ᐅ Altes Dach sanieren Baujahr 70er Jahre
Erstellt am: 09.09.25 10:37
N
NeuerUser09.09.25 10:37Hallo,
ich bzw. meine Familie und ich möchten unser Dach eventuell in "Eigenleistung" sanieren.
Wir sind aktuell nach einem Dachdeckermeister auf der Suche der uns mit seinen Fachkenntnissen zur Verfügung stehen wird und uns beim Abdichten der Dachfenster und der Kamine hilft. Haben vielleicht auch einen bereits gefunden. Dies sollte aber nicht das Hauptthema hier werden. Hier geht es eher um eine Zweitmeinung.
Bilder habe ich dem Anhang hinzugefügt.
Aufgrund der aktuellen Bauweise und meiner bisherigen Recherche kommt "nur" eine Kombination aus Aufsparrendämmung und Zwischensparrendämmung in Frage.
Da wir die Dachgeschosswohnung ungern "komplett" umbauen wollen. Das die Fenster erhöht werden müssen ist uns bekannt.
Mich interessieren hier hauptsächlich Materialien die Ihr empfehlen könnt. Sei es die Dämmung für die Zwischensparrendämmung oder die Aufsparrendämmung. Oder welche Dampfbremse man am besten verwenden sollte. Um ehrlich zu sein interessieren mich "ökologische" Materialien nicht so sehr, da diese laut den ersten Recherchen zwar Ihren Nutzen erfüllen, aber auch recht teuer sind. Andere Materialien sind angeblich genau so gut und dazu noch günstiger. Oder welche Holzwolleleichtbauplatte verwendet werden soll etc.
Ebenso wollte ich wissen, welche Verlegeart Ihr bei der Dampfbremse empfehlen würdet. Würdet ihr empfehlen die Dampfbremse zwischen den einzelnen Dachsparren (12 - 14 cm breit) zu legen und mit kleinen Latten zu befestigen? Wie sollte man am besten die Dampfbremse im Bereich der Regenrinne verlegen, damit sich dort keine Feuchtigkeit bilden kann? Wir dachten an "sorgfältiges" Abschneiden, ankleben und drannageln / tackern.
Die Dachterrasse / Balkon wird ebenfalls saniert. Ach und später soll auf die Seite des Balkons eine Photovoltaikanlage drauf.
Danke vorab für eure Rückmeldungen, falls überhaupt welche kommen werden 😀





ich bzw. meine Familie und ich möchten unser Dach eventuell in "Eigenleistung" sanieren.
Wir sind aktuell nach einem Dachdeckermeister auf der Suche der uns mit seinen Fachkenntnissen zur Verfügung stehen wird und uns beim Abdichten der Dachfenster und der Kamine hilft. Haben vielleicht auch einen bereits gefunden. Dies sollte aber nicht das Hauptthema hier werden. Hier geht es eher um eine Zweitmeinung.
Bilder habe ich dem Anhang hinzugefügt.
Aufgrund der aktuellen Bauweise und meiner bisherigen Recherche kommt "nur" eine Kombination aus Aufsparrendämmung und Zwischensparrendämmung in Frage.
Da wir die Dachgeschosswohnung ungern "komplett" umbauen wollen. Das die Fenster erhöht werden müssen ist uns bekannt.
Mich interessieren hier hauptsächlich Materialien die Ihr empfehlen könnt. Sei es die Dämmung für die Zwischensparrendämmung oder die Aufsparrendämmung. Oder welche Dampfbremse man am besten verwenden sollte. Um ehrlich zu sein interessieren mich "ökologische" Materialien nicht so sehr, da diese laut den ersten Recherchen zwar Ihren Nutzen erfüllen, aber auch recht teuer sind. Andere Materialien sind angeblich genau so gut und dazu noch günstiger. Oder welche Holzwolleleichtbauplatte verwendet werden soll etc.
Ebenso wollte ich wissen, welche Verlegeart Ihr bei der Dampfbremse empfehlen würdet. Würdet ihr empfehlen die Dampfbremse zwischen den einzelnen Dachsparren (12 - 14 cm breit) zu legen und mit kleinen Latten zu befestigen? Wie sollte man am besten die Dampfbremse im Bereich der Regenrinne verlegen, damit sich dort keine Feuchtigkeit bilden kann? Wir dachten an "sorgfältiges" Abschneiden, ankleben und drannageln / tackern.
Die Dachterrasse / Balkon wird ebenfalls saniert. Ach und später soll auf die Seite des Balkons eine Photovoltaikanlage drauf.
Danke vorab für eure Rückmeldungen, falls überhaupt welche kommen werden 😀
N
nordanney09.09.25 11:22Ganz ehrlich? Du scheinst totaler Laie zu sein.
Daher zuerst
Ganz spannend wird es nämlich im bewohnten DG. Die Dampfsperre dort anzubringen, ohne in die jetzige Verkleidung der Decke einzugreifen, wird spannend - sie soll ja auf der Innenseite (warme Seite) sein und vor allem korrekt angeschlossen, damit Dir keine warme Luft in die Dämmung zieht und dort alles nass wird.
P.S. Auf den Außenfotos ist praktisch nichts zu erkennen.
Daher zuerst
NeuerUser schrieb:mit dem sprechen, wenn Ihr ihn gefunden habt.
