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ᐅ Dachsparrendämmung - welche Stärke ist empfehlenswert? Kosten?


Erstellt am: 29.11.18 13:29

M
Mat91
29.11.18 13:29
Hallo zusammen,

wir machen die Zwischensparrendämmung des Daches und des Obergeschosses in Eigenleistung. Hier Frage ich mich nun, welche Stärke notwendig ist. Das Dachgeschoss ist nur Lager- und Heizungsraum. Im Obergeschoss ist eine Holzbalkendecke. Laut Energieberechnung benötigen wir im Dachgeschoss 24cm WLG035. Die Holzbalken haben allerdings eine Stärke von 23cm. Ich denke, das hier 24er Glaswolle trotzdem passen sollte. Hier wird anschließend nur eine Klimamembranfolie angebracht, keine weitere Verkleidung.

Die Obergeschossdecke wollen wir ebenfalls aufgrund von Schallschutz dämmen. Die Decken werden ohnehin mit Rigips angehängt. Dahinter soll dann ebenfalls 24er WLG035 Glaswolle + Klimamembran angebracht werden. Die Holzbalken haben eine Stärke von 24cm.

Passt das Ganze wie wir es geplant haben, oder würdet ihr im Obergeschoss in Hinblick auf die Kosten eine andere Lösung vorschlagen?

Viele Grüße
D
dertill
29.11.18 14:49
Mat91 schrieb:
Energieberechnung benötigen wir im Dachgeschoss 24cm WLG035. Die Holzbalken haben allerdings eine Stärke von 23cm. Ich denke, das hier 24er Glaswolle trotzdem passen sollte. Hier wird anschließend nur eine Klimamembranfolie angebracht, keine weitere Verkleidung.

Die Begriffswahl ist etwas verwirrend. Nur um das sicher zu stellen:
Ihr wollt euer Dachgeschoss / Spitzboden nur zu Lagerzwecken nutzen und die Heizung (Gas?) wird dort aufgestellt. Es sollen dort die Dachschrägen gedämmt werden. Die Sparren haben 23er Breite.
Im Obergeschoss unter diesem Lagerraum wollt ihr zusätzlich die Decke, welche aus 24er Balken besteht zum Schallschutz dämmen.
Richtig?

Dachgeschoss / Schrägen:
Statt 24cm WLG035 in die 23er Sparren zu quetschen, könntet ihr auch 22cm WLG032 er Glaswolle nehmen. Kostet vielleicht 3€/m² mehr und wird nicht (unzulässig) gequetscht.

Obergeschossdecke:
Gegen welchen Schall wollt ihr denn da dämmen? Eine Gastherme macht jetzt nicht so den lärm, von daher nicht so wild. Zusätzlich habt ihr bei einer Vollsparrendämmung von 24cm 035 die Heizung nicht mehr im Wohnbereich und damit alle Verluste außerhalb. Bei neuen Heizungen ist das nicht mehr so viel, aber in der Wärmebedarfsberechnung vermutlich nicht so berücksichtig.

Ich würde auf weniger wärmedämmende Schallschutzmöglichkeiten zurückgreifen. Wie genau kann ich nicht sagen - ist nicht so mein Metier, da wird sich aber sicher jemand hier finden.
M
Mat91
29.11.18 16:22
Danke für deine Antwort. So wie du es geschrieben hast, war es auch von mir gemeint. allerdings kam mir 23cm komisch vor, sodass ich nochmal nachgemessen habe. Es sind tatsächlich ebenfalls 24cm. Also nehme ich 24cm WLG035 für die Dachschrägen.

Bezüglich des Obergeschosses habe ich mir schon gedacht, dass nochmal Glaswolle überdimensioniert wäre. Meine Vermutung ist, dass sich der Schall innerhalb der Zimmer auch raumübergreifend verbreitet, wenn wir keine Dämmung zwischen den Sparren im Obergeschoss verwenden. Der Fußboden auf dem Dachboden besteht nur aus OSB-Platten.

Vielleicht nicht ganz uninteressant zur Vorstellung, wir bauen eine Stadtvilla mit Walmdach.
D
dertill
30.11.18 07:45
Mat91 schrieb:
dass sich der Schall innerhalb der Zimmer auch raumübergreifend verbreitet, wenn wir keine Dämmung zwischen den Sparren im Obergeschoss verwenden.

Ich sagte ja nicht, dass ihr KEINE Dämmschicht dort einbauen sollt - nur etwas anderes als 24cm Glaswolle. Beim Schallschutz ist eine Kombination aus Masse, Lufträumen und Dämmmaterial Zielführend. Also OSB-Platte - Luft - 10cm (?) Mineralwolle - doppelte Beplankung mit Gipskarton oder Schallschutzplatten.

Aber wie gesagt: Schallschutz um Detail - warte lieber auf jemanden, der sich damit auskennt.
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