Nicht noch ne Stadtvilla.... 150qm Würfelhusten auf 420qm Vorstadtidylle

4,50 Stern(e) 6 Votes
NiWi_NRW

NiWi_NRW

Hallo zusammen,

kurz zu mir/uns: Mein Mann, 36, GaLa-Bauer - im Weiteren genannt Hausherr - und ich, 33, Verwaltungsfachwirtin (Stadtplanungs- und Bauordnungsamt *upsi* aber mein Beritt ist das Verwaltungsrecht und ich spreche mich von Allwissen frei, das vorab) wollen und werden unser 90qm Zechenhäuschen aus BJ 1918 gegen ein Flair 152 RE aus (hoffentlich) BJ 2026 tauschen. Die Finanzierung steht bereits, daher dazu kein entspr. Thread, das Grundstück gehört uns in Kürze (Notartermin 01/2026). Wir haben den lokalen Franchisenehmer von Town & Country wärmstens von mehreren Parteien empfohlen bekommen, und uns daher für diesen entschieden. Wir haben großzügige Puffer für die Aufmusterung eingerechnet und ich kenne die Bauleistungsbeschreibung und den Vertragsentwurf mittlerweile auswendig - wir wissen, was auf uns zukommt.

Unsere derzeitige Wohnsituation ist geprägt von "wohin soll ich damit" und "Schatz, bring mal deine ganzen Schuhe nach oben" - kurz: Kein Stauraum, kein Eingangsbereich, verwinkelter Grundriss mit Durchgangszimmern und drei jeweils winzigen Etagen auf einem zechentypischen Schlauchgrundstück.

Die Stadtvilla als solche ist, ich sag es ganz ehrlich, nicht unsere persönliche Lieblingsbauform, rein optisch betrachtet. Doch auch wenn wir in einer komfortablen finanziellen Lage sind, war die Bank bei "Architekt und Einzelvergabe" etwas nervös, und wir ehrlich gesagt auch, und somit greifen wir auf ein Kataloghaus zurück und haben uns mittlerweile auch damit angefreundet, dass wir damit auf der aktuellen "Hat jeder"-Welle schwimmen - wir nehmen es mit Humor, mit Festpreisgarantie im Hinterkopf klappt das ganz gut. Unser Haus ist kein glänzendes Vorbild für den Bauhausstil, und wird auch am Ende nicht durch sein wegweisendes Design berühmt werden, all das ist es nicht und möchte es auch nicht sein. Wir haben uns vorgenommen, wenigstens auf "weiße Fassade graue Fenster" zu verzichten, das muss an dieser Stelle reichen :D

Genug geschwafelt, ich komme zum wichtigen Teil.

Bebauungsplan/Einschränkungen
BP inkl. textl. Festsetzungen findet man unter Stadt Marl - BP 175e Süd - Wohnen am Freer Bruch. Der BP für unser Neubaugebiet beinhaltet einigermaßen viele Restriktionen, das ist uns bewusst, er gefällt uns jedoch sehr gut und führt in Konsequenz zu einem Wohngebiet, in dem wir uns das Leben sehr gut vorstellen können. Das Gebiet ist noch nicht erschlossen und derzeit kaufen wir 420qm Kartoffeln - mehr ist dort noch nicht. Baufreigabe ist frühestens Ende Juli!

Lageplan_nord.jpg


Lageplan genordet


Größe des Grundstücks: 420qm - Nr. 14 auf dem vorl. Teilungsplan
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,3
Geschossflächenzahl: -
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Plan; Baufenster 16x17,5m
Randbebauung: Garage
Anzahl Stellplatz: BP min. 1,5; geplant Garage + 2 Stp. (Garage für 2 Oldtimer-Motorräder, Stp. für 2 Privat-PKW)
Geschossigkeit: 2
Dachform: FD
Stilrichtung: Stadthaus
Ausrichtung: Allraum Richtung Südost
Maximale Höhen/Begrenzungen: GH max. 10,5m
weitere Vorgaben: div. Grünfestsetzungen; Dachbegrünung auf Haupt- und Nebenanlagen; Versickerung auf Grundstück mittels Rigole.

Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: kein Keller, II
Anzahl der Personen, Alter: 2, 33 u. 36
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Allraum, Hauswirtschaftsraum/HAW inkl. Abstell, Gästezimmer, Gäste-Duschbad
OG: Schlaf- und Ankleidezimmer, Hauptbad, Büro, "Hobbyraum" (näheres weiter unten), Abstellraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? beides
Schlafgäste pro Jahr: Tochter (12) des Hausherren - alle 14 Tage, halbe Ferien zzgl. "wann immer sie will", sprich: regelmäßig, im Moment altersgemäß eher rückläufig; ansonsten unregelmäßig einzelne Nächte Freundesbesuch, ca. 10 Nächte pro Jahr
offene Küche, Kochinsel: Beides. Die eingezeichnete Küche (und auch die anderen Möbel) entspr. der aktuell geplanten Möblierung
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: später mal, im Grundriss aber mal pro forma neben dem TV im Wohnzimmerbereich eingezeichnet
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Garage
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Gästezimmer: "Das Kind" ;-) hatte die Wahl zwischen großem Raum oben und kleinem Raum unten. Sie hat sich für den kleineren Raum im EG entschieden, daher wird dieser Raum das Gästezimmer - wir haben einkalkuliert, dass ihr die Lage im EG evtl. irgendwann doch nicht mehr so gut gefallen könnte und könnten dann einfach mit dem Büro im OG tauschen.

Hobbyzimmer: Der Raum des Bauherren. Ich bin mit einem Tausendsassa gesegnet, einem Mann der vielen Hobbys. Jäger, Angler, Imker. Ursprünglich war das Gästezimmer im EG als "sein Raum" vorgesehen. Nach Stauraumplanung haben wir aber schnell festgestellt, dass dieser Raum zu klein und auch zu ungünstig geschnitten ist, um alles unterzubringen. Ihm ist sein Privileg :p eines sehr großen Raumes im OG bewusst - und ich bin damit fein, da ich im Gegenzug zugesichert bekommen habe, dass all das Zeug, was aufgrund der Temperaturempfindlichkeit nicht in der Garage lagern soll, nicht im restlichen Haus rumfliegt (möglicherweise ist nämlich genau das der derzeitige Ist-Zustand in der aktuell bewohnten Immobilie...). Die Waffenschränke müssen eh ins Haus (und zusätzlich idealerweise an eine Außenwand), und sind uns im OG und damit "unter Beobachtung" vor allem nachts lieber als im EG. Der Gedanke an einen "typischen Kellerraum im OG" erschien uns zunächst gewöhnungsbedürftig, und ist es sicherlich auch für andere, aber er passt gut zu unseren Bedürfnissen und wird neben der Küche wahrscheinlich der meistfrequentierte Raum im Haus. Der von diesem Raum abgehende Abstellraum ist für Weihnachtsdeko etc. gedacht und damit unregelmäßig genug gebraucht, um nicht in meinem direkten Zugriff vom Flur aus zu liegen.

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Planer eines Bauunternehmens
-Do-it-Yourself
Was gefällt besonders? Warum?:
Der große Allraum sowie die Aufteilung "im OG nur Privaträume". Mit dem großen Hauswirtschaftsraum und der separaten Abstellkammer im OG habe ich das Gefühl, auf beiden Etagen auch ohne Keller oder Dachboden genügend Platz für "Zeugs" zu haben.
Was gefällt nicht? Warum?
Die Aufteilung des Bads im OG - weder im Standardgrundriss, noch in unserem eigenen Entwurf. Im Standardgrundriss ist es arg einfallslos und ich habe das Gefühl, es sieht hinterher direkt alt aus. In unserem Grundriss habe ich wiederum das Gefühl, der Raum will mehr sein, als er ist. T-Lösung auf Krampf. Hier wünsche ich mir Input! Egal ob in Form von anderen Ideen oder Argumenten für oder gegen Standard und eigene Planung, alles ist willkommen.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 460.000;
Eigenleistungen: Bäder (Sanitär in der engen Familie), Außenanlagen inkl. Dachbegrünung (das lässt sich der Hausherr natürlich nicht nehmen), Boden- und Malerarbeiten
favorisierte Heiztechnik: WP + Fußbodenheizung