Dachdeckermeister auf der Suche der uns mit seinen Fachkenntnissen
Ganz spannend wird es nämlich im bewohnten DG. Die Dampfsperre dort anzubringen, ohne in die jetzige Verkleidung der Decke einzugreifen, wird spannend - sie soll ja auf der Innenseite (warme Seite) sein und vor allem korrekt angeschlossen, damit Dir keine warme Luft in die Dämmung zieht und dort alles nass wird.
NeuerUser schrieb:Es gibt keine, die ich nicht empfehlen würde. Holzfaser hat seine Vorteile beim sommerlichen Wärmeschutz. Ist Lärm ein Thema bei Euch?
Mich interessieren hier hauptsächlich Materialien die Ihr empfehlen könnt.
NeuerUser schrieb:Warum?
Aufgrund der aktuellen Bauweise und meiner bisherigen Recherche kommt "nur" eine Kombination aus Aufsparrendämmung und Zwischensparrendämmung in Frage.
P.S. Auf den Außenfotos ist praktisch nichts zu erkennen.
N
NeuerUser09.09.25 13:08Korrekt, deshalb ja auch hier die Fragen und die ganzen Videos / Internetseiten vom Dächerbau, sowie der Dachdeckermeister.
Habe mir zum Beispiel Videos von "ENERGIESPARKOMMISSAR" angeschaut. Zuletzt folgendes Videos von ihm: Dachdämmung - von außen / Zwischen- und Aufsparrendämmung / Luftdichtheit
Dort geht er auf die maximale Dämmschicht bei der Zwischensparrendämmung ein. Und das eine Kombi beim Altbau meistens die beste Variante ist. Um das Dach nicht "komplett" umzubauen. Da das Dach eh nicht benutzt wird, muss man dann bei der Aufsparrendämmung nicht mehr so viel dämmen.
Die Dampfsperre könnte man ja dann so wie im Anhang "einbauen". Aber hier geht es mir mehr um die ganzen Möglichkeiten herauszufinden, um sicherzugehen, dass der Dachdeckermeister uns keinen Käse erzählt.

Habe mir zum Beispiel Videos von "ENERGIESPARKOMMISSAR" angeschaut. Zuletzt folgendes Videos von ihm: Dachdämmung - von außen / Zwischen- und Aufsparrendämmung / Luftdichtheit
Dort geht er auf die maximale Dämmschicht bei der Zwischensparrendämmung ein. Und das eine Kombi beim Altbau meistens die beste Variante ist. Um das Dach nicht "komplett" umzubauen. Da das Dach eh nicht benutzt wird, muss man dann bei der Aufsparrendämmung nicht mehr so viel dämmen.
Die Dampfsperre könnte man ja dann so wie im Anhang "einbauen". Aber hier geht es mir mehr um die ganzen Möglichkeiten herauszufinden, um sicherzugehen, dass der Dachdeckermeister uns keinen Käse erzählt.
A
ajokr202511.09.25 08:35Welche Abmessungen haben die Dachsparren?
Wenn ihr jetzt schwere Zwischen- und Aufsparrendämmung aus Holzfasern da dran hängt, könnte die Tragfähigkeit überschritten werden, wenn da später auch noch Photovoltaik-Module drauf sollen.
Also besser erst mal in die Statik der Dachsparren schauen, bzw einen Statiker kontaktieren.
Wie sind denn die Temperaturen im ausgebauten Teil an heißen Sommertagen?
Mineralwolle oder Styropor bringen da auf Dauer eher wenig, und mit Holzfasern hast du eventuell die oben geschilderten Probleme mit der Statik.
Dann ist ein Klima-Splitgerät auf dem Balkon eine bessere Lösung, gerade mit eigener Photovoltaik.
Wenn ihr jetzt schwere Zwischen- und Aufsparrendämmung aus Holzfasern da dran hängt, könnte die Tragfähigkeit überschritten werden, wenn da später auch noch Photovoltaik-Module drauf sollen.
Also besser erst mal in die Statik der Dachsparren schauen, bzw einen Statiker kontaktieren.
Wie sind denn die Temperaturen im ausgebauten Teil an heißen Sommertagen?
Mineralwolle oder Styropor bringen da auf Dauer eher wenig, und mit Holzfasern hast du eventuell die oben geschilderten Probleme mit der Statik.
Dann ist ein Klima-Splitgerät auf dem Balkon eine bessere Lösung, gerade mit eigener Photovoltaik.
N
NeuerUser15.09.25 00:35ajokr2025 schrieb:
Welche Abmessungen haben die Dachsparren?
Wenn ihr jetzt schwere Zwischen- und Aufsparrendämmung aus Holzfasern da dran hängt, könnte die Tragfähigkeit überschritten werden, wenn da später auch noch Photovoltaik-Module drauf sollen.
Also besser erst mal in die Statik der Dachsparren schauen, bzw einen Statiker kontaktieren.
Wie sind denn die Temperaturen im ausgebauten Teil an heißen Sommertagen?
Mineralwolle oder Styropor bringen da auf Dauer eher wenig, und mit Holzfasern hast du eventuell die oben geschilderten Probleme mit der Statik.
Dann ist ein Klima-Splitgerät auf dem Balkon eine bessere Lösung, gerade mit eigener Photovoltaik.An diese Idee habe ich gar nicht gedacht.
Da wäre auf die Zeit gesehen vielleicht eine reine "Ziegelsanierung" inkl. Photovoltaik und Klimaanlage günstiger, als eine Dachdämmung.
Zufälligerweise kann mein Kumpel sehr günstig Klimageräte installieren.
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