ᐅ Einfamilienhaus-Planung mit Eco System Haus
Erstellt am: 09.03.26 10:46
Moin Zusammen,
wir planen ein 140qm EFH und haben uns neben Wito, Mittelstädt, Viebrockhaus, auch von Eco system Haus ein interessantes Angebot machen lassen.
Ich wollte nochmal in die Runde fragen, ob es Bauherren gibt, die ihre aktuellen Erfahrungen teilen möchten. Da man ja nicht sooo viele Informationen im Netz über Eco findet.
Einen Musterhaus Park gibt es ja in dem Sinne nicht, sondern man besucht Familien mit ähnlich gebautem Haus. Finde ich super und haben wir auch gemacht mit recht ehrlichem und positivem Feedback seitens der Familie. Das Haus war bereits fast 5 Jahre alt und einige Risse in den Innenräumen waren halt schon zu sehen.
Etwas skeptisch bin ich, welche Kosten noch als "Überraschung" auf uns zukommen könnten. Zum Beispiel ist in der Baubeschreibung erstmal nur eine 15 cm Bodenplatte als Standard angegeben (Thematik Risse), ist das überhaupt realistisch auch bei sehr gutem Boden? Zumal auch keine Ton Dachziegel im Standard drin sind, sondern Beton, die ja schwerer sind.
Aber Viebrockhaus z.B. gibt auch nur eine Bodenplatte von 16cm an...
Gibt man im Internet die Frage ein, wird bei einem Massivhaus eigentlich ein Bodenplatten Dicke von 25-30 cm empfohlen, verstehe ich da was komplett falsch?
Einen unabhängigen Sachverständigen versuchen wir gerade an Board zu holen, aber ich hoffe hier schon einmal ein paar Tipps zu erhalten 🙂
Schöne Grüße
Andreas
wir planen ein 140qm EFH und haben uns neben Wito, Mittelstädt, Viebrockhaus, auch von Eco system Haus ein interessantes Angebot machen lassen.
Ich wollte nochmal in die Runde fragen, ob es Bauherren gibt, die ihre aktuellen Erfahrungen teilen möchten. Da man ja nicht sooo viele Informationen im Netz über Eco findet.
Einen Musterhaus Park gibt es ja in dem Sinne nicht, sondern man besucht Familien mit ähnlich gebautem Haus. Finde ich super und haben wir auch gemacht mit recht ehrlichem und positivem Feedback seitens der Familie. Das Haus war bereits fast 5 Jahre alt und einige Risse in den Innenräumen waren halt schon zu sehen.
Etwas skeptisch bin ich, welche Kosten noch als "Überraschung" auf uns zukommen könnten. Zum Beispiel ist in der Baubeschreibung erstmal nur eine 15 cm Bodenplatte als Standard angegeben (Thematik Risse), ist das überhaupt realistisch auch bei sehr gutem Boden? Zumal auch keine Ton Dachziegel im Standard drin sind, sondern Beton, die ja schwerer sind.
Aber Viebrockhaus z.B. gibt auch nur eine Bodenplatte von 16cm an...
Gibt man im Internet die Frage ein, wird bei einem Massivhaus eigentlich ein Bodenplatten Dicke von 25-30 cm empfohlen, verstehe ich da was komplett falsch?
Einen unabhängigen Sachverständigen versuchen wir gerade an Board zu holen, aber ich hoffe hier schon einmal ein paar Tipps zu erhalten 🙂
Schöne Grüße
Andreas
N
nordanney09.03.26 11:09StuPauli schrieb:
Zum Beispiel ist in der Baubeschreibung erstmal nur eine 15 cm Bodenplatte als Standard angegebenDas kann ich mir nicht vorstellen.
StuPauli schrieb:
Gibt man im Internet die Frage ein, wird bei einem Massivhaus eigentlich ein Bodenplatten Dicke von 25-30 cm empfohlen, verstehe ich da was komplett falsch?Nein. Wobei die Dicke sich finale nach statischen Erfordernissen bemisst. Geh mal von "ab 20cm" aus. Geschossdecken heutzutage auch bei ca. 18cm.
Ist tatsächlich so beschrieben, siehe Baubeschreibung auf Seite 8. Auf Nachfrage wurde erwähnt, dass bei Bedarf auf 18cm mit doppelter Bewehrung gegangen wird.
Bei Wito wird die Bodenplatte mit ca.20 cm angegeben. Aber ja, es kommt auf Boden und Statik an. Nur ob unter 20cm überhaupt realistisch ist...
Bei Wito wird die Bodenplatte mit ca.20 cm angegeben. Aber ja, es kommt auf Boden und Statik an. Nur ob unter 20cm überhaupt realistisch ist...
StuPauli schrieb:
wir planen ein 140qm EFH und haben uns neben Wito, Mittelstädt, Viebrockhaus, auch von Eco system Haus ein interessantes Angebot machen lassen.
