NiWi_NRW
Hallo zusammen,
kurz zu mir/uns: Mein Mann, 36, GaLa-Bauer - im Weiteren genannt Hausherr - und ich, 33, Verwaltungsfachwirtin (Stadtplanungs- und Bauordnungsamt *upsi* aber mein Beritt ist das Verwaltungsrecht und ich spreche mich von Allwissen frei, das vorab) wollen und werden unser 90qm Zechenhäuschen aus BJ 1918 gegen ein Flair 152 RE aus (hoffentlich) BJ 2026 tauschen. Die Finanzierung steht bereits, daher dazu kein entspr. Thread, das Grundstück gehört uns in Kürze (Notartermin 01/2026). Wir haben den lokalen Franchisenehmer von Town & Country wärmstens von mehreren Parteien empfohlen bekommen, und uns daher für diesen entschieden. Wir haben großzügige Puffer für die Aufmusterung eingerechnet und ich kenne die Bauleistungsbeschreibung und den Vertragsentwurf mittlerweile auswendig - wir wissen, was auf uns zukommt.
Unsere derzeitige Wohnsituation ist geprägt von "wohin soll ich damit" und "Schatz, bring mal deine ganzen Schuhe nach oben" - kurz: Kein Stauraum, kein Eingangsbereich, verwinkelter Grundriss mit Durchgangszimmern und drei jeweils winzigen Etagen auf einem zechentypischen Schlauchgrundstück.
Die Stadtvilla als solche ist, ich sag es ganz ehrlich, nicht unsere persönliche Lieblingsbauform, rein optisch betrachtet. Doch auch wenn wir in einer komfortablen finanziellen Lage sind, war die Bank bei "Architekt und Einzelvergabe" etwas nervös, und wir ehrlich gesagt auch, und somit greifen wir auf ein Kataloghaus zurück und haben uns mittlerweile auch damit angefreundet, dass wir damit auf der aktuellen "Hat jeder"-Welle schwimmen - wir nehmen es mit Humor, mit Festpreisgarantie im Hinterkopf klappt das ganz gut. Unser Haus ist kein glänzendes Vorbild für den Bauhausstil, und wird auch am Ende nicht durch sein wegweisendes Design berühmt werden, all das ist es nicht und möchte es auch nicht sein. Wir haben uns vorgenommen, wenigstens auf "weiße Fassade graue Fenster" zu verzichten, das muss an dieser Stelle reichen
Genug geschwafelt, ich komme zum wichtigen Teil.
Bebauungsplan/Einschränkungen
BP inkl. textl. Festsetzungen findet man unter Stadt Marl - BP 175e Süd - Wohnen am Freer Bruch. Der BP für unser Neubaugebiet beinhaltet einigermaßen viele Restriktionen, das ist uns bewusst, er gefällt uns jedoch sehr gut und führt in Konsequenz zu einem Wohngebiet, in dem wir uns das Leben sehr gut vorstellen können. Das Gebiet ist noch nicht erschlossen und derzeit kaufen wir 420qm Kartoffeln - mehr ist dort noch nicht. Baufreigabe ist frühestens Ende Juli!
Lageplan genordet
Größe des Grundstücks: 420qm - Nr. 14 auf dem vorl. Teilungsplan
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,3
Geschossflächenzahl: -
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Plan; Baufenster 16x17,5m
Randbebauung: Garage
Anzahl Stellplatz: BP min. 1,5; geplant Garage + 2 Stp. (Garage für 2 Oldtimer-Motorräder, Stp. für 2 Privat-PKW)
Geschossigkeit: 2
Dachform: FD
Stilrichtung: Stadthaus
Ausrichtung: Allraum Richtung Südost
Maximale Höhen/Begrenzungen: GH max. 10,5m
weitere Vorgaben: div. Grünfestsetzungen; Dachbegrünung auf Haupt- und Nebenanlagen; Versickerung auf Grundstück mittels Rigole.
