ᐅ Dachausbau - OSB / Rigips verwenden?
Erstellt am: 03.02.23 17:23
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xxsonicxx03.02.23 17:23Da wir schon dabei sind, passend zum anderen Thema Stauraum Dachausbau
Wir schwanken noch ob wir für den Ausbau OSB Platten nehmen oder direkt Rigips verwenden. Leider sind wir auch
nach Gesprächen mit verschiedenen Freunden, Bekannten nun auch nicht wirklich schlauer 🙁
Kann hier jemand was zu den Vor- bzw. Nachteilen sagen.....?
1000 Dank im Voraus 🙂
Wir schwanken noch ob wir für den Ausbau OSB Platten nehmen oder direkt Rigips verwenden. Leider sind wir auch
nach Gesprächen mit verschiedenen Freunden, Bekannten nun auch nicht wirklich schlauer 🙁
Kann hier jemand was zu den Vor- bzw. Nachteilen sagen.....?
1000 Dank im Voraus 🙂
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Allthewayup03.02.23 19:57Für den Dachausbau (Wände, Decken) werden seltener OSB sondern Fermacellplatten als Alternative zu Rigipsplatten verwendet.
Fermacell sind nicht ganz so Oberflächenglatt wie Rigipsplatten und müssen i.d.R. vollflächig verspachtelt werden. Bei Rigips nur die Stoßkanten und Schraubenlöcher. Rigipsplatten sind weniger Form- und Oberflächenstabil wie Fermacell oder OSB. Rigips quilt (wenn nicht gerade die grünen Platten verwendet wurden) bei zu starker Nässeeinwirkung irreversibel auf. Rigipslatten und Fermacellplatten können angeritzt und geknickt werden bei Zuschnitten. OSB Platten müssen gesägt werden. Brandschutztechnisch ist Rigips und Fermacell in etwa gleich bzw. gibt es spezielle Feuerschutzplatten, OSB ist da weniger Brandschutztauglich. Dübel (spezielle) können in Rigips teilweise nur bedingt befestigt und größere Lasten nur am Ständerwerk angebracht werden. OSB ist hier am besten für geeignet.
Das fiel mir auf die schnelle ein.
Fermacell sind nicht ganz so Oberflächenglatt wie Rigipsplatten und müssen i.d.R. vollflächig verspachtelt werden. Bei Rigips nur die Stoßkanten und Schraubenlöcher. Rigipsplatten sind weniger Form- und Oberflächenstabil wie Fermacell oder OSB. Rigips quilt (wenn nicht gerade die grünen Platten verwendet wurden) bei zu starker Nässeeinwirkung irreversibel auf. Rigipslatten und Fermacellplatten können angeritzt und geknickt werden bei Zuschnitten. OSB Platten müssen gesägt werden. Brandschutztechnisch ist Rigips und Fermacell in etwa gleich bzw. gibt es spezielle Feuerschutzplatten, OSB ist da weniger Brandschutztauglich. Dübel (spezielle) können in Rigips teilweise nur bedingt befestigt und größere Lasten nur am Ständerwerk angebracht werden. OSB ist hier am besten für geeignet.
Das fiel mir auf die schnelle ein.
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Oberhäslich03.02.23 22:32Rigips weil dieser glaube ich diffusionsoffener ist.
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Oberhäslich03.02.23 23:06Sorry ich meinte Rauhspund nicht Rigips. Optimal ist Rauhspund.
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xxsonicxx04.02.23 17:42Allthewayup schrieb:
Für den Dachausbau (Wände, Decken) werden seltener OSB sondern Fermacellplatten als Alternative zu Rigipsplatten verwendet.
Fermacell sind nicht ganz so Oberflächenglatt wie Rigipsplatten und müssen i.d.R. vollflächig verspachtelt werden. Bei Rigips nur die Stoßkanten und Schraubenlöcher. Rigipsplatten sind weniger Form- und Oberflächenstabil wie Fermacell oder OSB. Rigips quilt (wenn nicht gerade die grünen Platten verwendet wurden) bei zu starker Nässeeinwirkung irreversibel auf. Rigipslatten und Fermacellplatten können angeritzt und geknickt werden bei Zuschnitten. OSB Platten müssen gesägt werden. Brandschutztechnisch ist Rigips und Fermacell in etwa gleich bzw. gibt es spezielle Feuerschutzplatten, OSB ist da weniger Brandschutztauglich. Dübel (spezielle) können in Rigips teilweise nur bedingt befestigt und größere Lasten nur am Ständerwerk angebracht werden. OSB ist hier am besten für geeignet.
Das fiel mir auf die schnelle ein.Alles klar. Danke für die super Hilfe & Erklärung
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Allthewayup04.02.23 17:47ach ja eine Sache würde ich noch bedenken: Älteres Pressholz steht heute in der Kritik wegen seiner Formaldehydemission. Ob das heute noch der Fall ist weiß ich leider nicht. Ich bin mir sicher das sich hier was getan hat, nur das "was genau" ist die Frage. Neuartige Rigipsplatten "ActiveAir" sollen sogar Formaldehyd aus der Raumluft aufnehmen und es neutralisieren. Aber auch hier sollte man skeptisch hinterfragen wie das geht/gehen soll.
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