ᐅ GSE-Haus und Außenfassade
Erstellt am: 18.01.15 11:43
S
schwabenfami18.01.15 11:43Hallo zusammen,
wir haben ein Haus von GSE-Haus (Sitz in Raunheim bzw. Küsten) bauen lassen und haben bei unserem Haus nun das Problem, dass an der Außenfassade des Hause im Bereich der Geschossdecken und Rollladenkasten graue Streifen bzw. Verfärbungen entstanden sind, die von Woche zu Woche stärker werden (auf der Nord-Seite deutlich stärker als auf der Südseite).
Zum Haus selbst: Fertigstellung Juli 2014; 36,5-er Poroton Stein (Außenmauer), Beton-Geschossdecken, keine (weitere) Außenisolierung.
GSE sagt nun, dass kein Mangel festgestellt werden kann, dass es sich bei "den schattenartigen Abzeichnungen um verzögertes Trocknungsverhalten der Oberfläche" handelt und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf ihrerseits.
Für uns ist offensichtlich, dass ein erheblicher Mangel vorliegt. Dass ein neues Haus nach 6 Monaten derart von außen aussieht, kann und darf nicht sein. GSE verneint den Mangel.
Unsere Fragen:
- Wer hat ähnlich negative Erfahrungen mit GSE Haus gemacht?
- Wer hat ein gleiches oder ähnliches Thema gehabt und wie ist vorgegangen worden?
Wir freuen uns auf Euer Feedback.
Grüße von der Schwabenfamily

wir haben ein Haus von GSE-Haus (Sitz in Raunheim bzw. Küsten) bauen lassen und haben bei unserem Haus nun das Problem, dass an der Außenfassade des Hause im Bereich der Geschossdecken und Rollladenkasten graue Streifen bzw. Verfärbungen entstanden sind, die von Woche zu Woche stärker werden (auf der Nord-Seite deutlich stärker als auf der Südseite).
Zum Haus selbst: Fertigstellung Juli 2014; 36,5-er Poroton Stein (Außenmauer), Beton-Geschossdecken, keine (weitere) Außenisolierung.
GSE sagt nun, dass kein Mangel festgestellt werden kann, dass es sich bei "den schattenartigen Abzeichnungen um verzögertes Trocknungsverhalten der Oberfläche" handelt und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf ihrerseits.
Für uns ist offensichtlich, dass ein erheblicher Mangel vorliegt. Dass ein neues Haus nach 6 Monaten derart von außen aussieht, kann und darf nicht sein. GSE verneint den Mangel.
Unsere Fragen:
- Wer hat ähnlich negative Erfahrungen mit GSE Haus gemacht?
- Wer hat ein gleiches oder ähnliches Thema gehabt und wie ist vorgegangen worden?
Wir freuen uns auf Euer Feedback.
Grüße von der Schwabenfamily
B
Bauexperte18.01.15 12:08Hallo,
Grüße, Bauexperte
schwabenfami schrieb:Das würde ich - wegen des gleichmäßigen Verlaufs - auch so sehen wollen.
GSE sagt nun, dass kein Mangel festgestellt werden kann, dass es sich bei "den schattenartigen Abzeichnungen um verzögertes Trocknungsverhalten der Oberfläche" handelt und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf ihrerseits.
schwabenfami schrieb:Mit welcher Begründung und wieso "erheblich" ?
Für uns ist offensichtlich, dass ein erheblicher Mangel vorliegt.
Grüße, Bauexperte
S
schwabenfami18.01.15 19:13Hallo Bauexperte, es kann doch nicht sein, dass man ein Haus neu bauen lässt und kein halbes Jahr nach Einzug zeigen sich an der Fassade diese grauen Streifen und Bereiche?!
Unserer Meinung nach werden die Streifen von unterschiedlichen Oberflächentemperaturen hervorgerufen, da manche Bereiche offenbar besser gedämmt sind als andere Bereiche, was zur Folge hat, dass manche Bereiche länger und feuchter mit Kondenswasser versehen sind als andere. Ich glaube nicht, dass das am Trocknungsverhalten der dahinter liegenden Wände oder Decken liegt.
Die Frage von Yvonne erscheint uns sehr wichtig, ob nämlich - nach Trocknung - die ganzen grauen Bereiche wieder weg sind?
Letztlich kann es doch nicht sein, dass wir zukünftig stets dieses "verzögerte Trocknungsverhalten der Oberfläche haben" - mit der Konsequenz, dass sich stets diese Streifen und weitere graue Bereiche bilden.... wie sieht das denn aus?
GSE-Haus selbst hat sich hier vor Ort das Thema angesehen und gesagt, dass da etwas nicht stimmt. GSE selbst kommt nun bei deren eingesetzten Subunternehmern allerdings nicht weiter und sagt auf einmal, das kein Mangel mehr festgestellt werden kann...
Unserer Meinung nach werden die Streifen von unterschiedlichen Oberflächentemperaturen hervorgerufen, da manche Bereiche offenbar besser gedämmt sind als andere Bereiche, was zur Folge hat, dass manche Bereiche länger und feuchter mit Kondenswasser versehen sind als andere. Ich glaube nicht, dass das am Trocknungsverhalten der dahinter liegenden Wände oder Decken liegt.
Die Frage von Yvonne erscheint uns sehr wichtig, ob nämlich - nach Trocknung - die ganzen grauen Bereiche wieder weg sind?