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: kein Keller, II
Anzahl der Personen, Alter: 2, 33 u. 36
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Allraum, Hauswirtschaftsraum/HAW inkl. Abstell, Gästezimmer, Gäste-Duschbad
OG: Schlaf- und Ankleidezimmer, Hauptbad, Büro, "Hobbyraum" (näheres weiter unten), Abstellraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? beides
Schlafgäste pro Jahr: Tochter (12) des Hausherren - alle 14 Tage, halbe Ferien zzgl. "wann immer sie will", sprich: regelmäßig, im Moment altersgemäß eher rückläufig; ansonsten unregelmäßig einzelne Nächte Freundesbesuch, ca. 10 Nächte pro Jahr
offene Küche, Kochinsel: Beides. Die eingezeichnete Küche (und auch die anderen Möbel) entspr. der aktuell geplanten Möblierung
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: später mal, im Grundriss aber mal pro forma neben dem TV im Wohnzimmerbereich eingezeichnet
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Garage
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Gästezimmer: "Das Kind" ;-) hatte die Wahl zwischen großem Raum oben und kleinem Raum unten. Sie hat sich für den kleineren Raum im EG entschieden, daher wird dieser Raum das Gästezimmer - wir haben einkalkuliert, dass ihr die Lage im EG evtl. irgendwann doch nicht mehr so gut gefallen könnte und könnten dann einfach mit dem Büro im OG tauschen.
Hobbyzimmer: Der Raum des Bauherren. Ich bin mit einem Tausendsassa gesegnet, einem Mann der vielen Hobbys. Jäger, Angler, Imker. Ursprünglich war das Gästezimmer im EG als "sein Raum" vorgesehen. Nach Stauraumplanung haben wir aber schnell festgestellt, dass dieser Raum zu klein und auch zu ungünstig geschnitten ist, um alles unterzubringen. Ihm ist sein Privileg
eines sehr großen Raumes im OG bewusst - und ich bin damit fein, da ich im Gegenzug zugesichert bekommen habe, dass all das Zeug, was aufgrund der Temperaturempfindlichkeit nicht in der Garage lagern soll, nicht im restlichen Haus rumfliegt (möglicherweise ist nämlich genau das der derzeitige Ist-Zustand in der aktuell bewohnten Immobilie...). Die Waffenschränke müssen eh ins Haus (und zusätzlich idealerweise an eine Außenwand), und sind uns im OG und damit "unter Beobachtung" vor allem nachts lieber als im EG. Der Gedanke an einen "typischen Kellerraum im OG" erschien uns zunächst gewöhnungsbedürftig, und ist es sicherlich auch für andere, aber er passt gut zu unseren Bedürfnissen und wird neben der Küche wahrscheinlich der meistfrequentierte Raum im Haus. Der von diesem Raum abgehende Abstellraum ist für Weihnachtsdeko etc. gedacht und damit unregelmäßig genug gebraucht, um nicht in meinem direkten Zugriff vom Flur aus zu liegen.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Planer eines Bauunternehmens
-Do-it-Yourself
Was gefällt besonders? Warum?:
Der große Allraum sowie die Aufteilung "im OG nur Privaträume". Mit dem großen Hauswirtschaftsraum und der separaten Abstellkammer im OG habe ich das Gefühl, auf beiden Etagen auch ohne Keller oder Dachboden genügend Platz für "Zeugs" zu haben.
Was gefällt nicht? Warum?
