mir das aber auch nochmal überlegen mit Wanne nach Fliesen.

nordanney schrieb:
Wände sind dort abzudichten, wo es nötig ist (Belastungszonen beachten)

Genau, bis 20cm über höchste Wasserentnahme.

alexkoeln schrieb:
Wand bis zur Decke)

Wir haben selbst in der Dusche nicht bis zur Decke gefliest. Haben aber auch 2,60 Deckenhöhe.

nordanney
Man kann / sollte vorher ein Wannendichtband aufbringen (Verklebung an Wannenrand und Fliesen

geht das überhaupt auf den Fliesen? Ne Silikonfuge ist doch nur 1cm (maximal) da kriegst du doch kein Dichtband unsichtbar geklebt...
N
nordanney
09.02.26 13:35
Tolentino schrieb:
geht das überhaupt auf den Fliesen? Ne Silikonfuge ist doch nur 1cm (maximal) da kriegst du doch kein Dichtband unsichtbar geklebt...

Ja, das funktioniert sehr gut. Dazu sollte die Wand aber auch gerade sein.
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