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ᐅ Vordach aus Beton an Bestandsgebäude


Erstellt am: 27.09.19 18:57

A
abc12345
27.09.19 18:57
Hallo zusammen,

nach der Suche nach einer passenden Überdachung für unseren Eingangsbereich stoße ich immer wieder auf Überdachungen aus Beton. In einem Neubau lässt sich sowas natürlich ohne größeren Aufwand mit einbauen, allerdings bauen wir nicht neu sondern haben ein Bestandsgebäude. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es auch hier noch nachträglich möglich ist, es umzusetzen.

Um zu verdeutlichen was ich mir genau vorstelle, habe ich euch ein Beispielbild eingefügt.

Zu den Maßen: Der Eingangsbereich 1,40 m breit. Ideal sollte die Überdachung ebenfalls so breit sein. In der Länge dachte ich an 1,5 - 2,0 Meter.

Ich bin kein Fachmann und kein Handwerker habe aber keine zwei linken Hände und bin handwerklich begabt, d.h. ich benötige hier nicht zwingend eine Fachfirma sondern einfach Hilfe, wie ich es umsetzen kann, dass es auch hält und nicht bei starken Witterung oder unter Schneelast zusammenbricht.
Ich komme aus dem Saarland, d.h. Schnee gibt es nicht im Massen und auch nicht so wirklich oft in unserem "Winter"

Ich hatte mir jetzt vorgestellt, dass ich die vertikale Stütze aus Betonschaltungssteinen machen mit verstärktem Eisen, damit ich eine Verbindung zum Untergrund schaffen kann. Der Untergrund ist ein Anbaugeschoss im Keller, d.h. eine Betonkellerdecke. Die Betonschaltungssteine kann man ja später entsprechend verputzen und bekommt durch einen Anstrich/Spachteltechnik sicherlich eine Betonoptik hin? (Alternativen natürlich gerne unterbreiten). Ich hatte überlegt ob ich in dieser Dimension evtl. selbst eine Verschaltung bauen könnte aber bin mir unsicher ob diese den Druck aushalten würde durch den Beton. Auch hier gerne Ideen/Anleitung wie es umzusetzen wäre.
Damit der "Deckel" des ganzen Konstruktes hält und eine stabile Bindung mit dem Haus bekommt, dachte ich, dass ich evtl. die Wand über die Lange des Daches alle 50cm Schlitze und dort Stahlträger in die Wand setze, damit das Gewicht aufgefangen wird. Anschließend mit Eisen alles versteifen, Verschalung drunter und entsprechend abstützen und dann den Deckel aus Beton gießen. Die Abdichtung an der Wand mit entsprechendem Dichtstoff und ein Gefälle für den Wasserablauf.

So mein Plan

Jetzt hoffe ich auf euren Input und Ideen ob es machbar ist und wie ich es am besten umsetzen kann.
Auch hilfreich wäre hier wie Dicke die Decke sein muss/darf/soll, welche Träger eingezogen werden müssen/sollen das es hält. Einen Statiker habe ich nicht an der Hand der mir da was ausrechnen könnte, das vorab

Danke für eure Hilfe im voraus.

MfG

Moderne Hausfront mit dunkler Eingangstür, Überdachung und Hausnummer 19
G
Golfi90
27.09.19 22:16
Interessantes Thema. Wir haben das Vordach bei unserer Planung völlig vernachlässigt und falls es hier eine annehmbare Möglichkeit gibt, wäre ich auch nicht abgeneigt.
H
hampshire
27.09.19 22:33
Neben einer Schneelast spielt bei einer Konstruktion wie gezeigt auch die Wundlast eine Bedeutung. Lässt sich natürlich machen mit entsprechend festen Ankern in der Wand. Einen Menschen mit Wissen um Baustatik würde ich vor Ort hinzuziehen um die Dimensionierung und Konstruktion abzusprechen. Gerade, wenn es eine elegante und filigrane Konstruktion sein soll muss man vor Ort sehen, denken und rechnen.
Muss es massiv sein oder reicht Dir die Beton-Optik oder Oberfläche?
A
abc12345
28.09.19 09:25
Ich habe mal noch zwei ältere Fotos beigefügt, damit man sich die Gegebenheiten etwas besser vorstellen kann. Das Haus ist zwar von außen (bis auf den Sockel) jetzt neu verputzt und gestrichen aber das macht ja dem Bauvorhaben kein Abbruch. Der Sockel selbst soll nächstes Jahr im Frühjahr neu verputzt und gestrichen werden. Im Haus innen befindet sich an dieser Stelle das Treppenhaus, welches noch Rohbau ist, d.h. man könnte auch hier bauliche Anpassungen vornehmen für Durchbrüche durch die Wand für Anker oder sonstiges.
Generell besteht halt die Frage ob es möglich ist, so etwas anständig zu erstellen und wenn ja mit welchem Material

