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ᐅ Schritte zum Hausbau


Erstellt am: 08.01.16 12:54

S
skyboy89
08.01.16 12:54
Hallo zusammen,

ich befinde mich zur Zeit in der Phase bei der ich mein Haus etc. grob Plane, also relativ am Anfang. Aktuell versuche ich in einer groben Planung unsere Wünsche auf das Grundstück und den bebauungsplan anzupassen.

Um nicht die nächsten Schritte aus den Augen zu verlieren würde ich eure Hilfe benötigen.

Daher meine Frage:

Könnt Ihr mir bei der Planung, welche schritte als nächstes in Welcher Reihenfolge auf mich zukommen, helfen. Ich denke dabei an Architektenwahl, Baufinanzierung, Bauanträge etc. Vielleicht könnt Ihr mir eine kleine Übersicht geben um was ich mich in welcher Reihenfolge kümmern muss.

Mich würde auch interessieren, wie lange so ein einzelner Schritt ca. dauern kann. Wir Planen ca. 2017 zu Bauen. Ein Grundstück gibt es bereits und dieses ist bezahlt und erschlossen.

Ich danke euch schon einmal für Eure Hilfe.
L
Legurit
08.01.16 13:07
Zuerst solltest du deinen finanziellen Rahmen abstecken und dir klar drüber werden, was du willst und brauchst.

Falls du mit Architekt bauen willst, wäre das dann der nächste Schritt. Er entwickelt mit dir dann noch mal die Grundlagen und schätzt Kosten und erstellt Entwürfe bis zu deiner Zufriedenheit. Er begleitet dich dann - falls beauftragt - während des Baus, koordiniert die Vergabe und kontrolliert die Leistungen.

Falls du mit GÜ bauen willst (GU mit Planungsleistung) würdest du zu diesem tingeln - dann wäre dir aber zu raten dich vorher gut mit deinen Vorstellungen auseinander zusetzen.
Im Fall von GÜ oder GU (GÜ ohne Planungsleistung) solltest du vor der Vertragsunterschrift möglichst noch mal einen Sachverständigen bemühen, der das Vertragswerk prüft und dich dann ggf. auch beim Bau begleitet.

Bei allen Konstellationen: Obacht, Pfeifen gibt es überall - Architekten, SVs, Hausplaner der GÜs, Handwerker, etc. pp.

Abschließend: bring Geduld mit, plane mit Puffer, stell dich auf den einen oder anderen Schockmoment ein. Am Ende hast du dann hoffentlich dein Traumhaus 🙂
B
Bieber0815
08.01.16 13:37
  • Kassensturz (wieviel Eigenkapital kann eingebracht werden, welche Annuität kann dauerhaft geleistet werden).
  • Bedarf klären (Anzahl Räume, Anzahl Bäder, geschlossene/offene Bauweise, modern/klassisch, ...., grobes Nutzungskonzept ...)
  • Wünsche an technische Ausstattung grob umreißen (Passivhaus? KNX? Oder braucht ihr so schnullibulli nicht?)
  • Mit 1) im Hinterkopf und 2) und 3) stichpunktartig auf einer Seite DIN A4 (ohne irgendwelche Grundrisse) und dem Bebauungsplan und ein paar Fotos vom Grundstück gehst Du unverbindlich zu zwei, drei Architekten zu einem ersten kurzen Beratungsgespräch.
Es gibt auch andere Wege ... Aber so würde ich es tun ;-).
W
wpic
08.01.16 14:36
Eine grundsätzliche Entscheidung ist die, mit einem Architekten zu bauen, der Deine Bauherreninteressen in Planung und Realisierung vertritt, der einen individuellen Hausentwurf mit Dir/Deiner Familie entwickelt und alle bau- und planungsrechtlichen Fragen rund um das BV so klärt, das eine genehmigungsfähige Planung als Ergebnis steht. Ich rate natürlich zu dieser Vorgehensweise.

Andererseits gibt es die Möglichkeiten, einen GU/GÜ/Fertighausanbieter zu beauftragen oder einen fertigen Hausentwurf mit relativ wenigen Variationsmöglichkeiten zu kaufen,wenn er denn im Rahmen des B-Plans in Deiner Grundstückssituation zu realisieren ist. Bei dieser Lösung fehlt allerdings die unabhängige Kontrollinstanz, die Deine Interessen vertritt und die die Leistungen des Anbieters qualitativ und quantitativ auf Übereinstimmung mit dem vereinbarten Standard (Bauleistungsbeschreibung) überprüft, abnimmt und Zahlungen freigibt. Diesen Part übernimmst Du entweder selbst (... stressig und wahrscheinlich mit größerem Fehlerpotential behaftet, wenn Du wenig Ahnung von der Baupraxis hast) oder Du beauftragst einen unabhängigen Bausachverständigen mit dieser Kontrollfunktion.

