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ᐅ Richtiges Vorgehen: Wanddurchbruch & Bodenplatte


Erstellt am: 28.01.19 10:50

F
Frida&Peter
28.01.19 10:50
Hi zusammen,

wir sanieren derzeit ein kleines 90qm-Haus aus dem Jahr 1905 von Grund auf. Wir machen dabei sehr vieles selbst, haben aber natürlich auch einen Statiker zu Rate gezogen.
Das Erdgeschoss ist bereits 60cm tief ausgeschachtet und erhält einen komplett neuen Bodenaufbau inkl. neuer Bodenplatte.
Außerdem müssen wir die einzige, tragende Wand neu mauern, weil diese sehr marode ist. Sie bekommt zudem einen 250cm breiten Wanddurchbruch (mit Stahlträger).

Jetzt die Frage:
Was kommt zuerst - Huhn oder Ei? 🙂
Würdet ihr erst die Bodenplatte gießen und die Decke vorübergehend "schwebend" abfangen, also mit Querträgern, die man an den Wänden festschraubt, oder würdet ihr erst die tragende Wand auf den Erdboden mauern und dann alles mit Beton umgießen?
Zur Info: Das Haus misst nur eine Grundfläche von ca. 6,5 x 7 Metern.

Tausend Dank für eure Antworten!
Frida & Peter
D
Domski
28.01.19 12:17
Das sollte der Statiker beantworten. Weil wenn trangende Wand, muss ja auch der Lastabtrag ins Fundament gegeben sein. Das geht entweder über ein entsprechendes Streifenfundament darunter oder über entsprechend bewehrte Bodenplatte.

Streifenfundament == vorher mauern
bewehrte Bodenplatte == hinterher mauern.
F
Frida&Peter
28.01.19 12:21
Vielen Dank, @Domski ! Wir haken beim Statiker noch mal nach. Das hat aber schon geholfen.
D
Dr Hix
28.01.19 12:22
Die Decke mit "festgeschraubten Querträgern" abfangen höre ich zum ersten Mal. Wie soll das funktionieren?

Wenn die Wände, an denen der/die Träger angeschraubt werden sollen in der Lage wären die Decke abzufangen, wäre die neu zu mauernde Wand obsolet. Denn dann könnt ihr den Träger auch einfach dort auflegen. Sicher, dass ihr mit einem Statiker gesprochen habt? ;-)

Zur Frage: Ich sehe momentan nicht, wie man die Bodenplatte durchgehend gießen sollte, ohne dabei zumindest die (imho notwendigen) Stützen für die Decke mit einzubetonieren. Es wird also wohl darauf hinauslaufen, dass man die tragende Wand abschnittsweise neu erstellt.
F
Frida&Peter
28.01.19 12:33
Hi Dr Hix,
danke für die Antwort!
Der Statiker meinte, dass die Balken an sich auch eine Weile ohne tragende Mauer/Stahlträger auskämen. Das Haus ist wirklich sehr klein.
Wichtig ist aber der Punkt, einen Kartenhaus-Effekt zu verhindern. Ein temporärer Querbalken, so dachten wir uns, kann diesen Zweck vielleicht erfüllen - zumindest solange, bis das Fundament getrocknet und die neue Wand & Stahlträger für den Wanddurchbruch eingesetzt sind.

Am besten wird's wohl sein, wenn wir nochmal in Ruhe mit dem Statiker sprechen. Irgendwie bekamen wir beim letzten Termin keine ordentliche Info dazu.

Liebe Grüße!
D
Dr Hix
28.01.19 13:41
Abgesehen von der in diesem Fall tragenden Funktion haben Wände natürlich oftmals auch eine aussteifende Funktion. Die sehe ich aber bei einem Träger unter der Decke überhaupt nicht gegeben.

Entweder auf beiden Seiten Mauerwerk im rechten Winkel zu den auszusteifenden Wänden, oder hintermauerte Stahlstützen. Dass man auf die Aussteifung vorübergehend verzichten kann, leuchtet mir ein - die dort aufzufangenden Lasten wie Wind treten ja nicht permanent auf. Wie das bei der Decke und dem dauerhaft wirkenden Gewicht schadlos vonstatten gehen soll, erschließt sich mir nicht.
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