ᐅ Wasserschaden im Keller noch in der Bauphase - was tun?
Erstellt am: 21.09.24 14:55
N
NilsHolgersson21.09.24 14:55Hallo zusammen,
wir bauen eine Doppelhaushälfte massiv mit WU-Keller. Der Rohbau war bereits im März komplett fertig, aktuell Ausbauphase: Estrich Mitte Juli gegossen, vorher auch Fußbodenheizung verlegt, Innenputz auch bereits fertig.
Im August haben wir beide Entfeuchtungsgeräte jeweils 2 Wochen gehabt.
Seit 1 Woche kamen bei meinem Nachbar im Keller Wasserschaden (s. Foto). Betroffen ist (optisch zumindest) der Bereich im Treppenhaus (also keine Außenwände). Bei mir ist optisch nicht zu erkennen. Das Wasser kommt vom Boden aufsteigend, auf dem Foto ist der Putz bereits weich geworden. Letzte Woche war der Boden im Keller bei meinem Nachbarn komplett befliest, lt. Fliesenleger CM-Wert war ok dafür.
Wir haben den Wasserschadengutachter beauftragt, die ersten Erkenntnisse sind: dtl. überschrittene Messwerte aw über 0,9 bei uns beiden, er hat auch Proben genommen, um festzustellen, woher das Wasser kommt. Die Kosten dafür sind aber erheblich.
Die Baufirma weist alles erstmal ab, am Mo. soll noch Zusammentreffen auf der Baustelle mit Prüfer von TÜV vonseiten Baufirma stattfinden.
Fragen soweit:
1. Kann man die Kosten (Gutachten, Proben usw.) über Versicherung laufen lassen? Welche denn (Bauherren, Bauleistungsbeschreibung - beide haben wir).
2. Komisch ist, dass das Wasser erst spät gekommen ist und fast in der Mitte - Bodenplattenriss? Falls es der Fall ist, was kommt dann auf uns zu? komplette Estrich Zerlegung? Kann sowas durch befliesen kommen?
3. Wie läuft die Ursachenforschung ab?
Vielleicht noch Tipps und Tricks.
Vielen Dank!
Gruß
Nils


wir bauen eine Doppelhaushälfte massiv mit WU-Keller. Der Rohbau war bereits im März komplett fertig, aktuell Ausbauphase: Estrich Mitte Juli gegossen, vorher auch Fußbodenheizung verlegt, Innenputz auch bereits fertig.
Im August haben wir beide Entfeuchtungsgeräte jeweils 2 Wochen gehabt.
Seit 1 Woche kamen bei meinem Nachbar im Keller Wasserschaden (s. Foto). Betroffen ist (optisch zumindest) der Bereich im Treppenhaus (also keine Außenwände). Bei mir ist optisch nicht zu erkennen. Das Wasser kommt vom Boden aufsteigend, auf dem Foto ist der Putz bereits weich geworden. Letzte Woche war der Boden im Keller bei meinem Nachbarn komplett befliest, lt. Fliesenleger CM-Wert war ok dafür.
Wir haben den Wasserschadengutachter beauftragt, die ersten Erkenntnisse sind: dtl. überschrittene Messwerte aw über 0,9 bei uns beiden, er hat auch Proben genommen, um festzustellen, woher das Wasser kommt. Die Kosten dafür sind aber erheblich.
Die Baufirma weist alles erstmal ab, am Mo. soll noch Zusammentreffen auf der Baustelle mit Prüfer von TÜV vonseiten Baufirma stattfinden.
Fragen soweit:
1. Kann man die Kosten (Gutachten, Proben usw.) über Versicherung laufen lassen? Welche denn (Bauherren, Bauleistungsbeschreibung - beide haben wir).
2. Komisch ist, dass das Wasser erst spät gekommen ist und fast in der Mitte - Bodenplattenriss? Falls es der Fall ist, was kommt dann auf uns zu? komplette Estrich Zerlegung? Kann sowas durch befliesen kommen?
3. Wie läuft die Ursachenforschung ab?
Vielleicht noch Tipps und Tricks.
Vielen Dank!
Gruß
Nils
So ein Mist!
Ich gehe mal davon aus, dass es ein Baugrundgutachten gibt, damit man Bodenwasser ausschließen kann?
Allerdings sehe ich erst einmal das Bauunternehmen in der Pflicht.
Ggf kann man nach den Plänen sagen, ob dort in der Nähe Leitungen verlaufen. Vielleicht ist es auch ein Leck in der Fußbodenheizung.
