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ᐅ Nasse Flecken Neubau!


Erstellt am: 03.12.15 07:38

A
Amy03
03.12.15 07:38
Hallo meine Lieben,seit 10 Wochen ist der Estrich im Haus. Wände und Estrich haben noch viel Feuchtigkeit die herausgeht. Seit ca 3 Wochen haben wir die Heizung in betrieb. Schon als die Heizung noch nicht an war,sahen wir diese Flecken. Nun tauchten sie an genau den gleichen Stellen wieder auf. Was haltet ihr davon? Kondensflecken oder doch Nässe die von außen eindringt?

Innenansicht Baustelle: Fensterrahmen, Wandputz und Metallband an Wand


Feuchte Kante zwischen Beton-Decke und verputzter Wand mit Wasserfleck


Feuchte Verfärbungen und Schimmel am Fensterrahmen und Wandbereich sichtbar
T
T21150
03.12.15 09:18
Hi,

genaues wird Dir dazu nur jemand sagen können, der davon richtig viel Ahnung hat.

Für mich sieht das auf den Fotos nicht so aus, als ob es Kondensations-Flecken wären. Denn die Flecken sehen so aus, als ob dort so richtig viel Feuchtigkeit drin wäre (kommt ihr an ein Feuchte-Mess-Gerät ran?).

Wie sagte Bauexperte letztens ganz richtig: Wasser sucht sich seinen Weg, es muss nicht da in´s Haus rein laufen, wo es innen raus kommt.

Wäre es doch bedingt durch Kondensation, so würde es dafür sprechen, dass an den gezeigten Stellen merkliche Wärme-Brücken wären. Auch nicht sonderlich toll. Waren die Flecken vor dem Einschalten der Heizung genau so prägnant?

Ihr müsst meiner Ansicht auf jeden Fall unter Zuhilfenahme eines geeigneten Fachmanns genau prüfen lassen, was hier der genaue Sachverhalt und Hintergrund ist. Ich würde es so ganz bestimmt nicht auf sich beruhen lassen.Wenn etwas wirklich nicht i. O. ist, bekommt ihr später Ärger und Kosten durch Folgeschäden......jetzt ist alles noch besser in den Griff zu bekommen.

Neben einem möglichen Schaden an der baulichen Hülle (Wasser-Eintritt von außen) ist auch ein Schaden an einem Wasser-Rohr oder der Heizungs-Verrohrung denkbar. Letzteres hatte eine Kollege von mir vor 2 Jahren. Zu spät gemerkt (nichts gemacht), dann kam das Erwachen: Estrich musste komplett raus (wieder ausziehen aus dem Haus!). Solche Aktionen in "" kann man verhindern.

LG
Thorsten

PS: Nach 10 Wochen hat üblicherweise ein Estrich schon sehr viele Anteile seiner Abbindung hinter sich. Natürlich tritt noch Feuchtigkeit aus, aber in den ersten 2-4 Wochen ist dies bedeutend mehr, als heute nach 10 Wochen. Aber: Letzte Woche hatten wir fast überall in Deutschland sehr starken Regen.....und Sturm.
K
karismasen
03.12.15 09:22
was für ein Putz hast du an der Wand??? Kalk-Gips???

bei uns ist es ähnlich....Putz war drin ende Oktober, und Estrich Anfang November, seit 10 Tagen heizen wir behutsam auf, und die Wände sind immer noch nicht richtig trocken, nach mittlerweile 6 Wochen!

Die nassen Stellen sind bei uns grossflächiger, aber nicht so stark durnässt wie bei euch. Aber auch überwiegend in den Ecken.
Uns hat man gesagt, das der Putz evtl. nicht ganz trocken gelagert wurde, und quasi mit einer gewissen Feuchte angebracht wurde...aber kann ja auch net sein weil der Putz dann ja schon abbindet, müsste doch eigentlich klumpen!?

kennst sich hier jemand aus warum die Trocknung so lange dauert?
T
T21150
03.12.15 09:36
karismasen schrieb:


kennst sich hier jemand aus warum die Trocknung so lange dauert?

Beim Abbinden von Putz, Estrich und Co. wird immer über Wochen hinweg Feuchtigkeit in nicht unbeträchtlichen Mengen frei.

Per Ferndiagnose (und ohne das Wissen des genauen Feuchtigkeitswerts der Wand durch eine Messung, Messung Wand-Temperaturen, Messung Luftfeuchtigkeit,....) wird das schwer bis unmöglich im Einzelfall zu beurteilen sein.

