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ᐅ Baunebenkosten - voll erschlossenes Grundstück


Erstellt am: 28.05.14 08:36

V
Vega82
28.05.14 08:36
Guten Morgen!

Wir stehen kurz davor, uns ein Grundstück zuzulegen. Es handelt sich um neu erschlossenes Bauland direkt von der Gemeinde. Die Grundstücke sind voll erschlossen, alle Medien liegen direkt auf dem Grundstück an und wurden frisch verlegt.

Gestern haben wir durch andere Grundstückinteressenten im Gebiet erfahren, dass zu den Erwerbskosten noch eine "Straßengebühr" fällig wird ....die zahlt man wohl, weil das Baugebiet mit neuen Straßen erschlossen wurde.

Kann mir jemand sagen, wie diese sich berechnet und ob sowas überhaupt rechtens ist, wenn man das Grundstück als voll erschlossen erwirbt?
Worauf sollten wir noch achten? Ich habe Angst, dass sich das ganze dann noch läppert und evtl auch noch irgendwelche Erstanschlußkosten für die ins Grundstück verlegten Medien anfallen und auf uns übertragen werden.

Voll erschlossen hieß für mich bis jetzt eigentlich immer, dass ich von jeglichen Kosten, welche zuvor für die Erschließung entstanden sind, befreit bin.
E
emer
28.05.14 09:50
Deine Stadt / Gemeinde kann dich da aufklären. Die Habens gebaut und können dir in der Regel alle Kosten aufschlüsseln. Auch was mit welchen Zahlungen abgegolten ist.
W
Wastl
28.05.14 10:02
Voll erschlossen bedeutet, dass ihr gleich anfangen könnt zu bauen.
Voll erschlossen bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass alle Erschließungskosten bereits verrechnet wurden. Nach der Länder-Bauvorordnung können für eine Ersterschließung die Kosten der Erschließung auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden.
D.h. du zahlst für den Kanal, die Straßen, die Ausgleichsflächen, die Lampen, usw.
Je nachdem wann die Erschließung erfolgt ist, zahlt der jeweilige Eigentümer die Kosten. Wenn die Erschließungsgebühren schon umgelegt wurden, dann musste die Gemeinde das zahlen (wird dies aber sicher in den Grundstückspreis einkalkuliert haben). Wenn nur noch die Straße aussteht, dann zahlt ihr als neuer Eigentümer die Erschließungsgebühren für die Straße,…
Grober Richtwert in Bayern: Wir zahlen knappe 100€ pro qm Erschließungsgebühren. Im Nachbardorf (leichte Hanglage) waren es schon ca. 180€ pro qm Gebühren.
V
Vega82
28.05.14 10:16
100 € Erschließungsgebühren???
Das würde den Grundstückspreis bei uns verdoppeln....

Muß denn im Kaufvertrag festgelegt sein, welche Kosten bereits abgegolten sind und welche noch anfallen oder bekomme ich solche Infos nur auf Nachfrage?
E
emer
28.05.14 11:01
Die sollten im Kaufvertrag stehen. Schon allein wegen der Grunderwerbsteuer. Fragen welche Kosten noch auf einen zukommen, sollte man aber trotzdem. Die Kosten sind aber eh von vielerlei abhängig.

Grundstücksgröße, Straßenkosten und Größe usw. Bei uns sind es knapp 60€/qm Grundstück gewesen. 500 Meter weiter nur 50€. die Stadtverwaltung könnte mit aber genau sagen, wie viel was kostet. Also Kanal, Straße, Ausgleich und so weiter. Daraus ergibt sich dann die Gesamtsumme.
Y
ypg
28.05.14 12:49
Ich denke nicht, dass der Preis pro qm/Erschliessung vom Land abhängig ist.
Es ist abhängig von den Kosten, die in der Erschliessung der Gemeinde entstehen.
Wenn eine kleine Straße recht ausserhalb eines Ortskerns entsteht (zB in einem gerodeten Wäldchen), fallen mehr Kosten an als wenn ein Neubaugebiet erweitert wird. Außerdem ist es auch abhängig von der "Ausstattung" des Gebietes/der Straße: Bepflasterung mit ausgebauten Fußwegen, schicke Straßenlaternen und alle 10 Meter ein Bäumchen zwischen Parkflächen ist mit Sicherheit teurer als ein asphaltierter Weg ohne Fußweg mit unbebauten Seitenstreifen als Standfläche.
Vega82 schrieb:
100 € Erschließungsgebühren???
Das würde den Grundstückspreis bei uns verdoppeln....

Muß denn im Kaufvertrag festgelegt sein, welche Kosten bereits abgegolten sind und welche noch anfallen oder bekomme ich solche Infos nur auf Nachfrage?

Natürlich kommuniziert man mit der Gemeinde. Wenn man Interesse an ein Grundstück hat, sollte man offiziell Unterlagen mit allen Informationen bekommen und hält Gespräche mit den Teilnehmern. Da sollten dann alle Fragen beantwortet sein, bevor es zum Notar seines Vertrauens geht.

Vergiss aber nicht, dass Du selbst für Deine Versorger zuständig bist. Voll erschlossen heisst zwar, dass alle Stränge am Grundstück liegen, Anschlusskosten für Gas, Wasser und Strom (ggf auch Telekom) musst Du auf jeden Fall selbst bezahlen - sind so ca. 8500 Euro. das bedenken viele nicht. Diese fallen nach Antragstellung und Ausführung der einzelnen Versorger an.

... und Abwasseraschluss nicht zu vergessen...
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