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ᐅ Aus welchen Gründen habt Ihr nach KfW 50 gebaut?


Erstellt am: 26.01.22 11:55

P
Pinkiponk
26.01.22 11:55
Mein Mann und ich bauen bekanntermaßen nach Gebäudeenergiegesetz, weil uns diverse Einzelpositionen, um KfW 55 zu erreichen, nicht zugesagt haben bzw. wir das Konstrukt nicht verstanden haben. Wir konnten nicht so eindeutig nachvollziehen, was Sachargumente sind und was Ideologie.

Angeregt durch den viel diskutierten und aus meiner Sicht für die betroffenen Bauherren bedauerlichen Wegfall der Förderungen, interessiert es mich, ob Ihr auch ohne Förderung nach KfW 55 gebaut hättet bzw. ob Ihr nun auf Gebäudeenergiegesetz zurückgeht, sofern noch möglich.
K
kati1337
26.01.22 12:02
Wir haben KFW55 gebaut (weiß nicht was 50 ist?), weil wir von der bereits gewünschten Ausstattung so nah an dem Standard waren laut unserer Beraterin, dass eigentlich nur eine Perimeterdämmung fehlte. Wir haben also für knapp 3000€ ne Perimeterdämmung gekauft und noch 1500€für nen Energieberater ausgegeben, dafür aber 18.000€ Tilgungszuschuss bekommen. Dafür braucht man dann keine 1 in Mathe. 🙂
G
guckuck2
26.01.22 12:06
Ich habe KFW 55 bauen müssen, weil der Bebauungsplan das hier so vorgab.
Es wären "damals" 5000€ Tilgungszuschuss möglich gewesen. Dem gegenüber standen nicht sehr interessante Konditionen für die dazu nötige Kreditcharge über 100.000€ und Mehraufwand beim Energieberater. Ich habe daher freiwillig die Förderung "liegen lassen".

Wir haben eh ein Haus in Einzelgewerkvergabe mit WDVS bauen wollen.
Um auf KFW 55 zu kommen brauchte es 2 oder 4cm mehr Dämmung auf den Außenwänden, selbiges am Flachdach und unter der Bodenplatte. Die Fenster waren ebenfalls nur marginal zu verbessern gewesen bzw. der Aufpreis war sehr niedrig. Für 300€ hat der Energieberater die Wärmebrücken berechnet anstatt die Pauschalen anzuwenden. Die Vorgabe war, die Gebäudehülle gerade so unter den Zielwert zu bringen.
Die Gebäudehülle war also faktisch für sehr geringen Aufpreis auf dieses Niveau zu verbessern.

Auf Seiten der Anlagentechnik waren wir eh mit Wärmepumpe und Kontrollierte-Wohnraumlüftung unterwegs, auch die Photovoltaik ist positiv einzurechnen. Auch ohne Photovoltaik wäre leicht KFW 40 möglich gewesen. Bzw. KFW40+, mit Photovoltaik und wenn wir noch einen Speicher dazu genommen hätten. Haken dran.

Der Energiebedarf ist durch die Anlagentechnik und Gebäudehülle gering. Das merken wir heute bei den Heizkosten und beim Bau durch gesparte Bohrmeter für die Erdsonde.
Damals war schon in der Diskussion, dass Passivhäuser bald der Standard wären. Da wäre ein Haus "nur" nach Energieeinsparverordnung im Fall eines Weiterverkaufs gefühlt Alteisen. Aber das ist vielleicht nur Kopfsache.

Letztlich wird das KFW 55 Niveau vielleicht 3-4T€ mehr gekostet haben. Genau beziffern kann ich es nicht.
Das wird aber von Ausgangslage zu Ausgangslage verschieden sein. Hab ich eh schon ein Technikpaket geplant, dass darauf einzahlt? Baue ich monolithisch oder mit WDVS? Raubt mich ein GU aus?

Für 15.000€ Aufpreis, mal als Beispiel, würde ich es ohne Förderung wohl auch nicht machen.
R
RotorMotor
26.01.22 12:18
Finde die Frage recht wenig optimal gestellt.
Ich hätte jedenfalls auch ohne die Förderung ein modernes Haus (~KFW40+) gebaut.
Bei der Zuschuss Variante hat es ja eh keinen Einfluss auf die Rate sondern nur auf die Laufzeit und ob ich jetzt 25 oder 22 Jahre abzahle macht den Kohl nicht fett.
H
Hangman
26.01.22 12:36
Wir hätten ohnehin nach KfW 55 gebaut, weil es mit Holzrahmenbau gar nicht schlechter geht. Durch ein paar Zusatzmaßnahmen sind wir allerdings irgendwo zwischen Passivhaus und KfW40 gelandet - auch das ist bei Holzrahmenbau keine Kunst und hat nur einen mittleren vierstelligen Betrag gekostet.
Pinkiponk schrieb:

Mein Mann und ich bauen bekanntermaßen nach Gebäudeenergiegesetz, weil uns diverse Einzelpositionen, um KfW 55 zu erreichen, nicht zugesagt haben bzw. wir das Konstrukt nicht verstanden haben. Wir konnten nicht so eindeutig nachvollziehen, was Sachargumente sind und was Ideologie.

Ihr zählt eher zu der Avantgarde derer die KfW55 bauen, aber keine Förderung erhalten. Positiv ausgedrückt ist eure Gebäudehülle mit Sicherheit deutlich besser als Gebäudeenergiegesetz.
B
Benutzer200
26.01.22 12:38
Ich saniere nach 55. Ausschließlich wegen der Förderung, da durch Eigenkapital bezahlt und in EL. Da macht die Förderung etwa 30% der Gesamtkosten wieder wett.

Letztes Haus wäre etwa 60 gewesen. Hat sich so ergeben mit unseren Wünschen. Förderung war egal und absolut keine Rolle gespielt. Haus sollte einfach hochwertig werden. Hat sich dann auch sehr positiv auf den Verkauf nach dem Einzug ausgewirkt. Auf das Effizienzniveau hat der Käufer dann auch nicht mehr geschaut.
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