ᐅ Außenanlagen in Eigenleistung
Erstellt am: 29.02.16 09:17
Nachdem das Haus steht und demnächst auch eine Küche hat - zumindest hoffe ich das - stehen wohl nun die Außenanlagen an.
Wir brauchen eine Terrasse an die bodentiefe, überdachte Schiebetür, ein Gartenhaus, eine Drainage ums Haus, ein Podest, einen Zuweg, ein Carport mit Stellplatz davor.
Weiterhin haben wir noch einiges an Gelände aufzufüllen und eine Berg durchzusieben.
Zutrauen würde ich mir das Sieben und die Drainage ggf. (hier steht das Haus eh soweit raus, dass man nur das Rohr reinlegen und dann Auffüllen muss.
Wie sind eure Erfahrungen beim Rest - geht Selbermachen oder lieber Garten-Landschaftsbauer? Ich hab Angst dass ich beim Pflastern am Ende einen Weg habe, der nach dem ersten Frost Löcher hat, zur Seite wandert oder wegschwimmt. Dann lese ich immer von L-Steinen... braucht man die? Habe gestern welche gesehen, die bestimmt einen Meter groß waren.
Wir brauchen eine Terrasse an die bodentiefe, überdachte Schiebetür, ein Gartenhaus, eine Drainage ums Haus, ein Podest, einen Zuweg, ein Carport mit Stellplatz davor.
Weiterhin haben wir noch einiges an Gelände aufzufüllen und eine Berg durchzusieben.
Zutrauen würde ich mir das Sieben und die Drainage ggf. (hier steht das Haus eh soweit raus, dass man nur das Rohr reinlegen und dann Auffüllen muss.
Wie sind eure Erfahrungen beim Rest - geht Selbermachen oder lieber Garten-Landschaftsbauer? Ich hab Angst dass ich beim Pflastern am Ende einen Weg habe, der nach dem ersten Frost Löcher hat, zur Seite wandert oder wegschwimmt. Dann lese ich immer von L-Steinen... braucht man die? Habe gestern welche gesehen, die bestimmt einen Meter groß waren.
S
Sebastian7929.02.16 09:22An Deiner Stelle würde ich außer dem Sieben nichts machen - tu Dir selbst einen Gefallen. Als Zuarbeiter beim Gala könntest Dich ja noch verdingen .
Drainage erlaubt? Die setzt man normal vorher, denn jetzt muss ja wieder tief aufgebuddelt werden (unter die Frostgrenze).
Drainage erlaubt? Die setzt man normal vorher, denn jetzt muss ja wieder tief aufgebuddelt werden (unter die Frostgrenze).
Dann vielleicht keine echte. Es geht um ein Schotterbeet ums Haus mit Rohr drin, welches dann an die Regenwasserversickerung angeschlossen wird.
Danke für deine warmen Worte Das was ich mach klappt eigentlich immer ganz gut. Hilfe vom handwerklich - sagen wir mal - sehr erfahrenen (Schwieger)Vater gibt es auch. Nur weiß ich nicht was Sinn macht selbst zu machen. Ich werde von Kollegen schon immer ausgelacht, dass ich gar nichts am Haus selbst gemacht habe
Danke für deine warmen Worte Das was ich mach klappt eigentlich immer ganz gut. Hilfe vom handwerklich - sagen wir mal - sehr erfahrenen (Schwieger)Vater gibt es auch. Nur weiß ich nicht was Sinn macht selbst zu machen. Ich werde von Kollegen schon immer ausgelacht, dass ich gar nichts am Haus selbst gemacht habe
J
Jochen10429.02.16 09:48Hallo @BeHaElJa,
ich sehe es anderes als @Sebastian79. Du kannst das im Prinzip alles selbst machen. Es ist halt alles eine Frage des Geldes, deiner Zeit und handwerklichen Könnens.
Wir haben die Drainagen und Schotter rund ums Haus vom Tiefbauer einbringen und das Grundstück passend einebnen lassen. Die Feinarbeiten (hier und da muss noch minimal Schotter darauf) und die Drainage um die Terrasse sowie die Pflasterarbeiten machen wir jetzt selbst. Es werden bei uns auch alles in allem ca. 160m² Pflaster und 100 lfdm. Tiefbordsteine.
Natürlich brauchst du dazu auch vernünftiges Material und Werkzeug (Rüttelplatte, Schneidemaschine, Betonmischer, Abziehlatten usw.) aber wir sind da im Bekannten- und Verwandtenkreis gut ausgestattet. Zudem ist mein Vater (sehr geduldiger und genauer Handwerker und kein Futschler )im Vorruhestand und freut sich schon
Wenn du natürlich noch riesige Erdbewegungen, Abböschungen usw. vornehmen musst, würde ich zuerst mit einem Tief-/Garten-Landschaftsbauer sprechen.
ich sehe es anderes als @Sebastian79. Du kannst das im Prinzip alles selbst machen. Es ist halt alles eine Frage des Geldes, deiner Zeit und handwerklichen Könnens.
