Hausbau - Ratgeber
Bauherrenhilfe
- Bauherrenhilfe vor Vertragsabschluss
-- Warum einen unabhängigen Baubetreuer?
-- Vertragsgrundlagen
-- Bausumme
-- Zahlungsplan zur Kostenkontrolle
-- Pflichten des Bauherren vor Vertragsabschluss
-- Unterlagen beim Hausbau vor Vertragsabschluss
- Bauherrenhilfe nach Vertragsabschluss
-- Bauantrag bei Behörden
-- Bau-Genehmigungsverfahren bei Baubehörden
-- Bauspezifische Versicherungen
-- Bauzeitenplan
-- Baubeginn - die Letzten Pflichten der Bauherrschaft
- Bauherrenhilfe während der Bauzeit
- Gewährleistungsansprüche
- Bauabnahme
Baufinanzierung
- Baufinanzierung - Allgemeine Fragen
- Kreditarten
- Kredit-Konditionen
- Bausparen
- Staatliche Förderungen
- Verkehrswert
- Haushaltsrechnung und Bonität
Hausbau Planung
- Haustypen
- Hausbau Vorbereitungsarbeiten
- Das Baugrundstück
- Baugrund beim Hausbau
- Baurecht
- Gebäudeschutz
- Erdarbeiten und Wasserhaltung
- Stützmauern
- Einfriedung
- Untergeschoss
- Kanalisation
- Tragende Elemente
- Nichttragende Innenwände
- Fundation / Fundament
- Deckenkonstruktionen
- Dächer
- Kaminanlagen
- Treppen Rampen Leitern
- Dachbeläge und Spengler
- Fenster
- Sonnen und Wetterschutz
- Aussenputze
- Einbauten, Küchen, Türen
- Bodenbeläge und Unterlagsböden
- Parkett
- Gips, Wand, Decke
Haustechnik und Energie
- Heiztechnik
- Lüftung und Klimatechnik
- Sanitärtechnik
- Elektrotechnik
- Erneuerbare Energie
Whirlpools / Jacuzzi
Hausbau Magazin
- Baufinanzierung trotz Krise?
- Das Blockhaus
- Moderne Dämmstoffe im Vergleich
- Erker Vor- und Nachteile
- Glasflächen beim Hausbau
- Günstig ein Haus Bauen
- Mediterraner Hausbaustil
- Mehrgenerationenhaus
- Moderne Architektur
- Gartengestaltung leicht gemacht
- Traditioneller Ziegelbau
- Villa als höchster Traum
- Im Eigenheim Ruhestand geniessen
- Altbau sanieren
- Kauf einer Holzgarage
- Immobilienmakler
- Arbeitshandschuhe für den Winter
- Zuhause verschönern
- Outdoor-Plissees
- Schlafzimmer planen
- Terrassenüberdachung
- Wohngebäudeversicherung
- Zaunarten und Eigenschaften
- Hauseingang gestalten
- Der perfekte Grundriss
- Sparsamer heizen im Altbau
- Einfamilienhaus smart finanzieren
- Planung einer PV-Anlage
- Neues Haus
- Immobilienfinanzierung
- Installation einer Photovoltaikanlage
- Asbest erkennen und entfernen
- Sauna im Fokus - Wellness zuhause
- Erfolgreich vermieten
- Die perfekte Winterbekleidung
- Das Niedrigenergiehaus
- Der April und seine Stürme
- Architektonische Vielfalt
- Ökologisch und nachhaltig bauen
- Das perfekte Schlafzimmer
- Nachhaltige Energieversorgung
- Zukunftsorientiert bauen
- Nachhaltigkeit beim Hausbau
- Tiny Houses
- Wärmepumpen als nachhaltige Heizvariante
- Maßgeschneiderten Kleiderschrank
- Der richtige Baukredit
- Ratgeber für erfolgreichen Hausbau
- Haus als Altersvorsorge
Do-it-yourself Anleitungen
- Verlegeanleitung für Bodenbeläge und Parkett
- Bodenbeläge und Parkett reinigen und pflegen
- Malerarbeiten am Haus
- Garten Tipps
- Umzug und Reinigung

ᐅ Photovoltaik Walmdach oder Zeltdach


Erstellt am: 04.12.16 21:04

J
Judyyy
04.12.16 21:04
Hallo liebe Gemeinde,

wir würden gerne für unseren Neubau Photovoltaik auf dem Dach haben.
Nun stellt sich uns die Frage, welche Dachform wir nehmen. Optisch gefällt uns leicht ein Zeltdach besser.
Ich denke auch, dass es im Vergleich zum Walmdach, etwas billiger sein könnte, da weniger Dachfläche vorhanden ist, obwohl ich schon öfter gegensprüchliges gelesen habe -> Zeltdach = teurer.
Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man bei einer 3 seitigen Belegung eine gleichmäßigere Ausbeute erzielen könnte.
Der klare Vorteil eines Walmdaches ist ganz klar die große, nach Süden gerichtete Seite.
Im Sommer kann es wohl aber auch gut dazu kommen, dass die Anlage zu heiß wird und sich abschaltet.
Könnte es daher eventuell besser sein, wenn man keine optimale Ausrichtung hat, aber dadurch eine breitere und gleichmäßigere Ausbeute?
Wir bauen nördlich, nähe Braunschweig, falls das von Bedeutung ist.

