ᐅ Bieberschwanzteine restaurieren / wiederverwenden
Erstellt am: 09.12.17 13:07
Hallo Fachleute,
ich bin drauf und dran mir einen alten Hof zu kaufen auf dem vier Wirtschaftsgebäude stehen. Drei der Gebäude sind mit Bieberschwanzsteinen bedeckt und ich bin am überlegen ob und unter welchen Voraussetzung man die Steine wiederverwenden kann.
Was muss man beachten und hat jemand Erfahrung gesammelt?
Lg
Daniel



ich bin drauf und dran mir einen alten Hof zu kaufen auf dem vier Wirtschaftsgebäude stehen. Drei der Gebäude sind mit Bieberschwanzsteinen bedeckt und ich bin am überlegen ob und unter welchen Voraussetzung man die Steine wiederverwenden kann.
Was muss man beachten und hat jemand Erfahrung gesammelt?
Lg
Daniel
Eine Nachfrage nach alten Baumaterialien gilt zwar noch mehr denjenigen, die es - zumindest in den jeweiligen Formaten - so neu nicht mehr gibt. Aber auch immer noch marktgängige Materialien und Formate werden nachgefragt, dann ist meist ihre "Patina" das als attraktiv empfundene Merkmal.
Da Biberschwanzziegel heute noch gerne verwendet werden, sehe ich grundsätzlich keine Schwierigkeit, sie in Neubauten einzusetzen. Schadhafte Stücke kann man ja beim Abbau auslesen.
Wenn Du ein Gehöft kaufen willst, vergewissere Dich, daß Dir dort auch nicht-landwirtschaftliche Nutzungen und Bebauungen erlaubt würden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Da Biberschwanzziegel heute noch gerne verwendet werden, sehe ich grundsätzlich keine Schwierigkeit, sie in Neubauten einzusetzen. Schadhafte Stücke kann man ja beim Abbau auslesen.
Wenn Du ein Gehöft kaufen willst, vergewissere Dich, daß Dir dort auch nicht-landwirtschaftliche Nutzungen und Bebauungen erlaubt würden.
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W
winnetou7809.12.17 20:23Kannst du ohne Probleme nehmen.
Wird natürlich öfter mal einer kaputt gehen.
Wichtig nur die unterdachtechnik muss stimmen .
Wir haben für unseren Chef im letzten Jahr mal wieder ein Mehrfamilienhauses vor dem Abriss gerettet .
Auf dem neuen Dach liegen jetzt bieberschwänze aus dem 17 Jahrhundert.
Wird natürlich öfter mal einer kaputt gehen.
Wichtig nur die unterdachtechnik muss stimmen .
Wir haben für unseren Chef im letzten Jahr mal wieder ein Mehrfamilienhauses vor dem Abriss gerettet .
Auf dem neuen Dach liegen jetzt bieberschwänze aus dem 17 Jahrhundert.
11ant schrieb:
Eine Nachfrage nach alten Baumaterialien gilt zwar noch mehr denjenigen, die es - zumindest in den jeweiligen Formaten - so neu nicht mehr gibt. Aber auch immer noch marktgängige Materialien und Formate werden nachgefragt, dann ist meist ihre "Patina" das als attraktiv empfundene Merkmal.
Da Biberschwanzziegel heute noch gerne verwendet werden, sehe ich grundsätzlich keine Schwierigkeit, sie in Neubauten einzusetzen. Schadhafte Stücke kann man ja beim Abbau auslesen.
Wenn Du ein Gehöft kaufen willst, vergewissere Dich, daß Dir dort auch nicht-landwirtschaftliche Nutzungen und Bebauungen erlaubt würden.Danke,und das Grundstück und die Gebäude sind nun zum Bewohnen und Bauen genehmigt.
winnetou78 schrieb:
Kannst du ohne Probleme nehmen.
Wird natürlich öfter mal einer kaputt gehen.
Wichtig nur die unterdachtechnik muss stimmen .
Wir haben für unseren Chef im letzten Jahr mal wieder ein Mehrfamilienhauses vor dem Abriss gerettet .
Auf dem neuen Dach liegen jetzt bieberschwänze aus dem 17 Jahrhundert.Vielen Dank für die rasche Antwort.Habt ihr die Steine davor noch gereinigt oder imprägniert, glasiert oder irgendetwas anderes gemacht?
LG
Daniel
PS: die Unterdachtechnik wird natürlich von einem Fachmann und basierend auf den Steinen gelegt.
W
winnetou7809.12.17 21:04Ich kann dir das nicht im einzelnen sagen, dafür haben wir Dachdecker.
Soweit ich weiß Kalk abgeklopft, dann mit Drahtbürste gereinigt.
Nicht imprägniert oder ähnliches.
Als Unterdach kamen unterdeckplatten zum Einsatz .
Und die Steine wurden in Mörtel gedeckt.
Soweit ich weiß Kalk abgeklopft, dann mit Drahtbürste gereinigt.
Nicht imprägniert oder ähnliches.
Als Unterdach kamen unterdeckplatten zum Einsatz .
Und die Steine wurden in Mörtel gedeckt.
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