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ᐅ Trockenestrich Aufbau im Keller Altbau in Sanierung


Erstellt am: 13.01.18 23:36

C
chrissi88
13.01.18 23:36
Hallo zusammen,

ich möchte im Keller einen Raum als Wohnraum aufbauen.
1. Die rohe ungedämmte Bodenplatte wird mit einer Börner Erika Dampfdichten Abdichtungsband abgedichtet und am Rand etwas hochgezogen.
2. danach soll einen Trockenschüttung Max. ca 2cm hoch aufgebaut werden und darauf 22mm oder 25mm OSB 3 Platten verlegt werden. (Raum ist trocken (außen ebenfalls neu abgedicht und Innen die Außenwände mit Zementputz verputzt.
3. Sollten auf die Schüttung vor den OSB noch Holzweichfaserplatten gelegt werden?
4. Die Schüttung darf auf keinen Fall dicker kommen da nicht viel Raumhöhe zur Verfügung steht.

Welche Schüttung würdet Ihr dafür empfehlen? Ich dachte an Knau Bituperl oder ggf. von Fermacell die trockene ausgleichsschüttung?

Sollte auf die OSB Platte noch eine Dampfbremse zusätzlich verlegt werden? Danach kommt Laminat.

Vielen Dank schon einmal vorab!
K
KlaRa
14.01.18 01:18
Hallo "chrissi88".
Wie Du den Aufbau auch wählen wirst: es ist egal. Das Schadensbild ist bereits dadurch programmiert, dass Du eine nicht wärmegedämmte, erdberührte Bodenplatte hast und die Raumluftfeuchte auf jeden Fall in der kalten Jahreszeit innerhalb der Konstruktion kondensieren wird..
Durch das Auflegen einer Folie kannst Du eigentlich nur bestimmen, an welcher Stelle das Wasser kondensiert.
Merke: für eine erdberrührte Bodenplatte sollten 10cm Wärmedämmung WL035 eingesetzt werden.
Neben Kondensatproblemen wirst Du recht kalte Füße kriegen, unterschätze das nicht.
je mehr Du später zum AUsgleich heizen wirst, desto mehr Feuchtigkeit kann die erwärmte Raumluft auf- und in dem Fußbodenaufbau auch wieder abgeben.
Nein, das funktioniert so nicht!
------------------------------------
Gruß: KlaRa
C
chrissi88
15.01.18 09:06
Das ist aber nicht das, was ich hören wollte...
aber leider habe ich keine andere Möglichkeit, da der Raum auch an andere bereits fertige Räume grenzt, welche ende der 60er Jahre mit gussasphaltestrich erstellt wurden.
Ich kann also wegen Deckenhöhe sowie wegen angrenzenden Fußboden, keine Höhen verändern.
Früher hat es ja auch funktioniert, wieso denn heute nicht mehr?
Der gussasphalt hat ja ebenfalls wie die boerner erika einen SD wert > 1500.
Somit herrschen ja von der Bodenplatte aus ja ähnliche Zustände. Und in dem alten Bad, wurden die Fliesen mit speiss sogar direkt auf die Bodenplatte geklebt....
K
KlaRa
15.01.18 15:45
Hallo "chrissi88".
Ich verstehe das gut, dass derartige Rückmeldungen nicht der Freude dienen.
Dass andere Fußbodenaufbauten in dem Gebäude funktioniert haben, das mag sein. Ich selber gehe nur von der (Bau)Physik aus und horche, was mir diese zuflüstert.
Ich schreibe es Dir gerne:
Sie sagt, dass bei einer angenommenen Raumtemperatur von molligen 22°C und einer relativen Luftfeuchte von 65% ziemlich genau 17,1 g Wasser/m³ Luft beinhaltet sind. Das können wir einfach übergehen, oder weiter lauschen! Denn die Physik sagt weiter, dass wir bei erdberührten Bauteilen, also Bodenplatten, ob nun abgedichtet mit "Börner Erika", "Katja" oder sonst etwas, in den Wintermonaten mit einer Fußbodentemperatur von ca. 8°C rechnen dürfen. Auf die "kalten Füße" hatte ich ja eingangs bereits hingewiesen.
Die Bauphysik sagt nun weiter, dass bei diesen Temperaturen die Sättigungsgrenze für Luft bei 6,65g Wasser/m³ liegt.
Rechnen wir nun die Differenz aus, welche Wassermenge sich in der Luft befindet (nämlich 17,1g), dann werden pro m³ Deines Raumvolumens ziemlich genau 10,5g Wasser auf Deinem schönen Laminatfußboden kondensieren.
Genau darauf wollte ich in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema anspielen.
Üblicherweise wird man dieser Situation dadurch gerecht, dass man durch die Bauart und Materialdicken (speziell der Wärmedämmung) den Kondensationspunkt unter die Abdichtungsebene verlagert.
Wenn das nicht geht, nun, da gibt es nur zwei Möglichkeiten:
akzeptieren, dass es nass wird im Raum oder anderweitige (untergeordnete) Nutzung.
In vielen Bereichen können wir die Bauphysik mit modernen Baustoffen "austricksen". Doch es gibt Grenzen, welche wir akzeptieren müssen!
Insofern steht es Dir auf jeden Fall frei, so zu bauen, wie Du Dir das denkst. Wenig hilfreich wird es allerdings sein, auf jene Stimmen zu hören, welche durch Eigendidaktik zu angeblichen Fachleuten geworden sind nach dem Motto "ich hatte auch einmal ..."
Den eventuell eintretenden Schaden wirst Du allein tragen müssen, ohne Mitleidsbekundungen aus öffentlichen Foren, und auch die selbsternannten Fachleute werden sich dann vornehm zurückhalten.
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Viel Glück: KlaRa
C
chrissi88
15.01.18 20:55
vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Macht es denn zu den anderen Räumen einen unterschied, oder muss ich da mit ähnlichem rechnen? Der Gussasphalt hat ja ein schlechte wärme/kälteübertragung im Vergleich zu zementären Böden.
Daher wollte ich auch OSB nehmen, da es Fußwärmer ist.
Verlagere ich den die Kondensation in die OSB Platte bzw. die Schüttung oder ist es oberflächlich auf dem fertigen Fußboden?
Der Raum soll übrigens ein Schlafzimmer werden.
Gibt es denn eine Möglichkeit mit anderen Bautoffen dieses irgendwie zu minimieren ohne hohe Dämmstärken in kauf nehmen zu müssen?

Gruß Chrissi1988
C
chrissi88
15.01.18 21:39
Alternativ bin ich noch auf diese Platte gestoßen
LIN LINITHERM PGF
20(+18)mm, 1235x635mm, 024
ggf auch in 30mm Dämmstoffstärke, lieber aber 20mm
bodenplatteosbschüttungbauphysikkondensierenwärmedämmungfußbodengussasphalt