Als Vergleich/Hinweis: Wir selbst hatten im EG im Büro von unten an den Wänden so ein Schadensbild. Da war der Urheber der undichte Außenwasserhahn, das Wasser hat sich zwischen Bodenplatte und Estrich gesammelt und ist dann die Wände hoch. Zum Glück hatten wir im betroffenen Raum (Gästezimmer) noch keinen Bodenbelag verlegt. Außenwasserhahn repariert, Bautrockner rein und irgendwann war es trocken.
Ich gehe mal davon aus, dass es ein Baugrundgutachten gibt, damit man Bodenwasser ausschließen kann?
NilsHolgersson schrieb:Ggf Bauleistungsversicherung, habt ihr die?
Kann man die Kosten (Gutachten, Proben usw.) über Versicherung laufen lassen? Welche denn (Bauherren, Bauleistungsbeschreibung - beide haben wir).
Allerdings sehe ich erst einmal das Bauunternehmen in der Pflicht.
NilsHolgersson schrieb:Nein, Wasser bahnt sich träge seinen Weg durchs Mauerwerk, wenn Ursache ein Leck ist.
Komisch ist, dass das Wasser erst spät gekommen ist
NilsHolgersson schrieb:Aufkloppen?
Wie läuft die Ursachenforschung ab?
Ggf kann man nach den Plänen sagen, ob dort in der Nähe Leitungen verlaufen. Vielleicht ist es auch ein Leck in der Fußbodenheizung.
Als Vergleich/Hinweis: Wir selbst hatten im EG im Büro von unten an den Wänden so ein Schadensbild. Da war der Urheber der undichte Außenwasserhahn, das Wasser hat sich zwischen Bodenplatte und Estrich gesammelt und ist dann die Wände hoch. Zum Glück hatten wir im betroffenen Raum (Gästezimmer) noch keinen Bodenbelag verlegt. Außenwasserhahn repariert, Bautrockner rein und irgendwann war es trocken.
Bei unserem haus war die Abdichtung im Keller nicht korrekt und das sah dann auch so aus .
Wenn das Bau Unternehmen hier einen Fehler gemacht hat dann kommt es drauf an wie sie reagieren wenn du sie damit konfrontierst . Wenn sie sich stur stellen hilft die eigentlich nur die Rechtsschutzversicherung.
Bauleistugsversicherungsprint Erst ein wenn es zB dann wirklich nur der Wasserhahn war
Wenn das Bau Unternehmen hier einen Fehler gemacht hat dann kommt es drauf an wie sie reagieren wenn du sie damit konfrontierst . Wenn sie sich stur stellen hilft die eigentlich nur die Rechtsschutzversicherung.
Bauleistugsversicherungsprint Erst ein wenn es zB dann wirklich nur der Wasserhahn war
N
NilsHolgersson21.09.24 23:31Snowy36 schrieb:
Bei unserem haus war die Abdichtung im Keller nicht korrekt und das sah dann auch so aus . Danke für die Antwort! wie wurde es bei euch bautechnisch gelöst?
NilsHolgersson schrieb:
Danke für die Antwort! wie wurde es bei euch bautechnisch gelöst?Wir haben das Haus dem Verkäufer zurück gegeben (-; Da ging es um arglistige Täuschung … viel mitgemacht die letzten Jahre mit Immobilien hatte ich eher kein Glück …Aber der Besitzer hat dann außen aufgraben lassen was bei dir ja nicht das große Problem sein sollte im Rohbau und dann hat eine Firma das professionell abgedichtet bzw. verpresst … war im Bestand natürlich ein Unterfangen von 100.000 Euro aber sollte bei euch jakein Problem sein
wichtig wäre halt dass die Baufirma sich kooperativ zeigt …denn so wirst du da ja nicht einziehen wollen oder das Haus abnehmen ….
Halt uns mal auf dem laufenden was die Baufirma dazu sagt
Sollte der Rechtsweg eingeschlagen werden müssen was man erst mal versucht zu vermeiden können wir in dieser Richtung ja weiter reden ….
N'abend,
Oups, Wasserschaden ist immer blöd, hatten das Thema auch durch, aber bei uns im OG nach dem Einzug.
Was ich nicht ganz verstehe: Das Haus ist doch noch im Bau und überhaupt nicht abgenommen? Dann ist das alles nicht euer Problem, sondern das des GUs.... Oder habt ihr Teilgewerke fremd vergeben und der GU will nun behaupten irgendwer anders hätte Mist gebaut?
Viele Grüße,
Andreas
Oups, Wasserschaden ist immer blöd, hatten das Thema auch durch, aber bei uns im OG nach dem Einzug.
Was ich nicht ganz verstehe: Das Haus ist doch noch im Bau und überhaupt nicht abgenommen? Dann ist das alles nicht euer Problem, sondern das des GUs.... Oder habt ihr Teilgewerke fremd vergeben und der GU will nun behaupten irgendwer anders hätte Mist gebaut?
Viele Grüße,
Andreas
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