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten: zwei vollwertige Bäder, Hobbyraum, großer Hauswirtschaftsraum/HAR

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Den Standardentwurf vom Massivbauer fanden wir schon sehr nett. Zunächst haben wir den Grundriss gespiegelt, weil ich das seitliche Wohnzimmerfenster lieber auf der planrechten Seite haben möchte als auf der planlinken (nordöstlichen). Da wir aber noch keine Ahnung haben wie die Nachbarn bauen (wo stehen deren Garagen, stehen die an der Grenze und "klauen" evtl. sowieso das Licht etc.), kann sich das aber ggf. auch nochmal ändern und wir spiegeln zurück. Folgende Änderungen haben wir uns darüber hinaus selbst überlegt. Alle Überlegungen sind noch nicht beauftragt und damit auch noch nicht fix. Ich wünsche mir eine Einschätzung, ob wir es mit unseren Ideen schlimmer machen oder ob wir uns neue Baustellen reißen, die wir nicht gesehen haben.

Grundriss_stand_OG.jpg

Obergeschoss Grundriss mit Schlafzimmer, Kind 1, Kind 2, Bad und Treppenhaus


Standardgrundrisse (ich habe leider keine besseren Ansichten insb. vom EG, auf der HP von Town & Country sind die Grundrisse aber auch nochmal in "schön", dafür ohne Maßketten)


  1. Eingangstür für den Hauswirtschaftsraum von Diele in Küche versetzt
    Gedanke dahinter war, in der Diele Platz für einen größeren Schrank unter der Treppe zu gewinnen, diesen würde ich dann gern an der gesamten Wand entlangziehen. Da der Hauswirtschaftsraum auch als Vorratsraum dienen soll, fand ich den kürzeren Weg aus der Küche einen zusätzlichen Gewinn. Nachteil: Der Weg mit der Wäsche ist dann weiter. Kochen > Waschen (bei 2 Personen), fand ich daher ok. Um den Weg mit den Einkäufen außerdem nicht durch das gesamte Haus zu führen, haben wir uns für eine zusätzliche Außentür im Hauswirtschaftsraum entschieden, die den Stellplatz vor der Garage mit dem Hauswirtschaftsraum verbindet.

  2. Ein Doppelfenster im Wohnzimmer an die Gebäudeseite verschoben
    Wir haben einen recht großen Fernseher, und ich mag es nicht wenn Sofas mit dem Rücken zum Raum stehen. Bei der im Standardgrundriss vorhandenen "Fensterfront" war leider keine Wand blendfrei, an der uns der Fernseher bzw. die Position des Sofas so recht gefallen hätte. Wir haben daher auf das kleine Festelement an der Hausseite verzichtet, das große Fensterelement "rübergezogen" und dadurch nun ausreichend Platz, um ein großes Sideboard und den Fernseher unterzukriegen. Allgemein haben wir die Fensterpositionen aus dem Standardgrundriss an vielen Stellen etwas verschoben, um sie an unsere Planung anzupassen (z.B. Bad im OG).

  3. Wechsel von "Eingang durch Schlafzimmer" zu "Eingang durch Ankleide"
    Ist glaube ich relativ selbsterklärend - ich wollte das Schlafzimmer am Ende der Flur-Ankleide-Schlafzimmer-Kette, damit diejenige *hust*, die länger schläft, Ruhe hat. Dadurch ist im Schlafzimmer eine relativ große leere Ecke entstanden. Da wir dort weder Schränke noch sonstige Möbel wie Sessel, Sideboards o.ä. haben wollen, war diese Ecke irgendwie nutzlos. Wir haben sie daher abgeknipst und zu einem Abstellraum gemacht. Dieser ist durch den Hobbyraum begehbar, da ich im Flur gern Platz für einen Konsolentisch oder ein Bild an der Wand hätte (also keine dritte Tür).
Grundriss eines Erdgeschosses mit Garage, Allraum, Gästezimmer und Bad.

