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ᐅ Neubau Setzrisse in gemauertem Keller. Was ist noch "normal"


Erstellt am: 01.11.23 14:10

C
Claus001
01.11.23 14:10
Hallo liebes Forum, vor etwa einem halben Jahr war es nun endlich soweit und wir haben uns unseren Lebenstraum erfüllt und uns ein fast neues Architekten-Haus gekauft. (Baujahr 2019 in Massivbauweise). Bereits bei der Besichtigung hatten wir festgestellt, dass es im Keller Setzrisse gab. Laut damaliger Aussage vom Verkäufer hätte er dies aber mit einem Statiker abgeklärt und dies wäre unbedenklich. Der Kontakt zum Verkäufer ist aber leider mittlerweile abgebrochen und wir können diesbezüglich nicht mehr mit ihm kommunizieren (laut seinen Angaben, Scheidungs-Stress und er will mit dem ganzen Thema nichts mehr zu tun haben). Wir wissen sehr wohl, dass wir damals etwas kritischer hätten sein müssen, aber das nützt uns nun leider auch nichts mehr. Nun haben wir nach etwa einem halben Jahr allerdings den Eindruck, dass die Risse teilweise etwas breiter und länger werden. Die Riss Breite liegt derzeit bei circa 0,1 bis circa 0,7 mm. Riss Ausbildung ist fast immer in der Vertikalen etwa zu dreiviertel der Wandhöhe. Besonders im Bereich der Fensterlaibungen (da hier die Lastverteilung aufgrund der Geometrie schon ungleichmäßig ist), und der Trennwände zu den anderen Kellerräumen. Nun machen wir uns Gedanken, ob das noch im normalen Bereich liegt. Das Haus ist ja jetzt erst vier Jahre alt der Untergrund ist Lehmboden. Laut Bauplan, der uns noch vorliegt, wurde ein Streifenfundament mit etwas dünnerer Bodenplatte errichtet. Leider ist nicht ersichtlich, ob es eine Kiesschüttung oder etwas ähnliches gab. die Mauern selbst sind laut damaliger Angabe des Verkäufers aus Beton- Füllsteinen mit Betonfüllung und Stahlarmierung errichtet worden.
Den Architekten habe ich bislang noch nicht erreicht. Noch hätten wir Zeit, das ganze entsprechend zu reklamieren und eine Mängelrüge zu platzieren. Wir sind immer noch innerhalb der fünf Jahresfrist. Frage ist, wer nun letztendlich dafür verantwortlich ist, wenn dies einen Mangel darstellt. Der Architekt ?, Der Keller- beziehungsweise Rohbauer? Wir wissen es leider nicht. Vielleicht hat hier jemand im Forum bereits ähnliche Erfahrungen gemacht, oder kann uns hier wertvolle Hinweise geben. Möglicherweise ist das ganze ja auch unbedenklich. Viele Grüße, Claus
Weiße Wand mit feiner Risslinie; oben eine kleine horizontale Leiste sichtbar.

Diagonaler Riss in der Wand nahe der Decke; Schatten einer Person beim Fotografieren.

Weiße Wand mit einem langen, unregelmäßigen Riss und Schatten.
K
KarstenausNRW
01.11.23 15:12
Sieht auf den ersten Blick ok aus, also eher ein optischer Mangel.
Aber da Du in der Gewährleistungsfrist liegst, würde ich trotzdem den Bauunternehmer antanzen lassen. Vielleicht lässt er ja was springen.
S
schubert79
01.11.23 15:38
war bei uns auch so. Nach 3 jahren war Schluss. Dann verspachtelt und gemalert. Tipp top
X
xMisterDx
01.11.23 16:22
Toll, was ihr auf diesen Bildausschnitten erkennt, ohne Grundriss, ohne Kenntnis tragender Wände, usw.
Bei uns war schon wegen nem 0,3mm Riss in nichttragender Wand OG der Bautechniker vom GU da, weil er sagte aus der Ferne mit ein paar Bildern kann er das nicht beurteilen.

Hol dir nen Profi, der sich das vor Ort ansieht, alles andere ist Glaskugel.
B
Buchsbaum
01.11.23 16:28
Warum verkauft man ein Architektenhaus nach so kurzer Zeit? Es mag dafür einige Gründe geben, der Normalfall ist es nicht.

Ich würde sofort vermuten, dass hier etwas nicht stimmt. Kann natürlich familiäre Gründe haben. Sicher.

Wäre ich an deiner Stelle würde ich zuerst einmal selbst die Risse untersuchen. Tapete ab und Gipsmarken auftragen. Dann über ein paar Wochen beobachten. Die Gipsmarken auch über kleinste Risse anbringen.

Im Zweifel den Putz abhacken und das Mauerwerk beobachten. Eventuell auch den Boden bzw. die Anbindung der Wand. Wenn sich das Fundament setzt muss man das beobachten, aber da würde ich auch Risse in der Bodenplatte vermuten.

Allerdings brauchst du dir keine Sorgen machen. Risse insbesondere unter den Fenstern entstehen oft. Statisch allerdings meistens unbedenklich.

Also wie gesagt, Tapete runter und erstmal Gips drauf. Wenn der ebenfalls reißt, was er bei den kleinsten Bewegungen tut, dann arbeitet dein Haus noch. Ich weiß jetzt auch nicht wie groß die Toleranzen für solche Risse sind, aber ich meine es gibt da konkrete Maße.
Y
ypg
01.11.23 18:49
Claus001 schrieb:

Nun haben wir nach etwa einem halben Jahr allerdings den Eindruck, dass die Risse teilweise etwas breiter und länger werden. Die Riss Breite liegt derzeit bei circa 0,1 bis circa 0,7 mm.

Zur Dokumentation gehört ein Maßstab an die Risse. Und man sollte erkennen, in welchen Bereichen die zu finden sind, wenn Ihr später irgendwie Eure Rechte bestreiten wollt. Auch die Dokumentation, inwieweit oder ob sich die Risse verändern, sollte sein.

Gab es damals ein Bodengutachten?
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