Wir haben die Drainagen und Schotter rund ums Haus vom Tiefbauer einbringen und das Grundstück passend einebnen lassen. Die Feinarbeiten (hier und da muss noch minimal Schotter darauf) und die Drainage um die Terrasse sowie die Pflasterarbeiten machen wir jetzt selbst. Es werden bei uns auch alles in allem ca. 160m² Pflaster und 100 lfdm. Tiefbordsteine.
Natürlich brauchst du dazu auch vernünftiges Material und Werkzeug (Rüttelplatte, Schneidemaschine, Betonmischer, Abziehlatten usw.) aber wir sind da im Bekannten- und Verwandtenkreis gut ausgestattet. Zudem ist mein Vater (sehr geduldiger und genauer Handwerker und kein Futschler )im Vorruhestand und freut sich schon
Wenn du natürlich noch riesige Erdbewegungen, Abböschungen usw. vornehmen musst, würde ich zuerst mit einem Tief-/Garten-Landschaftsbauer sprechen.
M
Musketier29.02.16 10:01Man kann vieles selber machen, denke aber daran, dass es sich dann nicht um Wochen, sondern um Monate handelt.
Unser Nachbar hat alles selbst gemacht. Der konnte jeden Tag aufgrund von Schichtarbeit in der Zeit, in der die Kinder in der Kita oder der Schule waren etwas an den Außenanlagen machen. Dazu dann jedes Wochenende. Trotzdem hat er rund ein Jahr benötigt. Ich hätte gar nicht die Zeit dafür gehabt.
Unser Garten-Landschaftsbauer war mit schwerem Gerät und 2-3 Leuten vor Ort und war innerhalb von 3 Wochen fertig. Das war zwar nen ordentliches Sümmchen Geld, aber einen Teil davon gabs von Vater Staat als Steuererstattung zurück. Außerdem hab ich notfalls Gewährleistung.
Bei uns im Baugebiet sind bei ganz vielen Häusern, bei denen die Außenanlagen in Eigenregie oder durch "Allroundtalente" angelegt wurden, die Höhen nicht eingehalten worden. Die Terrasse und die Zuwegungen werden derart knapp bis unter den Putz gezogen, dass bei jedem Schneefall oder größerem Wasser die Abdichtung einfach überspült wird.
Solche ebenerdigen Terrassen ohne Stufe sehen zwar schick aus,allerdings sind zumindest bei uns in den Bauunterlagen vom Haus eindeutige Höhen angegeben, bis zu denen die Außenanlagen gehen dürfen. Wenn man sich dann wegen eindringendes Wasser mit der Baufirma rumstreitet, hat man voll den Zank.
Unser Nachbar hat alles selbst gemacht. Der konnte jeden Tag aufgrund von Schichtarbeit in der Zeit, in der die Kinder in der Kita oder der Schule waren etwas an den Außenanlagen machen. Dazu dann jedes Wochenende. Trotzdem hat er rund ein Jahr benötigt. Ich hätte gar nicht die Zeit dafür gehabt.
Unser Garten-Landschaftsbauer war mit schwerem Gerät und 2-3 Leuten vor Ort und war innerhalb von 3 Wochen fertig. Das war zwar nen ordentliches Sümmchen Geld, aber einen Teil davon gabs von Vater Staat als Steuererstattung zurück. Außerdem hab ich notfalls Gewährleistung.
Bei uns im Baugebiet sind bei ganz vielen Häusern, bei denen die Außenanlagen in Eigenregie oder durch "Allroundtalente" angelegt wurden, die Höhen nicht eingehalten worden. Die Terrasse und die Zuwegungen werden derart knapp bis unter den Putz gezogen, dass bei jedem Schneefall oder größerem Wasser die Abdichtung einfach überspült wird.
Solche ebenerdigen Terrassen ohne Stufe sehen zwar schick aus,allerdings sind zumindest bei uns in den Bauunterlagen vom Haus eindeutige Höhen angegeben, bis zu denen die Außenanlagen gehen dürfen. Wenn man sich dann wegen eindringendes Wasser mit der Baufirma rumstreitet, hat man voll den Zank.
J
Jochen10429.02.16 10:14Musketier schrieb:
Man kann vieles selber machen, denke aber daran, dass es sich dann nicht um Wochen, sondern um Monate handelt.Da gebe ich dir absolut Recht.Musketier schrieb:
Bei uns im Baugebiet sind bei ganz vielen Häusern, bei denen die Außenanlagen in Eigenregie oder durch "Allroundtalente" angelegt wurden, die Höhen nicht eingehalten worden. Die Terrasse und die Zuwegungen werden derart knapp bis unter den Putz gezogen, dass bei jedem Schneefall oder größerem Wasser die Abdichtung einfach überspült wird.
Solche ebenerdigen Terrassen ohne Stufe sehen zwar schick aus,allerdings sind zumindest bei uns in den Bauunterlagen vom Haus eindeutige Höhen angegeben, bis zu denen die Außenanlagen gehen dürfen. Wenn man sich dann wegen eindringendes Wasser mit der Baufirma rumstreitet, hat man voll den Zank.Entsprechende Höhen, Abstände und Gefälle muss man natürlich einhalten und auch für eine gute Entwässerung sorgen. Dazu sollte man sich vorab viele Gedanken machen und auch die technischen Anleitungen der jeweiligen Baustoffe verinnerlichen.Ähnliche Themen