Die Aufteilung des Bads im OG - weder im Standardgrundriss, noch in unserem eigenen Entwurf. Im Standardgrundriss ist es arg einfallslos und ich habe das Gefühl, es sieht hinterher direkt alt aus. In unserem Grundriss habe ich wiederum das Gefühl, der Raum will mehr sein, als er ist. T-Lösung auf Krampf. Hier wünsche ich mir Input! Egal ob in Form von anderen Ideen oder Argumenten für oder gegen Standard und eigene Planung, alles ist willkommen.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 460.000;
Eigenleistungen: Bäder (Sanitär in der engen Familie), Außenanlagen inkl. Dachbegrünung (das lässt sich der Hausherr natürlich nicht nehmen), Boden- und Malerarbeiten
favorisierte Heiztechnik: WP + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten: zwei vollwertige Bäder, Hobbyraum, großer Hauswirtschaftsraum/HAR
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Den Standardentwurf vom Massivbauer fanden wir schon sehr nett. Zunächst haben wir den Grundriss gespiegelt, weil ich das seitliche Wohnzimmerfenster lieber auf der planrechten Seite haben möchte als auf der planlinken (nordöstlichen). Da wir aber noch keine Ahnung haben wie die Nachbarn bauen (wo stehen deren Garagen, stehen die an der Grenze und "klauen" evtl. sowieso das Licht etc.), kann sich das aber ggf. auch nochmal ändern und wir spiegeln zurück. Folgende Änderungen haben wir uns darüber hinaus selbst überlegt. Alle Überlegungen sind noch nicht beauftragt und damit auch noch nicht fix. Ich wünsche mir eine Einschätzung, ob wir es mit unseren Ideen schlimmer machen oder ob wir uns neue Baustellen reißen, die wir nicht gesehen haben.
Standardgrundrisse (ich habe leider keine besseren Ansichten insb. vom EG, auf der HP von Town & Country sind die Grundrisse aber auch nochmal in "schön", dafür ohne Maßketten)
Lageplan genordet (rote Linie Grundstücksgrenze, schwarze Linie Baufenster)
Puh. So ich glaube ich habe alles. Bei Fragen - es war nicht meine Absicht diese offen zu lassen und ich gebe mein Bestes, sie zu beantworten
Gruß Niwi
kurz zu mir/uns: Mein Mann, 36, GaLa-Bauer - im Weiteren genannt Hausherr - und ich, 33, Verwaltungsfachwirtin (Stadtplanungs- und Bauordnungsamt *upsi* aber mein Beritt ist das Verwaltungsrecht und ich spreche mich von Allwissen frei, das vorab) wollen und werden unser 90qm Zechenhäuschen aus BJ 1918 gegen ein Flair 152 RE aus (hoffentlich) BJ 2026 tauschen. Die Finanzierung steht bereits, daher dazu kein entspr. Thread, das Grundstück gehört uns in Kürze (Notartermin 01/2026). Wir haben den lokalen Franchisenehmer von Town & Country wärmstens von mehreren Parteien empfohlen bekommen, und uns daher für diesen entschieden. Wir haben großzügige Puffer für die Aufmusterung eingerechnet und ich kenne die Bauleistungsbeschreibung und den Vertragsentwurf mittlerweile auswendig - wir wissen, was auf uns zukommt.
Unsere derzeitige Wohnsituation ist geprägt von "wohin soll ich damit" und "Schatz, bring mal deine ganzen Schuhe nach oben" - kurz: Kein Stauraum, kein Eingangsbereich, verwinkelter Grundriss mit Durchgangszimmern und drei jeweils winzigen Etagen auf einem zechentypischen Schlauchgrundstück.
Die Stadtvilla als solche ist, ich sag es ganz ehrlich, nicht unsere persönliche Lieblingsbauform, rein optisch betrachtet. Doch auch wenn wir in einer komfortablen finanziellen Lage sind, war die Bank bei "Architekt und Einzelvergabe" etwas nervös, und wir ehrlich gesagt auch, und somit greifen wir auf ein Kataloghaus zurück und haben uns mittlerweile auch damit angefreundet, dass wir damit auf der aktuellen "Hat jeder"-Welle schwimmen - wir nehmen es mit Humor, mit Festpreisgarantie im Hinterkopf klappt das ganz gut. Unser Haus ist kein glänzendes Vorbild für den Bauhausstil, und wird auch am Ende nicht durch sein wegweisendes Design berühmt werden, all das ist es nicht und möchte es auch nicht sein. Wir haben uns vorgenommen, wenigstens auf "weiße Fassade graue Fenster" zu verzichten, das muss an dieser Stelle reichen
Genug geschwafelt, ich komme zum wichtigen Teil.
