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ᐅ Satteldachhaus auf 600 m² Grundstück planen – was erlaubt Bauvoranfrage 34er Gebiet?


Erstellt am: 27.12.25 09:47

L
Lsawesome
27.12.25 09:47
Bebauungsplan/Einschränkungen
34 Baugesetzbuch Gebiet, Bauvoranfrage gestellt insbesondere zu Firsthöhe und Traufhöhe sowie Giebelständigkeit.
Größe des Grundstücks: 600qm
Hang: keiner, eben
Grundflächenzahl: >0,4
Geschossflächenzahl: nicht relevant
Baufenster: ca 10,3x14m
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1,5
Dachform: Satteldach
Ausrichtung: giebelständig Ost-West
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe 9,1m, Traufhöhe siehe Voranfrage (4,5m)

Anforderungen der Bauherren
Wir lesen hier immer gerne mit und gehen nach genehmigter Bauvoranfrage nun in die Crunchtime der Planung

Die Fakten:
  • 600qm Grundstück, relativ schmal (rund 17m), Ausrichtung Ost-West, wenig Verkehr in der Nähe, Helikopter-Sicht und Blick nach Westen beigefügt.
  • 34er Gebiet, wir bekommen 1,50m Kniestock im 1. OG mit 40 Grad DN durch bei einer Firsthöhe von 9,10m. Wegen schmalem Grundstück möchten wir giebelständig bauen.
  • Holzständerbauweise, die Außenwände habe ich auf den Grundrissen ausgenommen.
  • Anmerkungen zu den Geschossen auf den Bildern.
  • wir brauchen zwei getrennte Büros (Anwälte, viel Homeoffice).
  • Zwei Erwachsene, zwei kleine Kinder.
  • Keller wird es nicht geben, Grundstück ist fast eben – 0,6m Gefälle auf 35m.
  • im OG wären mehr Dachflächenfenster zwar schön, aber das ist Südseite mit Photovoltaik. Bei dem hohen Kniestock wird man ohnehin nicht gut rausschauen können.
  • Flur im OG möchten wir, da wir beide das als Kinder als „neutrale“ Spielfläche geliebt haben.
  • Speisekammer reicht uns in der Größe, haben bisher eine kleinere und der HTR wäre nicht ewig weit weg
  • aus Gast 1 & Gästebad wird mit zwei Wänden evtl noch eine Einliegerwohnung für KfW297/298, Haus selbst KfW300.
  • Bodengutachten läuft.
  • Architektin ist bisher mit der Bauvoranfrage befasst, kennt auch den Grundriss, bisher haben wir den aber noch nicht bei der Architektin/Innenarchitektin vorbeigefahren.
  • Gästezimmer im EG ist relativ klein, als Büro ausreichend und als Gästezimmer noch so gerade akzeptabel. Übernachtungsgäste so 6-8 mal im Jahr.
  • Innenliegendes WC im Bad in OG ist Wunsch meiner Frau, ich verstehe alle Argumente dagegen, aber den Krieg werde ich nicht führen.
  • OG Treppe in Dachboden möchten wir "fest", da ggfs Dachboden noch als Büro genutzt werden soll. Außerdem kein Keller.
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Aufgebaut haben wir vor 8 Monaten auf das Medley 410 von Fingerhaus, da ein relativ guter Ausgangsgrundriss für uns. Seitdem hat meine Frau den mit zig Stunden in 3D nachgebau und immer wieder nach Input von Planern/Architekten etc angepasst. Wir haben auch schon richtige Planzeichnungen davon, wollte aber diese erstmal nicht teilen, ey sei denn das wäre sinnvoll.

Ein paar Kompromisse sind wir eingegangen, insbesondere das kleine relativ verwinkelte Büro/Gästezimmer unten - breiter können wir nicht werden, als Arbeitszimmer reicht es aber. Laut zwei Bauunternehmen ließe sich ggfs sogar mit zwei Türen im Flur unten Gästezimmer+Bad als Einliegerwohnung nutzen im Alter (dann könnte man sogar noch über einen KfW297 nachdenken dafür, wir haben den Mehraufwand in Angebotsanfragen als Eventualposition abgefragt - ich weiß, dass einige hier im Forum nichts davon halten, wir würden es nur machen, wenn es sich ergibt ohne riesigen Mehraufwand).

Zu den Kosten: Grundstück haben wir gekauft. Haus rechnen wir aktuell mit rund 650k (Angebote von Isowood, Büdenbender und Nordhaus haben wir). Garage und Außenanlage gehen extra.

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[ATTACH type="full" width="500px" alt="Grundriss Obergeschoss: zwei Kinderzimmer, Schlafzimmer, Bad, Flur, Treppe; Notizen rechts.">

Dachboden Grundriss mit Treppe, Büro und Abstellraum auf Planzeichnung

Schnittzeichnung eines zweigeschossigen Hauses mit Dach und Fundament

Weite gruene Wiesenlandschaft mit Randbaeumen und blauem Himmel mit Wolken.