Grundriss eines Hauses mit Büro, Ankleide, Schlafzimmer, Hobbyraum, Abstellraum und Treppe
LageimPlan.jpg


Lageplan genordet (rote Linie Grundstücksgrenze, schwarze Linie Baufenster)

Puh. So ich glaube ich habe alles. Bei Fragen - es war nicht meine Absicht diese offen zu lassen und ich gebe mein Bestes, sie zu beantworten :)

Gruß Niwi
 
Papierturm

Papierturm

Sehr unterhaltsam geschriebener Text, Hut ab! Allein schon der Threadtitel ist ja irgendwie genial.

Würfelhusten auf 420m² wird mir im Gedächtnis bleiben.

Okay. Zu den eigentlichen Themen.

Bad im OG:
Ich würde es ein ganz klein wenig minimal anders lösen, und zwar würde ich die Dusche etwas kürzen (Spritzschutz ist da eh weniger relevant, weil es gegen eine Wand endet). Dafür die Dusche breiter machen und das Waschbecken an die obere Wand, gegenüber der Toilette, packen. Das böte folgende Vorteile:
  • Tageslicht am Spiegel / Waschbecken
  • Blick auf Waschbecken / Spiegel / Fenster beim Betreten des Raums.
  • ein "effizientes" Wegesystem (Toilette -> Waschbecken -> Raum verlassen quasi auf einer Tour).
Auch bietet das Bad genug Platz, um um die Badewanne herum ein wenig Ablageflächen / Begrenzungen noch einzubauen.

Ansonsten:
  • die Abstellkammer im OG finde ich super wichtig und gut. Ob die Tür im Hobbyraum gut ist, weiß ich nicht (Thema: Was ist, wenn mal Raumnutzungen getauscht werden?).
  • die Ankleide scheint sehr viel "Tanzfläche" in der Mitte zu haben.
  • Hauswirtschaftsraum mit Tür zur Küche: Ist erstmal logisch. Zwei Sachen empfehle ich zu durchdenken: 1. Ist genug Stellfläche da (Hauswirtschaftsraum mit 2 Türen sind manchmal zu klein)? 2. Falls Photovoltaik geplant: Wechselrichter können im Sommer recht viel Wärme abgeben. Eine Tür gen Küche hält nicht so viel Wärme zurück wie eine gedämmte Innenwand.
  • Garderobenfläche: Unter der Treppe geplant? Die fehlt mir noch ein wenig.
 
NiWi_NRW

NiWi_NRW

Sehr unterhaltsam geschriebener Text, Hut ab! Allein schon der Threadtitel ist ja irgendwie genial.
Vielen Dank - ich dachte mir, je mehr ihr über uns wisst, desto besser könnt ihr Tipps geben. Danke für deine schnelle Antwort!
Bad im OG:
Ich würde es ein ganz klein wenig minimal anders lösen, und zwar würde ich die Dusche etwas kürzen (Spritzschutz ist da eh weniger relevant, weil es gegen eine Wand endet). Dafür die Dusche breiter machen und das Waschbecken an die obere Wand, gegenüber der Toilette, packen.
EG_neu.png


