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ᐅ Wirtschaftlichkeit Baukosten vs Heizkosten


Erstellt am: 21.12.15 19:16

T
Tichu78
21.12.15 19:16
Hallo,

ich frage mich gerade wie es praktisch möglich wäre die ideale Reihenfolge für den Bau eines Hauses einhalten zu können um eine möglichst genaue Wirtschaftlichkeit für die verschiedenen Komponenten im vereinbarten Budget einhalten zu können.

Viele Bauherren stellen sich immer die Frage "Lohnt sich das denn?". Aber leider gibt es die Antwort sehr viel später wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Für mich ist die Heizlastberechnung(HLB) eine zentrale Antwort für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses bzw der Komponenten. Diese wird aber erst gemacht wenn schon alle Komponenten festgelegt bzw sogar gebaut sind. Beim Fertighausanbieter/GU/GÜ kommt es wahrscheinlich noch teurer diese Flexibilität zu haben.

Wir haben etwa 10.000€ übrig, die wir nun sinnvoll investieren wollen. 1. Gedanke war das Mauerwerk zu verbessern. Von T9 (ungefüllt) auf einen T7 (gefüllt). Das soll später bares Geld sparen.
Angenommen wir haben ein Angebot vom Maurer . .. 4000€ Aufpreis gegenüber dem T9. Kann mir doch eigentlich nur die HLB in etwa sagen in wieviel Jahren die gesparten Heizkosten den Aufpreis neutralisiert hat. Mir ist bewusst, daß es auch davon abhängig ist wie effizient meine Heizungsanlage arbeitet Strom->Wärme, wie kalt es in den nächsten Jahren wird usw. Aber ne grobe Hausnummer bekommt man trotzdem. nicht zu vergessen, daß die Investition auch Zinsen kosten wird, die über die nächsten Jahre des Abbezahlens einen Zinseszinseffekt hat. Das kann man aber alles berechnen ... theoretisch.

Also würde es helfen die HLB vorab zu machen und mit versch. Werten und den entsprechenden Kosten auszuwerten? Was ja wiederum auch nicht ganz billig ist sowas in Auftrag zu geben ... und ich glaube das ist der Hauptgrund warum das so in der Praxis nicht gemacht wird, oder?
W
wrobel
21.12.15 19:32
Moin Moin

ich glaube das in diesem Bereich immer / oft über Wirtschaftlichkeit sinniert wird
und im Ausstattungsbereich, weil das ja so gewollt ist, das Geld mal so raus geht.

Olli

Wieso hast Du 10 Riesen über obwohl noch gar nicht begonnen wurde?
L
Legurit
21.12.15 19:33
Keiner hindert dich dran einen TGA zu beauftragen, der dann zusammen mit deinem Architekten dein Wunschkonzept ausarbeitet - kostet eben.
Heizlast überschlagen kann man auch selbst - m² Außenwand einfach mit den U-Werten und der Temperaturdifferenz multiplizieren. Die Heizlast sagt dir übrigens nicht unbedingt, was du wirklich an Heizkosten habe wirst - ist ja nur die Maximallast bei Auslegetemerpatur.
Wenn du dich bei U-Wert anmeldest kannst du dein Gebäude im Wärmebedarfsrechner einsickern und beliebig die U-Werte modifizieren - hier siehst du dann relativ schnell, was dir was bringt (zumindest immer in der Theorie).

Screenshot eines Gebaeudeenergie-Berechnungsprogramms mit U-Werten, Waermebedarf und Fensterdaten


Wenn du 10 T€ übrig hast ist natürlich auch immer noch die Alternative das Geld nicht auszugeben ;-)
Was auch immer geht sind ein paar kWp aufs Dach.
T
Tichu78
21.12.15 19:46
wrobel schrieb:
Moin Moin

ich glaube das in diesem Bereich immer / oft über Wirtschaftlichkeit sinniert wird
und im Ausstattungsbereich, weil das ja so gewollt ist, das Geld mal so raus geht.

Olli

Wieso hast Du 10 Riesen über obwohl noch gar nicht begonnen wurde?

Die Schätzung für die Heizungsanlage liegt 10.000€ über den 4 Angeboten die ich bisher erhalten habe.
BeHaElJa schrieb:
Wenn du 10 T€ übrig hast ist natürlich auch immer noch die Alternative das Geld nicht auszugeben ;-)
Was auch immer geht sind ein paar kWp aufs Dach.

Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber es könnte ja sinnvoller sein den Stromverbrauch zu reduzieren als mehr Strom zu produzieren 😉 Besonders ist die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik auch nicht wirklich sicher.

Das Problem ist auch wenn ich zu viel dämme ich evtl. ein Lüftungsproblem bekomme. Denn eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung kommt absolut nicht in Frage!
L
Legurit
21.12.15 19:50
Wenn dein Haus ordentlich ausgeführt wurde ist es luftdicht und ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung wirst du ggf. viel Lüften müssen - da würde ich noch mal drüber nachdenken - da hat übrigens Dämmung nicht viel mit zu tun.

Ich berichte gern über unsere dezentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung sobald wir mal im Haus wohnen ;-)
M
Mycraft
21.12.15 20:15
Tichu78 schrieb:
Wir haben etwa 10.000€ übrig, die wir nun sinnvoll investieren wollen.

Na dann fang mal erst an zu bauen...ich glaube eher du wirst noch weitere 10 TSD brauchen...war zumindest bei uns und vielen vielen anderen hier im Forum und sonst auch überall so...

Es kommen immer unvorhergesehene Ausgaben/Rechnungen ins Haus
hlbwohnraumlüftungheizkostenheizungsanlagestromheizlast