Luftaufnahme eines grasbewachsenen Grundstücks mit Bäumen am Rand und Straße rechts.

Luftaufnahme einer offenen grünen Landschaft mit Feldern, Bäumen und Sonnenstrahlen am Horizont

Luftaufnahme zeigt grüne Felder, Bäume und entfernte Häuser bei Sonnenuntergang
K
kbt09
27.12.25 10:46
Hmm, hm , hm, einen bauausführungsplanenden Architekten hat der Grundriss aber noch nicht gesehen - oder?

Es erscheint mir alles sehr eng geplant, zu sehr auf den cm genau.

  • Einliegerwohnung - Schnapsidee mit dem Raum, dazu gehört ja auch eine wie auch immer geartete Kochgelegenheit und der Raum ist planunten nicht mal 2 m breit. Und wo soll der Eingang von außen hin?
  • HAR/Hauswirtschaftsraum ... ist die Technik dort komplett geplant? Freiflächen vor Elektroanschlußkästen usw.? Was ich sehe ist ein Bügelbrett und ein Schrank mitten im Raum, so dass man sich in dem Raum gar nicht bewegen kann
  • Treppe .. im Schnitte sehe ich eine Geschosshöhe von rund 317 cm. Die Treppe könnte eng werden. Sie sollte mind. 17 Stufen haben, bequemer wären 18. Und da müsste sie dann meiner Meinung nach etwas länger (in der Zeichnungsansicht quasi breiter also mehr in den Flur) sein.
  • Küche und sogenannte Speisekammer. Das was durch den "unsichtbaren 2025er" Speisekammerdurchgang in der Küche an Stauraum verlorengeht, gewinnt man durch das Kämmerchen gerade. Man sieht aufgrund der Planung eines Tiefkühl-Schrankes auch, wie schlecht der Platz genutzt werden kann. Die Maße kann man gar nicht lesen. Ich würde da aber etwas mit Zugang vom Flur aus planen. Wobei das ja nur Stückwerk wäre.
  • Schöner Garderobenplatz
  • OG soweit ganz ok. Treppe käme wg. Höhe vermutlich weiter nach planlinks in den Raum. Persönlich bin ich jedoch kein Fan von bodentiefen Fenstern in Kinder/Schlafzimmern und mag Kniestöcke von 150 cm nicht. Deshalb hier die Frage, warum diese Beschränkung?
Generell würde ich überlegen, wie man aufteilen kann, um die Treppe von OG in DG als Fortsetzung zu planen.
L
Lsawesome
27.12.25 11:19
Kniestock leider das Maximum was in dem 34er Gebiet ohne Probleme bei der Kommune durchgeht. Baurechtlich wäre mehr drin, aber dann bauen wir in drei Jahren noch nicht. 150cm, damit wir auf die FH bei 40 Grad kommen, bei weniger Kniestock könnte der Dachboden dann nicht mehr wie gewünscht genutzt werden. Zwei Vollgeschosse waren mal angedacht (dann ohne Dachboden) aber das will die Kommune nicht, obwohl Referenzgebäude im 34er Gebiet keine 100m entfernt ist. Wir sind ja sogar zwei Anwälte, aber den Spaß werden wir wohl nicht angehen, auch wenn es nervig ist.

Ausführungsplanung fehlt noch. Die Einliegerwohnung unten ist nur eine Option, falls es sich ergibt (Wasser liegt eh in der Wand für die Küche). Eingangstüren wie hier in rot vorgesehen, Hauswirtschaftsraum gemeinsam genutzt. Die Wand nach oben müsste für Bauantrag ggfs aber anders ausgeführt werden und Trittschutz im OG vorgesehen werden. Daher wirklich nur eine Nice-to-Have Option.

Treppe muss bei der Ausführungsplanung festgelegt werden, Isowood und Büdenbender haben dickere Decken als in der Bauvoranfrage, daher könnte es doch passen (sind zudem alle Recht groß gewachsen mit 190cm+, also lieber höhere Stufen).

Speisekammer - haben lange überlegt ob Zugang nur aus dem Flur (auch für Einkäufe), aber haben in der aktuellen Wohnung eine solche Speisekammer sogar minimal kleiner und lieben die im Alltag. Verstehe aber deinen Punkt.
K
kbt09
27.12.25 11:32
Naja, Geschosshöhe ist Geschosshöhe 😉 ... und bei 317 cm und 17 Steigungen ergibt sich eine Stufenhöhe von 18,64 cm. Das wäre ok, mir persönlich wäre trotz Großseins ein bequemeres Maß von 18 Steigungen 17,61 cm lieber. Eine Treppe hängt aber auch zusätzlich noch von der Tritttiefe ab und da würde ich, wenn möglich, 27 cm einhalten. Wenn man groß ist, sind ja meist auch die Füße etwas größer.

