ᐅ Bambusparkett bei kontrollierter Be- und Entlüftung
Erstellt am: 12.02.11 09:56
H
Heidi Weber12.02.11 09:56Wir bauen gerade ein Fertighaus mit kontrollierter Be- und Entlüftung und wollen im ganzen Haus Bambus-Parkett (Vertikal, Massiv) verlegen.
Auch das gute Quell- und Schwundverhalten hat uns zu dieser Entscheidung gebracht.
Der Hauslieferant weigert sich, Bambus zu verlegen, weil es zu großes Schwundverhalten gäbe.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
Bambus-Massiv?
Überhaupt Massivparkett bei KBE? Welche Sorte?
Wenn nicht - was dann?
Auch das gute Quell- und Schwundverhalten hat uns zu dieser Entscheidung gebracht.
Der Hauslieferant weigert sich, Bambus zu verlegen, weil es zu großes Schwundverhalten gäbe.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
Bambus-Massiv?
Überhaupt Massivparkett bei KBE? Welche Sorte?
Wenn nicht - was dann?
Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber da es immer noch auf der ersten Seite zu finden ist geb ich mal meinen Senf dazu:
Ich hab auf diversen Anbieter-Seiten im Netz gelesen, dass man bei Bambus, wie bei anderem Parkett auch, auf eine rel. Luftfeuchte von 50-60% achten soll. Naturgemäß wird das im Sommer überschritten und im Winter unterschritten. Zitat aus einer Pflegeanleitung
"Die Werterhaltung des Holzbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordert die Beachtung eines gesunden Raumklimas (20°C und ca. 50-60% rel. Luftfeuchtigkeit). Bei Unterschreitung des
Wertes an relativer Luftfeuchte muss mit einer Fugenbildung gerechnet werden. "
Eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung kann im Winter für zu trockene Luft sorgen. Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung die ich mir ausgesucht habe, hat einen Enthalpie-Wärmetauscher, welcher nicht nur Wärme rückgewinnt, sondern auch in gewissem Maß auch Luftfeuchte. Evtl. kann man damit im Winter etwas gegensteuern. Aber davon mal abgesehen:
Das Bambus-Parkett geht von trockener Luft nicht gleich kaputt. Es schwindet und es bilden sich Fugen. Da das Schwindverhalten aber bei Bambus deutlich besser ist als bei anderen Hölzern, seh ich da kein Problem. Zumindest sehe ich das nicht problematischer als bei anderen Hölzern.
Ich hab auf diversen Anbieter-Seiten im Netz gelesen, dass man bei Bambus, wie bei anderem Parkett auch, auf eine rel. Luftfeuchte von 50-60% achten soll. Naturgemäß wird das im Sommer überschritten und im Winter unterschritten. Zitat aus einer Pflegeanleitung
"Die Werterhaltung des Holzbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordert die Beachtung eines gesunden Raumklimas (20°C und ca. 50-60% rel. Luftfeuchtigkeit). Bei Unterschreitung des
Wertes an relativer Luftfeuchte muss mit einer Fugenbildung gerechnet werden. "
Eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung kann im Winter für zu trockene Luft sorgen. Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung die ich mir ausgesucht habe, hat einen Enthalpie-Wärmetauscher, welcher nicht nur Wärme rückgewinnt, sondern auch in gewissem Maß auch Luftfeuchte. Evtl. kann man damit im Winter etwas gegensteuern. Aber davon mal abgesehen:
Das Bambus-Parkett geht von trockener Luft nicht gleich kaputt. Es schwindet und es bilden sich Fugen. Da das Schwindverhalten aber bei Bambus deutlich besser ist als bei anderen Hölzern, seh ich da kein Problem. Zumindest sehe ich das nicht problematischer als bei anderen Hölzern.
D.h. die Spaltmaße sind Tagesabhängig?
Haben aktuell ein Kirschparkett (lackiert) in der Wohnung liegen. Da sehe ich eigentlich nur einen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Im Winter geschätzt Max. 0,75mm Spalt an einigen wenigen Stellen. Im Sommer ist davon fast nichts mehr zu sehen.
Haben aktuell ein Kirschparkett (lackiert) in der Wohnung liegen. Da sehe ich eigentlich nur einen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Im Winter geschätzt Max. 0,75mm Spalt an einigen wenigen Stellen. Im Sommer ist davon fast nichts mehr zu sehen.
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