Wenn mir das beim Bau passiert wäre, hätte ich einfach um 200,- einen Sachverständigen geholt und das anschauen lassen. Dazu sind solche Leute ausgebildet und die paar Euro sind gut investiert. Ist alles ok, so ist man beruhigt. Stimmt etwas nicht, kann man dem auf den Grund gehen und die Sache beheben.
W
wpic
03.12.15 10:57
Um den Schadensverlauf klären zu können, müsste die Rohbaukonstruktion bekannt sein. Handelt es sich um einen Holzrahmen-/Holztafelbau? oder einen Massivbau ? Durch Putz und Estrich werden große Mengen Anmachwasser ins Haus eingetragen, die entweder durch ausreichendes Lüften abgeführt oder durch Bautrockner gesammelt werden müssen. Die feuchten Stellen lassen massives Kondensat aus unkontrollierter Konvektion warmfeuchter Luft an kalten Bauteilen (Wärmebrücken) vermuten. Z.B. durch den Rollladengurtzug in den Rollladenkasten. Oder durch eine feuchtevariable Dampfsperre in die Zwischensparrendämmung und von da aus als flüssiges Wasser bis hinunter zur Fußpfette, wo dann z.B. die Decke durchfeuchtet werden könnte. Solche Stellen müssen nach Möglichkeit geöffnet werden. Habt Ihr einen Blower-Door-Test machen lassen, bei dem auch ggf. eine Leckagenortung durchgeführt worden ist ?

Du kannst darüber hinaus die relative Luftfeuchte messen und ggf. Bautrockner aufstellen, wobei nach 10 Wochen der größte Feuchteandrang längst passiert sein sollte. Eventuell ist die Feuchte massiver an bestimmten Stellen auskondensiert, von denen sie nicht mehr verdunsten kann und sucht sich jetzt kapillar neue Wege. Mineralische Dämmungen im Dachbereich (Mineralwolle oder Glaswolle) können so sehr durchfeuchten, trocknen aber nach Einbausituation schlecht aus, da sie keinen kapillaren Feuchtetransport zulassen.

Grundsätzlich wird die Baufeuchte irgendwann einmal komplett abgetrocknet sein, wenn der Bauteilaufbau und der Feuchtenachschub aus der Wohnraumnutzung das zulassen.
T
T21150
03.12.15 11:07
W. Pickartz schrieb:
Eventuell ist die Feuchte in flüssiger Form massiver an bestimmten Stellen auskondensiert, von denen sie nicht mehr verdunstern kann und sucht sich jetzt kapillar neue Wege. Grundsätzlich wird die Baufeuchte irgendwann einmal komplett abgetrocknet sein, wenn der Bauteilaufbau und der Feuchtenachschub aus der Wohnraumnutzung das zulassen.

Hallo W. Pickartz,

die Worte des Fachmanns (Architekten) - hatte schon gedacht und gehofft, dass Sie sich in den Thread einklinken.

In dem Fall haben Sie ja teilweise meine Laien-Auffassung in einigen Punkten bestätigt/deutlich konkretisiert.

Was mich an den Bildern stutzig macht, ist gerade das Bild, auf dem die Feuchtigkeit zwischen Decke und Wand heraus dringt (sichtbar ist).
Das sieht dort "siepen-nass" aus (ist halt nur ein Foto....., was man da so sehen kann). Das ist nicht nur ein bisschen Wasser....die Stelle ist - aus dem Bauch raus - total komisch. Die Stellen an den Rollläden-kästen deuten für mich auf Wärmebrücken hin (Kondensation). Ob das Wasser vom Estrich-Eintrag kommt oder von wo anders her (schön gespeichert und drückt jetzt über Kapillar-Wirkung aus): Ist doch sicher schwerer zu beurteilen (bzw. nur vor Ort/mittels einiger Messungen)? Die Flecken waren ja weg gem. Interpretation des TE-Beitrags. Und sind jetzt wieder "plötzlich(er) da. Und letzte Woche gab´s starken Regen....auch in Bayern.

Den Thread werde ich mal weiter beobachten. Ich bin gespannt, wie es dem TE ergeht und was dort weiter vor sich geht. Ich hoffe für die TE, dass es Bau-Feuchte ist und nichts anderes!!!

Noch mal was vom Laien: Wäre ich dort der Bauherr, würden mir die fast 100%ig vorhandenen Wärme-Brücken an dem Rollladen-Kasten gar nicht gefallen!

Beste Grüße
Thorsten
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