Letztlich kann es doch nicht sein, dass wir zukünftig stets dieses "verzögerte Trocknungsverhalten der Oberfläche haben" - mit der Konsequenz, dass sich stets diese Streifen und weitere graue Bereiche bilden.... wie sieht das denn aus?
GSE-Haus selbst hat sich hier vor Ort das Thema angesehen und gesagt, dass da etwas nicht stimmt. GSE selbst kommt nun bei deren eingesetzten Subunternehmern allerdings nicht weiter und sagt auf einmal, das kein Mangel mehr festgestellt werden kann...
B
Bauexperte19.01.15 10:14Hallo Yvonne,
Grüße, Bauexperte
ypg schrieb:Ja.
Hallo Martina, wird sich die "Verfärbung", der "Schatten", wieder geben, wenn es an der Trocknung liegt?
Grüße, Bauexperte
B
Bauexperte19.01.15 10:32Hallo,
Ich verstehe Dein Vorgehen aber ebenfalls nicht. Du verstehst nicht, was an das Fassade vor sich geht, reagierst etwas unwirsch, wenn ich geneigt bin, Deinem Anbieter zuzustimmen (die Feuchteflecken sind nicht in voller Stärke der Filigrandecke oder Rollladenkasten); meine Antwort nicht, wie offenbar von Dir gewünscht ausfällt. Wenn Du so überzeugt bist, daß hier ein berechtigter Mangel vorliegt UND Du sicher bist, daß Dich kein Mitverschulden (bspw. zu frühe Belegung des Estrich infolge EL) trifft, weshalb ziehst Du nicht einen Sachverständigen hinzu? Darum wirst Du eh nicht drum herum kommen, wenn GSE weiterhin bei ihrer Aussage bleibt, Du diese aber anzweifelst.
Im Forum wird Dir kaum ein User helfen können; selbst ich habe ein solches Feuchtebild in meiner 18-jährigen Berufszeit noch nicht einmal zu Gesicht bekommen, sofern der Bauherr bereits eingezogen ist.
Grüße, Bauexperte
schwabenfami schrieb:Das Einfamilienhaus wurde offensichtlich im Juli 14 übergeben, das bedeutet vermutlich - wenn nicht korrigiere mich, daß mit dem Bau im Februar begonnen wurde. Jetzt zeigen sich die Feuchteflecken und mir stellt sich die Frage nach dem Aufbau der Erdgeschossdecke - ist dieser ordentlich vorgenommen worden? Und die weitere Frage, wer die Bodenbeläge im DG verlegt hat und ganz wichtig - wie viel Zeit hatte der Estrich in diesem Bereich, zu trocknen? Und wie ist die Temperatur generell im DG?
Hallo Bauexperte, es kann doch nicht sein, dass man ein Haus neu bauen lässt und kein halbes Jahr nach Einzug zeigen sich an der Fassade diese grauen Streifen und Bereiche?!
schwabenfami schrieb:In Deiner Fassade findet sich doch überhaupt keine Dämmung - außer, ein wenig über den Rollladenkasten?
Unserer Meinung nach werden die Streifen von unterschiedlichen Oberflächentemperaturen hervorgerufen, da manche Bereiche offenbar besser gedämmt sind als andere Bereiche,
schwabenfami schrieb:Glauben solltest Du in der Kirche praktizieren; da gehört er hin
Ich glaube nicht, dass das am Trocknungsverhalten der dahinter liegenden Wände oder Decken liegt.
schwabenfami schrieb:Ja natürlich. Wenn die Feuchte abgetrocknet ist, siehst Du nichts mehr. Wie auch?
Die Frage von Yvonne erscheint uns sehr wichtig, ob nämlich - nach Trocknung - die ganzen grauen Bereiche wieder weg sind?
schwabenfami schrieb:Wieso "zukünftig" ...?
Letztlich kann es doch nicht sein, dass wir zukünftig stets dieses "verzögerte Trocknungsverhalten der Oberfläche haben" - mit der Konsequenz, dass sich stets diese Streifen und weitere graue Bereiche bilden.... wie sieht das denn aus?
schwabenfami schrieb:Das sehe ich anders; die VOB und Baugesetzbuch sind hier eindeutig, sollte es hier berechtigten Anspruch geben.
GSE selbst kommt nun bei deren eingesetzten Subunternehmern allerdings nicht weiter und sagt auf einmal, das kein Mangel mehr festgestellt werden kann...
Ich verstehe Dein Vorgehen aber ebenfalls nicht. Du verstehst nicht, was an das Fassade vor sich geht, reagierst etwas unwirsch, wenn ich geneigt bin, Deinem Anbieter zuzustimmen (die Feuchteflecken sind nicht in voller Stärke der Filigrandecke oder Rollladenkasten); meine Antwort nicht, wie offenbar von Dir gewünscht ausfällt. Wenn Du so überzeugt bist, daß hier ein berechtigter Mangel vorliegt UND Du sicher bist, daß Dich kein Mitverschulden (bspw. zu frühe Belegung des Estrich infolge EL) trifft, weshalb ziehst Du nicht einen Sachverständigen hinzu? Darum wirst Du eh nicht drum herum kommen, wenn GSE weiterhin bei ihrer Aussage bleibt, Du diese aber anzweifelst.
Im Forum wird Dir kaum ein User helfen können; selbst ich habe ein solches Feuchtebild in meiner 18-jährigen Berufszeit noch nicht einmal zu Gesicht bekommen, sofern der Bauherr bereits eingezogen ist.
Grüße, Bauexperte
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