Naja, zur Küche, wenn so wie geplant, dann frage ich mich, wo z. B. ein erhöhter Backofen hinkommt usw.

Die Optionen für die Einliegerwohnung habe ich immer noch nicht verstanden, finde sie aber noch nicht mal nachdenkenswert.

Wichtig ist noch der Hausanschlussraum/Hauswirtschaftsraum, den halte ich für überfrachtet.
L
Lsawesome
27.12.25 13:23
Guter Punkt zur Treppe, danke! Nehme ich mit.

Zur Küche: wir finden erhöhte Backöfen ganz furchtbar 😀 haben die bisher immer in die Insel innen gesetzt, dann werden die Küchenfronten nicht durch einen schwarzen Backofen optisch unterbrochen.

Einliegerwohnung Option: nicht wichtig, würden wir auch niemals erzwingen sonder nur mitnehmen, wenn es sich ergibt und finanziell rechnet.

Grundriss Erdgeschoss mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Flur und Treppen.


Hauswirtschaftsraum kurz aufgeräumt, blau war Idee für Zählerschrank und Serverschrank (hinter Tür, wenn geschlossen ist der Abstand ausreichend), rot ist optionaler Schrank. Wir haben aktuell eher Bedenken bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe ob da die Abstände passen - das hängt aber sehr von der verwendeten Technik ab, die DIN wird ohnehin kaum möglich sein.
Y
ypg
27.12.25 14:13
Lsawesome schrieb:

Anforderungen der Bauherren
Wir lesen hier immer gerne mit und gehen nach genehmigter Bauvoranfrage nun in die Crunchtime der Planung
Lsawesome schrieb:

Zwei Erwachsene, zwei kleine Kinder.
Mir fehlen hier einige Informationen zu den Bewohnern.
Lsawesome schrieb:

Flur im OG möchten wir, da wir beide das als Kinder als „neutrale“ Spielfläche geliebt haben.
Die Eltern vermutlich nicht.

Ich muss sagen, ich bin etwas sprachlos darüber, dass man so detailiert Möblierung quetsch in seinen Hausplan bringt. Noch dazu mit so viel Elan die ein oder andere Komponente erklärt, als wenn es in Stein gemeißelt ist.
Ich selbst sehe schon sehr viel ohne eine Vemaßung, aber wenn man sich mit seinem eigenen Entwurf schon mit Inbrunst beschäftigt, dann sollte so etwas (nur als Beispiel) auffallen, dass es eben wie gedacht NICHT funktioniert.

Zweites Zimmer Grundriss mit Maßen 201 cm x 76,5 cm und 4,2 m²


Ich kann leider die Maße nur erraten, da Screenshots von Screenshots meist am Bildschirm nicht mehr lesbar sind, aber die 9,28 Innenmaß sind brauchbar. Auffällig ist auch hier, dass die Trennwand widersprüchlich dick daherkommt, denn die Vorwände liegen nicht dort, sondern in der planvertikalen Wand.

Und diese "Fehler" ziehen sich durch den ganzen Grundriss. Meine Skalierung fällt schon sehr großzügig aus (Ich bin sogar innen einige cm größer), aber zeigen sehr viel Engpässe wie die Treppe mit 2,80 Tiefe, Küchenmobiliar geht es ähnlich, dann das Sofa usw. Spätestens beim Bügelbrett sollte man sehen, dass einiges nicht funktionsfähig ist.
Es mag sehr löblich sein, wenn man sich gleich mit den Haushaltsgeräten beschäftigt, aber ob eine Kammer mit Tür für den Wischroboter sinnvoll ist?
Die Treppe zum Dachboden müsste wohl auch unterhalb der Stehhöhe im Dachboden herauskommen? Sinnvoller halte ich es, die Treppe über der Haupttreppe zu planen, dann würde man die gewonnene Fläche im Flur dem Büro zuordnen können.

Ich persönlich nutze meinen Schreibtisch-Arbeitsplatz zu Hause nur privat, aber mir würde es nicht gefallen, noch wäre ich produktiv in einer kleinen Butze unter Dach mit dem Rücken zur Tür. Aber das muss jeder selbst wissen. Ich will hier keinen bekehren, letztendlich muss man auch mit vorhandenem Platz auskommen, aber etwas mehr Raumgefühl kann beim Hausentwurf nicht schaden.

Die Idee zu einem weiteren Raum im Dach ist gut, dann allerdings sollte die Treppe aus dem Kriechbereich raus. Dass der Technikraum kein Hauswirtschaftsraum ist, das hat @kbt09 ja schon erwähnt.
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