Holz für Dachstuhl selber schlagen - Feuchtigkeit - Zeitplan

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hampshire

Für das Sägewerk ist das Schneiden von feuchtem Holz prima - schont das Equippment.
Holz schwindet vor Allem parallel zur Faser. Dabei kann sich das Holz verdrehen und springen.
Bei einzelnen Stützbalken in der Konstruktion hätte ich keine Bedenken.
Wenn die Pfetten aus Leimbindern bestehen und die Giebel gemauert sind, würde ich bei den Sparren auch keine Sorge um die Stabilität der Konstruktion, wohl aber um die Optik haben.
Wer macht den Abbund?
 
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Myrna_Loy

Für das Sägewerk ist das Schneiden von feuchtem Holz prima - schont das Equippment.
Holz schwindet vor Allem parallel zur Faser. Dabei kann sich das Holz verdrehen und springen.
Bei einzelnen Stützbalken in der Konstruktion hätte ich keine Bedenken.
Wenn die Pfetten aus Leimbindern bestehen und die Giebel gemauert sind, würde ich bei den Sparren auch keine Sorge um die Stabilität der Konstruktion, wohl aber um die Optik haben.
Wer macht den Abbund?
Naja, bei einer heute üblichen Nagelbinderkonstruktion würde ich nicht wollen, dass sich die Sparren werfen und reißen. Und nasses Holz hat beim Trocknen unglaubliche Kräfte.
 
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Thomas.W

Dann haben Sie sich auch an die DIN (es stand sogar mal in der VOB drin, dass max. 20% Feuchte erlaubt sind - ob noch heute weiß ich nicht) zu halten. Und das funktioniert nicht so, wie Du es Dir mit ein paar Monaten vorstellst.

Schon mal aufgefallen, wie viele gesägte Bretter beim Sägewerk / Holzgroßhandel gestapelt liegen? Die liegen dort, um zu trocknen (natürlich). Und gesägt dauert es auch nicht so lange, wie als massiver Stamm.
Ja klar hat man die bereits gesehen. Allerdings spreche ich hier eher von Balken und nicht von Latten und Brettern. Die können ja erst zugeschnitten werden, nachdem der Plan des Bauherren vorliegt. Ich denke das wird in der Regel ein halbes Jahr vorher ca sein.
 
T

Thomas.W

Für das Sägewerk ist das Schneiden von feuchtem Holz prima - schont das Equippment.
Holz schwindet vor Allem parallel zur Faser. Dabei kann sich das Holz verdrehen und springen.
Bei einzelnen Stützbalken in der Konstruktion hätte ich keine Bedenken.
Wenn die Pfetten aus Leimbindern bestehen und die Giebel gemauert sind, würde ich bei den Sparren auch keine Sorge um die Stabilität der Konstruktion, wohl aber um die Optik haben.
Wer macht den Abbund?
Genau die Pfetten sind aus Leimholzbinder Und die Giebel gemauert. Den Abbund macht ebenfalls die Zimmerei, welche auch die Stämme sägt. Es ist ein und die selbe Firma.
 
T

Thomas.W

Wie gesagt, uns fehlen ja schon Grundlagen zur Einschätzung, ob hier überhaupt Sparren als klassische Balken die beste Form wären. Und selbstverständlich kann man sie nicht minder als die Pfetten als Binder herstellen, Balken verziehen sich relativ am stärksten.

Du bist Waldbesitzer, aber arbeitest erstmalig mit einem Sägewerk zusammen ? - okay, das erklärt Deine Naivität.
Eigentlich habe ich mich hier im Forum angemeldet um über das Thema mehr Wissen zu erhalten.
Mag sein, dass ich in Ihren Augen naiv wirke. Ich würde es eher Unwissenheit nennen.
Können Sie mir dann erklären, wie der Prozess in der ärgerlich aussieht?
Das wäre konstruktiver und würde mir auch mehr helfen.
Und nur nebenbei. Wir benutzen unseren Wald in der Regel nur für Brennholz.
Aber das gehört hier eigentlich nicht her.
 
Zuletzt aktualisiert 18.04.2024
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