Ich wäre euch über eure Hilfe und Erfahrungen sehr dankbar.


Mit besten Grüßen
Judyyy

Luftbild eines Hauses auf dem Grundstück mit Süd-Ausrichtung und 3D-Darstellung
A
Alex85
04.12.16 21:20
Das kommt darauf an.
Mit Südausrichtung wirst du insgesamt den höchsten Ertrag erzielen, allerdings fällt dieser "Peak"artig in Abhängigkeit zur Tageszeit an. Zum Einspeisen ideal.
Wenn du deine Rendite eher im Eigenverbrauch vermutest, macht eine Ost/West Ausrichtung mehr Sinn. Absolut sind die Erträge zwar niedriger als bei der Südausrichtung, dafür sind sie besser über den Tag verteilt, sodass elektrische Verbraucher im Haushalt den Solarstrom eher nutzen können.

Aber wie man es dreht und wendet, die Wahl der Dachform, würde ich von diesem Detail keinesfalls abhängig machen.
J
Judyyy
04.12.16 21:29
Danke für deine Bestätigung.

Mit wie viel Verlust muss man denn rechnen, bei einer nicht "optimalen" Ausrichtung?
Mit 10-20% könnte ich mich wahrscheinlich noch anfreunden aber alles darüber wäre ein No-Go.
Es soll mit einer Erdwärmepumpe geheizt werden, ist vielleicht ja auch von Bedeutung.

Passt hier zwar nicht rein, aber kann mir vielleicht jemand was zu den Kostenunterschied bei den beiden Dachkonstruktionen sagen?

Mit besten Grüßen
Judyyy
A
Alex85
04.12.16 21:34
Meiner Kenntnis nach bewegt sich das im Bereich von 10-15%. Das ist aber - wie immer - theoretischer Natur und hängt von der konkreten Belegung auf dem Dach ab, abhängig von z.B. möglichen Verschattungen durch Natur, Schornsteinen usw.
Was ein No-Go ist, solltest du berechnen, und nicht erfühlen, wenn die Photovoltaikanlage einem Renditezweck dienen soll.

Zu den Kosten der Dachform kann ich nichts beitragen. Nur wiederholen, dass es imho bei der Wahl der Dachform deutlich wichtiger Aspekte gibt, als die optimale Nutzung durch eine Photovoltaikanlage.
J
Judyyy
04.12.16 21:41
Verschattung ist keine Vorhanden und die Rendite sinkt ja mit den Verlusten.
Ein wenig befürchtet ja auch, dass die Zeltdächer bloß eine Modeerscheinung sind und man sich die irgendwann übergesehen hat, was bei vielen ja vielleicht schon der Fall ist.
A
Alex85
04.12.16 21:54
Verluste hast du aber immer durch verschiedenste Faktoren. Sei es die Art der Module, deren Alter, Verschattung, falsche (oder nicht optimale) Auslegung der Anlage, Überhitzung, Niederschläge/Verschmutzung/Schnee, ... wer soll all die Eventualitäten belastbar berechnen?!

Beim Zeltdach könnte er schwierig sein, je nach Größe, die gewünschte Kapazität auf das Dach zu bringen. Ein Zeltdach bietet Fläche in Form von Dreiecken, Photovoltaik-Module sind rechteckig. Module mit höherer Leistungsfähigkeit sind exponentiell teurer. Wirtschaftlich sind vor allem Module mit nicht höchstmöglicher Kapazität pro Modul.
Kann ein Problem sein, muss aber nicht.
Ob ein Zeltdach eine Modeerscheinung ist ... das kann man nur orakeln. Für mich persönlich ist ein Zeltdach typisch "Stadtvilla" und schon beim Lesen letzteren Wortes, dreht sich bei mir einiges. Aber das ist Geschmackssache. Bau doch was dir gefällt (und erlaubt ist), oder glaubst du deine Nachbarn stehen nachher angeekelt vor deinem Bau?

Worum geht's dir nun eigentlich wirklich? Ist der Faktor Photovoltaikanlage gerade das Zünglein an der Waage, um die Pro/Contra Liste für die Dachform in eine bestimmte Richtung zu ziehen?
dachformzeltdachphotovoltaikanlagebelegungrenditeverschattungkapazität