ᐅ Aushub für Streifenfundament zu breit
Erstellt am: 13.11.23 21:44
S
StefanS8313.11.23 21:44Hallo,
Wir möchten an einem bestehenden Wohnhaus ein ca. 60qm großen Anbau anbringen. Es soll sich dabei um eine altersgerechte eingeschossige Einliegerwohnung handeln. Im Baugutachten steht dass man direkt gegen die Erde betonieren kann, welches die Baufirma auch vorher von uns bekommen hat. Die Baufirma hat den Aushub für ein Streifenfundament nicht entsprechend des Gutachtens gemacht, sondern für das Fundament (40 cm+ 8 cm Perimeterdämmung) einen ca. 1,40m breiten Graben ausgehoben und die Erde entsorgt, ohne uns vorher richtig zu informieren. Dies bringt uns nicht nur viel zusätzliche Kosten, sondern auch Probleme für die weitere Arbeit und auch viel Ärger. Aufgrund dessen und weiteren Problemen im Vorfeld haben wir uns getrennt.
Habt ihr Vorschläge wie wir nun am besten mit den Streifenfundament fortfahren sollen. Was macht mehr Sinn alles einschalen oder Schalungssteine verwenden? Nachdem die Fundamente stehen den zusätzlichen Freiraum wieder mit der noch vorhandenen Erde wieder auffüllen und verdichten oder besonderes Hinterfüllmaterial dafür verwenden und welches?
Was können wir von der alten Baufirma verlangen? Denkt ihr es ist möglich Schandensersatz von ihnen zu verlangen?
Vielen Dank und Liebe Grüße
Stefan
Wir möchten an einem bestehenden Wohnhaus ein ca. 60qm großen Anbau anbringen. Es soll sich dabei um eine altersgerechte eingeschossige Einliegerwohnung handeln. Im Baugutachten steht dass man direkt gegen die Erde betonieren kann, welches die Baufirma auch vorher von uns bekommen hat. Die Baufirma hat den Aushub für ein Streifenfundament nicht entsprechend des Gutachtens gemacht, sondern für das Fundament (40 cm+ 8 cm Perimeterdämmung) einen ca. 1,40m breiten Graben ausgehoben und die Erde entsorgt, ohne uns vorher richtig zu informieren. Dies bringt uns nicht nur viel zusätzliche Kosten, sondern auch Probleme für die weitere Arbeit und auch viel Ärger. Aufgrund dessen und weiteren Problemen im Vorfeld haben wir uns getrennt.
Habt ihr Vorschläge wie wir nun am besten mit den Streifenfundament fortfahren sollen. Was macht mehr Sinn alles einschalen oder Schalungssteine verwenden? Nachdem die Fundamente stehen den zusätzlichen Freiraum wieder mit der noch vorhandenen Erde wieder auffüllen und verdichten oder besonderes Hinterfüllmaterial dafür verwenden und welches?
Was können wir von der alten Baufirma verlangen? Denkt ihr es ist möglich Schandensersatz von ihnen zu verlangen?
Vielen Dank und Liebe Grüße
Stefan
Wichtig ist bei den Fundamenten, dass der Seitenhalt gegeben ist, damit das Fundament nicht ausbrechen kann (Grundbruch).
Ich würde das mit Schotter auffüllen, verdichten und dann die "neuen" Fundamentgräben ausheben und betonieren....
Der Schotter leitet das Niederschlagswasser auch besser ab, als Lehmboden (ohne zu Wissen, wo du baust unterstelle ich dir einfach mal Lehmboden 😉
Ist natürlich mehr Aufwand, aber das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen.
Was und ob man Schadenersatz geltend machen kann, kann ich dir leider nicht sagen.
Ich würde das mit Schotter auffüllen, verdichten und dann die "neuen" Fundamentgräben ausheben und betonieren....
Der Schotter leitet das Niederschlagswasser auch besser ab, als Lehmboden (ohne zu Wissen, wo du baust unterstelle ich dir einfach mal Lehmboden 😉
Ist natürlich mehr Aufwand, aber das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen.
Was und ob man Schadenersatz geltend machen kann, kann ich dir leider nicht sagen.
I
In der Ruine14.11.23 11:18Cronos86 schrieb:
Ich würde das mit Schotter auffüllen, verdichten und dann die "neuen" Fundamentgräben ausheben und betonieren....Du willst in Schotter einen 50cm Graben 80cm tief ausheben? Das würde ich gern sehen.In der Ruine schrieb:
Du willst in Schotter einen 50cm Graben 80cm tief ausheben? Das würde ich gern sehen.ich hab gerade kein schöneres Bild gefunden, sollte aber das Gewünschte zeigen... Leider kein Maßstab dabei, aber das war für eine Frostschürze.
W
WilderSueden14.11.23 15:04Ja, wenn der gut verdichtet ist, kann man quasi senkrecht ausschachten. Ist aber natürlich sehr empfindlich gegen Belastungen oder Starkregen. Deshalb sollte möglichst gleich betoniert werden und nicht erst 3 Tage später
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