Und zur Info noch... das "schöne" Geländer kommt natürlich auch weg

@hampshire
Generell muss es nicht Massiv Beton sein, es genügt mir im Prinzip auch die Optik und die Bauweise.

Eckhaus aus Beige, Eingangstür, Fenster mit Gitter, Gartenzaun, blaue Mülltonnen.


Eingangsbereich eines Wohnhauses mit Vordach, schmiedeeisernem Geländer und Pflanzkübel.
A
abc12345
11.10.19 11:11
So, ich habe nun verschiedene Varianten durchgespielt und auch mit einem Statiker gesprochen. Das ganze aus Beton zu machen wäre möglich aber Kosten/Nutzen stehen in keinem Verhältnis. Jetzt wird das Grundgerüst aus Holz gemacht und das dann später verkleidet und entsprechend so verputzt, dass es die Betonoptik hat.

Das Dach wird später aufgesetzt und entsprechend an der Wand verankert, das ist alles schon geklärt und berechnet.
Die senkrechte Stütze möchte ich allerdings nicht aus Holz machen sondern Mauern. Dafür würde ich 17,5er Schaltungssteine nehmen, diese mit Bewährung bestücken und mit Beton befüllen.
Um eine Verbindung zum Untergrund zu bekommen (in diesem Fall ja eine Betonmauer) war meine Idee, dass ich an dieser Stelle hingehe und einfach von oben Löcher bohre, dort die senkrechte Anschlussbewährung einbetoniere und dann oben die Steine auf setze, damit diese eine Verbindung mit dem Untergrund haben und nicht Kippen.

Jetzt meine Frage, ob das auch in der Praxis zu zu machen ist oder ob das keine Stabilität bekommt wenn ich lediglich 4 senkrechte 10mm Bewährungsstäbe mit dem Untergrund verbinde?
Kann ich dies dann auch einfach auf den vorhandenen Untergrund aufsetzen (die Fließen würde ich natürlich entfernen, die kommen eh ganz weg) oder muss zwischen dem Untergrund und dem ersten Stein noch eine Zwischensicht aus Bitumen oder sonst was?

Oder muss ich das Ganze anders angehen um eine Festigkeit zu erlangen?

In der Anlage mal rot markiert, wie die Mauer gestellt wird. Freitragend ohne Verbindung zur Hauswand. Der Deckel wird später mit dem Seitenteil verbunden und liegt oben auf.

Eingang eines Hauses mit Überdachung, Tür, Fenster mit Gitter, Briefkasten und Geländer.
A
Alex124
11.10.19 12:35
Wieso bist du so auf Beton aus? Schon mal Stahl in Betracht gezogen?
Nur mal so als Idee, das Dach, wie es dort eingezeichnet, ist in der Praxis viel zu klein. Beim kleinsten Wind ist es überall darunter nass.
Wie wäre es denn mit einer Stahlkonstruktion über dem gesamten Bereich, der gefliest ist? Glas darüber und es ist auch noch schön hell und lässt sich mit dem Geländer kombinieren, sodass es stimmig aussieht. Die Seite lässt sich mit Glas, oder Stahl (pulverbeschichtet oder Edelstahl) zu machen.
Diese Betonwinkel, wie man sie bei manch neuen Häusern sieht, passen meiner Meinung nach auch nur dort, wenn es ein quadratischer Kubus mit Flachdach ist.
Waren nur mal ein paar Denkanstöße, dir muss es ja gefallen.
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