Ich habe mal gebastelt, und es gefällt mir sehr gut. Dadurch ist die "Engstelle" zwischen Waschtisch und Badewanne weg, und es wirkt gefälliger. Dass die Dusche der Wand wegen gar nicht so viel Länge benötigt, hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Aktuell haben wir den Eingang "im Raum" und da landet auch bei 1,40m Duschwand immer etwas Spritzwasser vor der Dusche. Die Wanne habe ich jetzt mal vor das T gesetzt, ob ich sie dort oder auf der gegenüberliegenden Wand besser finde weiß ich noch nicht...
- die Ankleide scheint sehr viel "Tanzfläche" in der Mitte zu haben.
Ich habe das Schlafzimmer im neuen Entwurf etwas zulasten der Ankleide vergrößert. Das gefällt mir gut, dadurch hat das Bett etwas mehr Luft. Jetzt habe ich allerdings in der unteren planlinken Ecke des Schlafzimmer so eine unschöne "Blöd geplant"-Kante, evtl. passe ich da die Wand vom Abstellraum noch an, sodass es eine Flucht ergibt. Aber das sollte Spielerei sein. Mehr möchte ich der Ankleide nicht klauen, wir sind dort oft gleichzeitig zu zweit "zugange" und wollen uns nicht in die Quere kommen. Evtl. kann ich so nochmal eine schmale Sitzbank in die Raummitte stellen - der kleine Zeh freut sich schon...
- Hauswirtschaftsraum mit Tür zur Küche: Ist erstmal logisch. Zwei Sachen empfehle ich zu durchdenken: 1. Ist genug Stellfläche da (Hauswirtschaftsraum mit 2 Türen sind manchmal zu klein)? 2. Falls Photovoltaik geplant: Wechselrichter können im Sommer recht viel Wärme abgeben. Eine Tür gen Küche hält nicht so viel Wärme zurück wie eine gedämmte Innenwand.
Für die Technik sollte der Platz denke ich genügen, im Grundriss eingezeichnet sind zwei Verteilerkästen, die Inneneinheit der WP, ein Gefrierschrank, Waschmaschine + Trockner sowie ein 60er Hochschrank für Vorräte. Auch wenn für die Solar noch ein Speicher dazu kommt, und eventuell das Modul für eine zentrale Lüftung (die haben wir im Puffer berücksichtigt, sind uns aber noch uneinig ob sie es uns wert ist), sollte genügend Platz sein. Über Waschm. und Trockner sollen noch zwei 60er Hängeschränke für Putzmittel etc. Der Staubsauger kann neben die Küchentür. Sollte passen! Danke für den Hinweis mi der Wärme, das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Gibt es da Türen, die besser oder schlechter geeignet sind? Da diese Tür nicht direkt neben anderen Innentüren ist, kann ich mir vorstellen hier auch eine "Sondertür" einzubauen.
Garderobenfläche: Unter der Treppe geplant? Die fehlt mir noch ein wenig.
Ja genau, der Schrank soll die Garderobe sein - ich kann mir vorstellen, da eine Sitzbank zu integrieren, oder aber die komplette Jacken-Schuhe-Mützen-Flut hinter Einbauschranktüren verschwinden zu lassen. In jedem Fall ist dafür die gesamte Wand unter der Treppe geplant.

Vielen Dank für deine Gedanken!!
 
NiWi_NRW

NiWi_NRW

Jetzt habe ich durch lauter Zitat-Schnibbeln deinen Einwand bzgl. der Tür zur Abstellkammer OG unter den Teppich gekehrt:
Sollten Raum-Tauschgeschäfte stattfinden, so würde statt des Hobbyraums maximal das Büro einziehen, da ich die Schlafräume nicht zur Straßenseite legen wollen würde. Ich rechne zwar nicht damit, dass es bei uns wer weiß wie laut wird, aber wir haben so eine schöne Lage nach hinten raus, da wäre das eher Plan Z. Da es sich bei beiden Wänden um Trockenbau handelt, müssten wir als worst case das Verlegen der Tür auf die andere Seite in Betracht ziehen - das könnten wir selbst erledigen und nehmen das Risiko in Kauf. Durch deinen Einwand habe ich das jetzt nochmal durchgespielt und bin mir da noch etwas sicherer, danke!
 
Tolentino

Tolentino

so würfelig ist es doch gar nicht. Die Dachform wird doch wohl auch bei Town & Country wählbar sein?
Würde empfehlen auf Satteldach zu wechseln. Hat diverse Vorteile:
Bessere Dachraumnutzung für Abstellmöglichkeiten insbesondere mit Studiobinder Dachstuhl (bei Kaltdach nur für unempfindliches, aber trotzdem sehr nützlich).
Bessere Dachflächennutzung für Photovoltaik (am besten Ost-/Westausrichtung um möglichst lange über den Tag verteilt gute Leistung zu haben).
simplere Konstruktion sollte leichte Kostenvorteile bringen (Town & Country bei Musterhaus evtl hinfällig).
Ich habe da Erfahrung, habe ein Walmdach und ärgere mich regelmäßig über diese Entscheidung.

