ᐅ Dachisolierung so ok?
Erstellt am: 09.04.13 12:44
M
MODERATOR09.04.13 12:44Hallo lars vegas,
eine Dampfbremse würde ich einbauen lassen, ist von außen zwar etwas aufwändig, geht aber, wenn der Dachdecker Erfahrung hat.
Man kann ein Dach zwar auch diffusionsoffen ausführen, dazu muss aber konstruktiv sichergestellt werden, dass der Dampfdruckwiderstand von innen nach außen abnimmt - dennoch bleibt ein Restrisiko, da sich aus klimatischen Gründen die Druckverhältnisse im Dachbereich auch umkehren können.
eine Dampfbremse würde ich einbauen lassen, ist von außen zwar etwas aufwändig, geht aber, wenn der Dachdecker Erfahrung hat.
Man kann ein Dach zwar auch diffusionsoffen ausführen, dazu muss aber konstruktiv sichergestellt werden, dass der Dampfdruckwiderstand von innen nach außen abnimmt - dennoch bleibt ein Restrisiko, da sich aus klimatischen Gründen die Druckverhältnisse im Dachbereich auch umkehren können.
L
lars vegas-109.04.13 15:16Hallo Hertweck,
Danke für die schnelle Antwort!
Ich hatte den Dachdecker ja schon danach gefragt, ob er denn keine Dampfbremse einbaut. Er meinte, das sei seine diffusionsoffene Bauweise. So würde er das machen.
Woran kann ich denn erkennen, dass der Dampfdruckwiderstand von innen nach außen abnimmt? Was muss denn konstruktiv dafür gemacht werden?
Ich bin leider ein Total-Laie, was das ganze angeht...
Danke für die schnelle Antwort!
Ich hatte den Dachdecker ja schon danach gefragt, ob er denn keine Dampfbremse einbaut. Er meinte, das sei seine diffusionsoffene Bauweise. So würde er das machen.
Woran kann ich denn erkennen, dass der Dampfdruckwiderstand von innen nach außen abnimmt? Was muss denn konstruktiv dafür gemacht werden?
Ich bin leider ein Total-Laie, was das ganze angeht...
M
MODERATOR09.04.13 15:42"Diffusinsoffen" kann vieles sein, auch fehlerhafte Dachkonstruktionen...
Es gibt Berechnungsweisen, die angewendet werden, um sicherzustellen, dass ein Dach- oder Wandaufbau bauphysikalisch richtig funktioniert; so erhält man auch Aufschluss über die Dampfwanderung und den Taupunkt des Aufbaus.
Der Dachdecker sollte entweder eine solche Taupunkt-Berechnung liefern oder einen Dachaufbau, der technisch anerkannt ist, ein Systemaufbau einer Firma für Dachprodukte z.B. (kann der Dachdecker anhand technischer Prospekte nachweisen).
Es gibt Berechnungsweisen, die angewendet werden, um sicherzustellen, dass ein Dach- oder Wandaufbau bauphysikalisch richtig funktioniert; so erhält man auch Aufschluss über die Dampfwanderung und den Taupunkt des Aufbaus.
Der Dachdecker sollte entweder eine solche Taupunkt-Berechnung liefern oder einen Dachaufbau, der technisch anerkannt ist, ein Systemaufbau einer Firma für Dachprodukte z.B. (kann der Dachdecker anhand technischer Prospekte nachweisen).
M
MODERATOR10.04.13 11:17Hallo nochmal,
ja, das sieht richtig aus. Luftdicht muss die Arbeit aber schon ausgeführt werden, damit eventuell in die Dämmkonstruktion eindringende Warmluft nicht kondensiert und zu Feuchteschäden führt.
ja, das sieht richtig aus. Luftdicht muss die Arbeit aber schon ausgeführt werden, damit eventuell in die Dämmkonstruktion eindringende Warmluft nicht kondensiert und zu Feuchteschäden führt.
L
lars vegas-110.04.13 12:08Du meinst, dass die LDB Folie zwischen Aufsparrendämmung und Mineralwolle die Mineralwolle luftdicht von außen abschirmen muss?
Problematisch wäre doch aber auch, wenn aus dem Hausinneren feuchte Luft in die Wolle gelangt und dort dann kondensiert bei z.B. an kalter Folie, oder nicht?
Problematisch wäre doch aber auch, wenn aus dem Hausinneren feuchte Luft in die Wolle gelangt und dort dann kondensiert bei z.B. an kalter Folie, oder nicht?
M
MODERATOR10.04.13 14:34Ganz richtig: Die ganze Sache muss von innen her luftdicht sein. Also die Dampfsperre, die vor Einbau der Dämmung zwischen die Sparren verlegt wird, muss an allen Anschlüssen luftdicht ausgeführt werden. Das mach die Verlegung der Dampfsperre etwas komplizierter, als sie von innen zu montieren, aber es geht.
Ähnliche Themen