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ᐅ Smart Meter Stromzähler Berlin - Ab wann ist der Pflicht?


Erstellt am: 19.01.18 12:59

G
GriMarie
19.01.18 12:59
Hallo in die Runde,

ich hoffe, hier gibt es jemanden, der meine Frage beantworten kann.
Wir bauen in Berlin einen Anbau und brauchen einen neuen Hausanschluss und Zähler für Strom.
Jetzt haben wir unterschiedliche Aussagen, welche Art von Zähler installiert werden muss.
Laut Aussage des Elektrikers unserer Hausbaufirma brauchen wir einen Fernablese-fähigen Zähler (Smart Meter).
Der Elektriker kommt jedoch aus Brandenburg und da gelten wohl andere Bestimmungen.
Nach meinen Recherchen habe ich es so verstanden, dass diese Zähler nur für Gewerbe und/oder einem Jahresverbrauch ab 6000 kW Pflicht sind.
Leider bekomme ich nirgends eine fundierte Auskunft und hoffe daher, dass es hier vielleicht Bauherren aus Berlin gibt, die das Ganze schon hinter sich haben und mir weiter helfen können?
Vielen Dank schon einmal 🙂
D
Domski
19.01.18 13:11
Es gelten allein die TAB (technische Anschluss-Bestimmungen) des jeweiligen Netzbetreibers, an den angeschlossen werden soll. Der Elektriker muss übrigens auch die Konzession für diesen NB haben. ergo sollte er wissen, was gebraucht wird. Das in BRB ein anderes Netzgebiet ist mit einer anderen TAB, mag sein. Das ist übrigens nicht zwingend an Bundesländergrenzen gekoppelt!

Im Zweifelsfall soll er vorher fragen bzw die TAB lesen. Wobei das auch nicht fail-safe ist. Mein NB hat den Zählerantrag für einen EHZ durchgewunken und dann war ich der erste im Niederlassungsbereich mit dem Ergebnis, beim ersten Anschlusstermin der Monteur mit einem Zähler mit Dreipunkt-Aufnahme da stand. Aber fragen sollte der Elektriker wenigstens, dann kann er sich auch sicher sein, daß seine Konzession bekannt ist.

Hier gibts auch noch so ein Stadtwerk, das würde am liebsten alles mit Einrichtungs-Ferraris-Zählern(die großen schwarzen mit der Scheibe) machen. Viel Spass bei Photovoltaik-Einspeisung + Eigenverbrauchszählung + Wärmepumpe. Da konnteste bis letztes Jahr schonmal einen extra Raum nur für die Zähler bereit stellen. Jetzt müssen sie glücklicherweise elektronische Zähler bauen.
G
GriMarie
19.01.18 14:04
Vielen Dank für deine Antwort, auch wenn ich nicht alles verstehe [emoji6]
Kann man diese TAB denn einsehen, oder sind die für mich als Laien eh nicht zu verstehen?
D
Domski
19.01.18 14:55
Als Laie würde ich einfach in der lokalen Niederlassung deines Netzbetreibers anrufen und dich als Bauherr vorstellen und ganz konkret fragen, was für einen Zähler die dir reinschrauben. Die sind meist recht kundenfreundlich. Sage gleich dazu, ob du eine Photovoltaikanlage und oder eine Wärmepumpe haben wirst.

Es gibt:
- eHZ (elektronische Haushaltszähler)
- elektronischer Energiezähler (mit Dreipunktaufnahme) als Ein- und Zweirichtungszähler
- Ferraris-Zähler (die alten schwarzen) auch mit Dreipunkt-Aufnahme als Ein- und Zweirichtungszähler
- Dazu noch alle möglichen Varianten von Rundsteuerempfängern / Tarifschaltgeräten, die evtl. einen Platz bekommen.

Was du auf jeden Fall brauchst (aber das weiss auch dein Planer) ist ein APZ-Feld im Schrank (Abschlusspunkt Zählerplatz). Das ist eine Fläche in deinem Schrank, die für zukünftige Smart-blabla-Anwendungen reserviert ist und bestimmte Eigenschaften hat. Eventuell meint dein Hausbauer auch das mit Smart Meter. Die Starkstromer habens meistens nicht so mit dem ganzen Smart-Zeugs.

Die TAB ist meistens irgendwo beim NB herunterzuladen. Ich bin mir unsicher, ob die zwingend öffentlich auszulegen ist. Als elektrischer Laie ist der Umfang und das fachliche meist schlecht überschaubar, da für alle möglichen Lebenslagen Anschlussschaubilder und Varianten drin stehen.

Vorsicht: Es gibt beim VDE und beim BDEW Vorlagen der TAB, die von den meisten NB's abgewandelt werden. Bei dir gilt aber ausschliesslich die TAB deines lokales Netzbetreibers.
G
GriMarie
19.01.18 15:34
Das ist ja genau das Problem, das Stromnetz Berlin mich von Mitarbeiter zu Mitarbeiter verbindet und keiner mir verbindlich was sagen will/kann [emoji52][emoji848]

Aber ich habe die TAB gefunden und glaube ungefähr verstanden, worum es geht und es wird wohl so ein eHZ Zähler sein müssen, der quasi zukunftsfähig ausgebaut werden kann, wie du es oben ja auch beschrieben hast, durch einen Zählerplatz mit BKE ( Befestigungs- und Kontaktiereinrichtung).

Damit kann ich mit dem Elektriker das Ganze noch Mal durchgehen.

Vielen Dank noch Mal!
D
Domski
19.01.18 22:05
Wenn du mit dem Elektriker sprichst, solltest du dir vorher Gedanken machen über :
- Photovoltaik ja/nein oder später
- Wärmepumpe
- willst du alles über einen Zähler oder getrennte Zähler für Wärmepumpe und Haushalt

Dein Elektriker schuldet dir eine Abnahmefähige Installation. Dazu gehört auch die Gestaltung des Zählerschrankes. Er muss das also selbst hinkriegen. Nur für die oben genannten Dinge solltest du ihm klare Vorgaben machen, damit die nicht am Ende Z. Bsp. ein Zählerplatz fehlt.
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