Bebauungsplan/Einschränkungen
BP inkl. textl. Festsetzungen findet man unter Stadt Marl - BP 175e Süd - Wohnen am Freer Bruch. Der BP für unser Neubaugebiet beinhaltet einigermaßen viele Restriktionen, das ist uns bewusst, er gefällt uns jedoch sehr gut und führt in Konsequenz zu einem Wohngebiet, in dem wir uns das Leben sehr gut vorstellen können. Das Gebiet ist noch nicht erschlossen und derzeit kaufen wir 420qm Kartoffeln - mehr ist dort noch nicht. Baufreigabe ist frühestens Ende Juli!
Lageplan genordet
Größe des Grundstücks: 420qm - Nr. 14 auf dem vorl. Teilungsplan
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,3
Geschossflächenzahl: -
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Plan; Baufenster 16x17,5m
Randbebauung: Garage
Anzahl Stellplatz: BP min. 1,5; geplant Garage + 2 Stp. (Garage für 2 Oldtimer-Motorräder, Stp. für 2 Privat-PKW)
Geschossigkeit: 2
Dachform: FD
Stilrichtung: Stadthaus
Ausrichtung: Allraum Richtung Südost
Maximale Höhen/Begrenzungen: GH max. 10,5m
weitere Vorgaben: div. Grünfestsetzungen; Dachbegrünung auf Haupt- und Nebenanlagen; Versickerung auf Grundstück mittels Rigole.
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: kein Keller, II
Anzahl der Personen, Alter: 2, 33 u. 36
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Allraum, Hauswirtschaftsraum/HAW inkl. Abstell, Gästezimmer, Gäste-Duschbad
OG: Schlaf- und Ankleidezimmer, Hauptbad, Büro, "Hobbyraum" (näheres weiter unten), Abstellraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? beides
Schlafgäste pro Jahr: Tochter (12) des Hausherren - alle 14 Tage, halbe Ferien zzgl. "wann immer sie will", sprich: regelmäßig, im Moment altersgemäß eher rückläufig; ansonsten unregelmäßig einzelne Nächte Freundesbesuch, ca. 10 Nächte pro Jahr
offene Küche, Kochinsel: Beides. Die eingezeichnete Küche (und auch die anderen Möbel) entspr. der aktuell geplanten Möblierung
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: später mal, im Grundriss aber mal pro forma neben dem TV im Wohnzimmerbereich eingezeichnet
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Garage
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Gästezimmer: "Das Kind" ;-) hatte die Wahl zwischen großem Raum oben und kleinem Raum unten. Sie hat sich für den kleineren Raum im EG entschieden, daher wird dieser Raum das Gästezimmer - wir haben einkalkuliert, dass ihr die Lage im EG evtl. irgendwann doch nicht mehr so gut gefallen könnte und könnten dann einfach mit dem Büro im OG tauschen.
Hobbyzimmer: Der Raum des Bauherren. Ich bin mit einem Tausendsassa gesegnet, einem Mann der vielen Hobbys. Jäger, Angler, Imker. Ursprünglich war das Gästezimmer im EG als "sein Raum" vorgesehen. Nach Stauraumplanung haben wir aber schnell festgestellt, dass dieser Raum zu klein und auch zu ungünstig geschnitten ist, um alles unterzubringen. Ihm ist sein Privileg
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Planer eines Bauunternehmens
-Do-it-Yourself
Was gefällt besonders? Warum?:
Der große Allraum sowie die Aufteilung "im OG nur Privaträume". Mit dem großen Hauswirtschaftsraum und der separaten Abstellkammer im OG habe ich das Gefühl, auf beiden Etagen auch ohne Keller oder Dachboden genügend Platz für "Zeugs" zu haben.
Was gefällt nicht? Warum?