Zum eigtl Grundriss äußere ich mich lieber nicht zu ausgiebig, ich bin da zu schlecht drin. EG ist aber fast identisch zu unserem. Da kann ich sagen, dass der recht gut funktioniert, auch wenn wir gerne 1m mehr in der Tiefe hätten.
Die Arbeitstraum und Gäste-WC Anordnung ist bei euch glaube ich optimierbar. Der Eingangsstummel Beim Arbeitszimmer nützt dir so gar nichts, da würde ich drüber nachdenken den Flur weiter zu ziehen und dann nauch den Eingang zum Gäste-Bad in den so entstehenden Flur zu schieben. sonst hast du immer ne Kollision direkt an der Eingangstür (Deine Version).

Kannst dich ja mal bei meinem inspirieren lassen

Das ist dann der finale Grundriss.
Davor kannst du die Genese nachlesen, wenn du dazu Lust hast.
 
NiWi_NRW

NiWi_NRW

Danke für deinen Input Tolentino! Ich gebe dir Recht, deine Lösung für die Eingänge zu Gästebad und -zimmer hat was für sich, ich zeichne es mal so um, wie du es vorgeschlagen hast und bespreche es mit dem Bauherren ;-)

Was die Dachform angeht, sind wir allerdings alternativlos an FD gebunden. Wir hatten mal eine Baulücke im Auge (daraus ist nichts geworden, belasteter Boden etc.), dort hätte das Würfelchen eine andere Haube bekommen - das Flachdach ist tatsächlich eine Abweichung vom Katalog, Town & Country hat ein Walmdach im Standard für dieses Haus. Wir könnten auf 10 Grad Neigung gehen, also sehr flach geneigtes SD z.B., das macht die Begrünung dann aber aufwändiger, denn die ist dann immer noch vorgeschrieben, und so richtig gefällt mir das auch nicht, sieht auch so richtig nach "eigentlich wollte ich kein FD" aus :D
 
Zuletzt aktualisiert 03.01.2026
Im Forum Grundrissplanung / Grundstücksplanung gibt es 2563 Themen mit insgesamt 88716 Beiträgen


Ähnliche Themen zu Nicht noch ne Stadtvilla.... 150qm Würfelhusten auf 420qm Vorstadtidylle
Nr.ErgebnisBeiträge
1Optimierung Winkelbungalow 108 von Town & Country 21
2Town & Country Flair 110 - Extras oder nicht? 564
3Town & Country Preise billig oder preiswert? - Seite 1485
4Bungalow 128 Town & Country nach Musterhaus 60
5Town & Country Flair Grunrissänderungen 24
6Einfamilienhaus - finale Version - hab ihr noch Optimierungen? 19
7Town & Country Raumwunder 100 mit wenig Änderungen - Seite 320
8Grundriss 140 m2 Einfamilienhaus mit Garage - Hausausrichtung ok? 18
9Grundrissplanung Einfamilienhaus (190 qm) mit Garage 18
10Grundriss Doppelhaushälfte mit Gästezimmer 53
11 2 Vollgeschosse, Durchgang Garage, Hauswirtschaftsraum unter Treppe 25
12MHW Haas Wohnbau GmbH, Town & Country 45
13Town & Country Bocholt Erfahrungen von Forum 13
14Town & Country Haus in Heilbronn 11
15Town & Country, IBG-Haus, Die Baupartner 24
16Franchisenehmer von Town & Country Karlsruhe Erfahrungen? 11
17Town & Country in WDR-Fernsehen Beitrag 15
18Erfahrungen mit Town & Country in Köln - Seite 211
19Erfahrung mit der Matthias Wand Massivhaus GmbH (Town & Country)? 96
20Town & Country Görz GmbH, Rosenheim Wer kennt diesen Bauunternehmer? 15

Oben