Wenn Du Dich für die Baudurchführung mit einem Architekten entscheidest, kannst Du Dir 2-3 Büros suchen, die Deiner Vorstellung von zeitgemäßem Bauen entsprechen und mit dem Architekten in einem Vorgespräch skizzenhaft klären, welche Möglichkeiten Dir finanziell und baurechtlich auf Deinem Grundstück offen stehen. Eine erste Angabe zu einer realisierbaren Hausgröße ist anhand von Kennwerten wie € / m2 Netto-Nutzfläche oder € / m3 Bruttorauminhalt für verschiedene Bau- und AUsbaustandards zuverlässig auch in einem Vorgespräch bereits möglich.

Den grundsätzlichen Finanzierungsrahmen solltest Du vorher geklärt haben. Auch ein eventueller -und wirklich realistisch eingeschätzter- Eigenleistungsanteil kann berücksichtigt werden. Auch ein Raumprogramm mit der Vorstellung der Raumgrößen ist hilfreich und eine Liste spezieller Wünsche wie z.B. Terrassen, Balkone, Barrierefreiheit, Kamin, eingeschossiges oder mehrgeschossiges Bauen, introvertiertes/extrovertiertes Bauen, Massivbau/Holzbau etc.

Der Planungszeitraum bis zum Bauantrag kann ab Beauftragung mit 3 Monaten angesetzt werden, wenn der Entwurf zügig entwickelt werden kann und ein gültiger Bebauungsplan existiert. Die Baugenehmigung dauert zwischen 1-2 Monaten. Danach könnte prinzipiell mit dem Bau begonnen werden.
M
Malli
08.01.16 16:55
Hallo,
schau dich in Musterhausparks um. Lass verschiedene Stilrichtungen auf dich wirken, dabei bekommst du auch ein Gefühl für Raumgrößen (meist steht in Musterhäusern an den Zimmertüren die qm), wieviel Fenster reicht für genug Licht, offene Treppe oder nicht, schaut euch die Fußböden dort an. Wie sieht wieviel Schräge im Zimmer wirklich aus, brauch ich Keller, nehm ich Gas oder Wärmepumpe. Nehmt überall Prospekte mit. Fertighaus (und auch da Holz oder Stein?) oder Massiv Stein auf Stein? Wieviel Eigenleistung soll/kann es sein? Macht euch einen Eindruck von der Ausstattung, sehen die Steckdosen schon billig aus und sind Risse in den Wänden der Musterhäuser? Spricht dann nicht für hohe Qualität, andererseits sehen die Musterhäuser bei Viebrockhaus unter anderem so gut aus, weil da jede Woche der Maler kontrolliert 😉

Wir wohnen in Eurer Nähe und können Mülheim-Kärlich empfehlen und Viebrockhaus in Kaarst, ganz unterschiedliche Grundrisse und Ideen.
Wir haben vom Startschuß (Grundstück konnte gekauft werden und wir hatten ersten Beratungstermin beim Bauunternehmen) bis 1. Spatenstich 10 Monate gebraucht, weitere 5 Monate später Umzug. Bauantrag hat bei uns fast 3 Monate gedauert, ist aber im Bonner Bauamt normal.

Wenn Ihr selber eine grobe Vorstellung habt, was Ihr Euch vorstellt und was der Bebauungsplan zulässt, kann man erst sinnvoll einen Architekten oder Bauunternehmen suchen, dann 2-3 Angebote machen lassen. Und damit dann zur Bank/Interhyp, ob der finanzielle Rahmen das erlaubt.
S
skyboy89
11.01.16 12:57
Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für Eure schnellen und hilfreichen Antworten.

Eine grobe Vorstellung wie unser Haus aussehen soll haben wir bereits.
Haben uns gegen einen Keller Entschieden und wollen Massiv bauen mit Hilfe eines Architekten.

Ganz besonders liegt es uns am Herzen das Haus möglichst altersgerecht zu machen, sprich im EG einen Raum zu haben den man anfangs als Büro nutzt und später als Schlafzimmer. Des Weiteren soll dies auch im Gäste-WC berücksichtigt werden (Ausbaufähig).

Ich habe hier und da mit Hilfe von einer Software schon mal einige Ideen durchgespielt. Jetzt sagen mir einige Leute das was ich da Zeichne verwerfe ich spätestens beim Architekten eh wieder wenn man den Preis dafür erfährt.

Wie läuft das ab wenn man bei einem Architekten ist, kann man dann "unbegrenzt" varianten mit diesem durchspielen? Kostet dies dann viel extra? Macht es sinn sich vorher schon so viel Gedanken zu machen oder sollte man besser nur mit einer groben Idee zum Architekten gehen?

Hat einer von Euch damit auch schon Erfahrungen gemacht.
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