Die Aufteilung des Bads im OG - weder im Standardgrundriss, noch in unserem eigenen Entwurf. Im Standardgrundriss ist es arg einfallslos und ich habe das Gefühl, es sieht hinterher direkt alt aus. In unserem Grundriss habe ich wiederum das Gefühl, der Raum will mehr sein, als er ist. T-Lösung auf Krampf. Hier wünsche ich mir Input! Egal ob in Form von anderen Ideen oder Argumenten für oder gegen Standard und eigene Planung, alles ist willkommen.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 460.000;
Eigenleistungen: Bäder (Sanitär in der engen Familie), Außenanlagen inkl. Dachbegrünung (das lässt sich der Hausherr natürlich nicht nehmen), Boden- und Malerarbeiten
favorisierte Heiztechnik: WP + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten: zwei vollwertige Bäder, Hobbyraum, großer Hauswirtschaftsraum/HAR
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Den Standardentwurf vom Massivbauer fanden wir schon sehr nett. Zunächst haben wir den Grundriss gespiegelt, weil ich das seitliche Wohnzimmerfenster lieber auf der planrechten Seite haben möchte als auf der planlinken (nordöstlichen). Da wir aber noch keine Ahnung haben wie die Nachbarn bauen (wo stehen deren Garagen, stehen die an der Grenze und "klauen" evtl. sowieso das Licht etc.), kann sich das aber ggf. auch nochmal ändern und wir spiegeln zurück. Folgende Änderungen haben wir uns darüber hinaus selbst überlegt. Alle Überlegungen sind noch nicht beauftragt und damit auch noch nicht fix. Ich wünsche mir eine Einschätzung, ob wir es mit unseren Ideen schlimmer machen oder ob wir uns neue Baustellen reißen, die wir nicht gesehen haben.
Standardgrundrisse (ich habe leider keine besseren Ansichten insb. vom EG, auf der HP von Town & Country sind die Grundrisse aber auch nochmal in "schön", dafür ohne Maßketten)
- Eingangstür für den Hauswirtschaftsraum von Diele in Küche versetzt
Gedanke dahinter war, in der Diele Platz für einen größeren Schrank unter der Treppe zu gewinnen, diesen würde ich dann gern an der gesamten Wand entlangziehen. Da der Hauswirtschaftsraum auch als Vorratsraum dienen soll, fand ich den kürzeren Weg aus der Küche einen zusätzlichen Gewinn. Nachteil: Der Weg mit der Wäsche ist dann weiter. Kochen > Waschen (bei 2 Personen), fand ich daher ok. Um den Weg mit den Einkäufen außerdem nicht durch das gesamte Haus zu führen, haben wir uns für eine zusätzliche Außentür im Hauswirtschaftsraum entschieden, die den Stellplatz vor der Garage mit dem Hauswirtschaftsraum verbindet.
- Ein Doppelfenster im Wohnzimmer an die Gebäudeseite verschoben
Wir haben einen recht großen Fernseher, und ich mag es nicht wenn Sofas mit dem Rücken zum Raum stehen. Bei der im Standardgrundriss vorhandenen "Fensterfront" war leider keine Wand blendfrei, an der uns der Fernseher bzw. die Position des Sofas so recht gefallen hätte. Wir haben daher auf das kleine Festelement an der Hausseite verzichtet, das große Fensterelement "rübergezogen" und dadurch nun ausreichend Platz, um ein großes Sideboard und den Fernseher unterzukriegen. Allgemein haben wir die Fensterpositionen aus dem Standardgrundriss an vielen Stellen etwas verschoben, um sie an unsere Planung anzupassen (z.B. Bad im OG).
- Wechsel von "Eingang durch Schlafzimmer" zu "Eingang durch Ankleide"
Ist glaube ich relativ selbsterklärend - ich wollte das Schlafzimmer am Ende der Flur-Ankleide-Schlafzimmer-Kette, damit diejenige *hust*, die länger schläft, Ruhe hat. Dadurch ist im Schlafzimmer eine relativ große leere Ecke entstanden. Da wir dort weder Schränke noch sonstige Möbel wie Sessel, Sideboards o.ä. haben wollen, war diese Ecke irgendwie nutzlos. Wir haben sie daher abgeknipst und zu einem Abstellraum gemacht. Dieser ist durch den Hobbyraum begehbar, da ich im Flur gern Platz für einen Konsolentisch oder ein Bild an der Wand hätte (also keine dritte Tür).
Lageplan genordet (rote Linie Grundstücksgrenze, schwarze Linie Baufenster)
Puh. So ich glaube ich habe alles. Bei Fragen - es war nicht meine Absicht diese offen zu lassen und ich gebe mein Bestes, sie zu beantworten
Gruß Niwi