ᐅ Wasserschaden Deckenaufbau bei Holzständerbauweise
Erstellt am: 13.08.25 17:36
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Fleissiger13.08.25 17:36Bei einem Fertigteilhaus Bj. 1996 in Holzständerbauweise (kein Markenhaus) besteht der Deckenaufbau aus Spanplatte oben und unten an den Deckenbalken, innen gelbe Dämmwolle und darauf Lattenrost und Gipskarton. Eine Folie ist nicht drin.
Nach einem größeren Wasserschaden lief das Wasser zum Glück gleich durch in den Keller und die Decke war fast schon wieder getrocknet, als die Trocknungsfirma kam. Die sägte mit der Lochkreissäge drei Löcher in den Gipskarton und auch in die Spanplatte.
Muß das kleine Loch für die Einblasöffnung in der Spanplatte eigentlich zwingend verschlossen werden (wenn ja, warum?) oder kann man das auch offen lassen? Es wäre ja nicht mehr sichtbar, wenn der Gipskarton verschlossen wird.
Jetzt ist nämlich ein Abflussrohr geringfügig undicht, welches auf der Zimmerdecke aufliegt, diese ist aber teilweise ausgearbeitet, weil das Rohr in der Decke nach unten geht (mehrere Winkelstücke, dann das Fallrohr). Ich vermute, dass eines dieser Winkelstücke undicht ist, da tropft es direkt in die Decke, ohne das oben etwas zu sehen ist. Könne der Leckortungsdienst am einfachsten von unten durch das Lock mit Kamera oder Sonde inn die Decke gucken, bis er die Rohre sieht. In die Dämmwolle ein 1.2cm großes Loch zu stechen ist sicher ebenfalls unkritisch??? Oben im Bad ist ja alles gefliest, da würde es mehr Zerstörungen bedeuten.
Die spätere Reparatur der im Kniestock befindlichen Rohre könnte man vielleicht vom Dach aus bewerkstelligen? Der Dachdecker schob nämlich letztens zwei Dachziegel hoch und sah die Rohre im Kniestock liegen. Könnte man die Unterspannbahn aufschneiden und wieder zukleben und ein Stück Dachlatte heraussägen und nach der Reparatur wieder anschuhen oder ist das unzulässig? Dann könnte nämlich eine kleinere Person einfach von außen in den Kniestock klettern und die Winkelstücke tauschen. Wäre meiner laienhaften Meinung nach besser als vom Bad aus die geflieste Wand zu öffnen.
Nach einem größeren Wasserschaden lief das Wasser zum Glück gleich durch in den Keller und die Decke war fast schon wieder getrocknet, als die Trocknungsfirma kam. Die sägte mit der Lochkreissäge drei Löcher in den Gipskarton und auch in die Spanplatte.
Muß das kleine Loch für die Einblasöffnung in der Spanplatte eigentlich zwingend verschlossen werden (wenn ja, warum?) oder kann man das auch offen lassen? Es wäre ja nicht mehr sichtbar, wenn der Gipskarton verschlossen wird.
Jetzt ist nämlich ein Abflussrohr geringfügig undicht, welches auf der Zimmerdecke aufliegt, diese ist aber teilweise ausgearbeitet, weil das Rohr in der Decke nach unten geht (mehrere Winkelstücke, dann das Fallrohr). Ich vermute, dass eines dieser Winkelstücke undicht ist, da tropft es direkt in die Decke, ohne das oben etwas zu sehen ist. Könne der Leckortungsdienst am einfachsten von unten durch das Lock mit Kamera oder Sonde inn die Decke gucken, bis er die Rohre sieht. In die Dämmwolle ein 1.2cm großes Loch zu stechen ist sicher ebenfalls unkritisch??? Oben im Bad ist ja alles gefliest, da würde es mehr Zerstörungen bedeuten.
Die spätere Reparatur der im Kniestock befindlichen Rohre könnte man vielleicht vom Dach aus bewerkstelligen? Der Dachdecker schob nämlich letztens zwei Dachziegel hoch und sah die Rohre im Kniestock liegen. Könnte man die Unterspannbahn aufschneiden und wieder zukleben und ein Stück Dachlatte heraussägen und nach der Reparatur wieder anschuhen oder ist das unzulässig? Dann könnte nämlich eine kleinere Person einfach von außen in den Kniestock klettern und die Winkelstücke tauschen. Wäre meiner laienhaften Meinung nach besser als vom Bad aus die geflieste Wand zu öffnen.
Hi,
Viel Erfolg!
Fleissiger schrieb:Das Loch muss verschlossen werden. Auch wenn es hinter dem Gipskarton verschwindet, bleibt es eine offene Verbindung zwischen zwei geschützten Ebenen im Deckenaufbau. Der Luftaustausch durch die nicht dicht verschlossene Spanplatte kann Kondensat, Gerüche und letztlich auch Schimmelbildung begünstigen. Gerade bei fehlender Dampfbremse ist jede weitere Undichtigkeit alles andere als empfehlenswert. Sichtbarkeit spielt also keine Rolle, die Funktion der Schicht ist das entscheidende Kriterium.
Muß das kleine Loch für die Einblasöffnung in der Spanplatte eigentlich zwingend verschlossen werden (wenn ja, warum?) oder kann man das auch offen lassen? Es wäre ja nicht mehr sichtbar, wenn der Gipskarton verschlossen wird.
Fleissiger schrieb:Das macht technisch Sinn wenn vorher klar ist, dass die Dämmwolle keine tragende oder luftdichte Schicht ersetzt. Ein kleines Loch zum Zweck der Lecksuche ist akzeptabel, solange es im Anschluss wieder sauber verschlossen wird. Beim Bohren und Suchen sollte aber nicht vergessen werden, die Dichtigkeit der Schichten im Anschluss ebenfalls wiederherzustellen.
Könne der Leckortungsdienst am einfachsten von unten durch das Lock mit Kamera oder Sonde inn die Decke gucken, bis er die Rohre sieht. In die Dämmwolle ein 1.2cm großes Loch zu stechen ist sicher ebenfalls unkritisch???
Fleissiger schrieb:Rein technisch ist das möglich, Handwerker arbeiten in ähnlichen Fällen so. Aber am Schluss ist die Unterspannbahn Bestandteil des Wetterschutzes sie muss im Anschluss wirklich dicht wiederhergestellt werden.
Könnte man die Unterspannbahn aufschneiden und wieder zukleben und ein Stück Dachlatte heraussägen und nach der Reparatur wieder anschuhen oder ist das unzulässig?
Viel Erfolg!
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Fleissiger15.08.25 17:45Vielen Dank! Gibt es evtl. eine Erklärung, warum die Holzfeuchte vom Gipskarton so unterscheidlich ist? Ich dachte erst, er wäre wieder feucht, aber absolut nichts zu finden. Das Holz darunter ist trocken. Und ich messe auch Tage und Wochen später an den selben Stellen imemr wieder die selben Werte! Evtl. liegt es an der Fugenmasse, der flüssigen Raufaser oder der Farbe?
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