Ich wollte nochmal in die Runde fragen, ob es Bauherren gibt, die ihre aktuellen Erfahrungen teilen möchten. Da man ja nicht sooo viele Informationen im Netz über Eco findet. Einen Musterhaus Park gibt es ja in dem Sinne nicht, sondern man besucht Familien mit ähnlich gebautem Haus. Finde ich super und haben wir auch gemacht mit recht ehrlichem und positivem Feedback seitens der Familie. Das Haus war bereits fast 5 Jahre alt und einige Risse in den Innenräumen waren halt schon zu sehen.Auf welcher Grundlage habt Ihr denn Angebote eingeholt: hoffentlich auf Grundlage desselben Vorentwurfes ?
Eco ist ein regionaler Anbieter, da ist das Netz naturgemäß nicht so voller Kundenberichte wie hinsichtlich der bundesweiten Big Names. Dafür gibt es ja das Konzept, anstelle von Verkaufsausstellungs-Musterhäusern bewohnte Kundenhäuser anzubieten. Die Risse empfehlen sich zu erforschen, und weisen weder auf einen schlechten Bauunternehmer noch auf eine zu dünne Bodenplatte hin. Ich bin berufsmäßiger Baufirmenfinder, und Eco hat schon mit bestem Eindruck an meinen Anfragen teilgenommen. Wito sagt mir nichts, aber insgesamt klingt Dein Querschnitt nach aussagekräftig vergleichbar zusammengestellt. (Weshalb) habt Ihr nur Steiner angefragt und keinen Holzer dazu ? - ungefähr eine Handvoll Anbieter, etwa gleich gewichtet gemischt Holzer und Steiner, sind für die Anfrage zur > Weichenstellung während der > Teigruhe ein ideales Panel.
StuPauli schrieb:
Einen unabhängigen Sachverständigen versuchen wir gerade an Board zu holen, aber ich hoffe hier schon einmal ein paar Tipps zu erhaltenAuch den kann ich Dir gerne vermitteln, wo genau wird denn gebaut ?
Ich hoffe, das konkrete Grundstück ist bereits vorhanden, daß man ein Baugrundgutachten erstellen lassen kann ?
StuPauli schrieb:
Etwas skeptisch bin ich, welche Kosten noch als "Überraschung" auf uns zukommen könnten. Zum Beispiel ist in der Baubeschreibung erstmal nur eine 15 cm Bodenplatte als Standard angegeben (Thematik Risse), ist das überhaupt realistisch auch bei sehr gutem Boden? Zumal auch keine Ton Dachziegel im Standard drin sind, sondern Beton, die ja schwerer sind.
Aber Viebrockhaus z.B. gibt auch nur eine Bodenplatte von 16cm an...
Gibt man im Internet die Frage ein, wird bei einem Massivhaus eigentlich ein Bodenplatten Dicke von 25-30 cm empfohlen, verstehe ich da was komplett falsch?Ach ja, das Internet. Früher sagten Esel noch Ih-Aah statt Ka-Ih. Eine Bodenplatte hat weit mehr als nur eine Dickendimension, auch als Qualitätsparameter. Vergesse mal die bildliche Assoziation mit einem Pizzaboden, die führt zu nichts als in die Irre. Deine Vermutung der Rißursache ist Kaffeesatzleserei, da würde ich wissenschaftlicher vorgehen (und vor allem - nicht einfach durch eine dickere Platte - aktiv vorsorgen). Wie gesagt, ein Baugrundgutachten gibt Dir da den hilfreichen Aufschluß.
Wie Du Unscherheit bzgl. Überraschungen empfinden kannst, wenn Du Viebrockhaus an Deiner Angebotsanfrage beteiligt hast, ist mir schleierhaft: die haben im Standard realistische und ausführliche Kostenschätzungen auch der "bauseitigen" Positionen in ihren Angeboten enthalten. Ob die Dachsteine Ziegel oder Beton sind (oder man Zink oder Kupferblech verwendet), muß man im Einzelfall betrachten - aber auf jeden Fall nicht in diesem frühen Stadium. An dieser Stelle weise ich vorsorglich darauf hin, daß Laien auch betreffend nichttragender Innenwände ibs. im OG/DG naive Fehlannahmen hegen, vgl. mein (externer) Beitrag "Leichtbauwände in Massivhäusern?".
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
StuPauli schrieb:
Ist tatsächlich so beschrieben, siehe Baubeschreibung auf Seite 8. Auf Nachfrage wurde erwähnt, dass bei Bedarf auf 18cm mit doppelter Bewehrung gegangen wird.
Bei Wito wird die Bodenplatte mit ca.20 cm angegeben. Aber ja, es kommt auf Boden und Statik an. Nur ob unter 20cm überhaupt realistisch ist...Die BLB gehört zum Vertrag. Wie dick lettendlich die Bopla werden muss, sagt Dir das Gründungsgutachten (Baugrundgutachten). Danach wird die BoPla angepasst. Ebenso die Erdarbeiten.
Und vieles andere wird auch angepasst, zwar nicht nach Gründungsgutachten, sondern danach, was Ihr dann noch so braucht oder wollt. Dazu gehören dann auch Upgrades, wie zB von Betondachziegel auf Tondachziegel.
Eco fügt sich mit der BLB eher in den kostengünstigen Hausbau ein. Was man besser haben will, muss explizit draufgezahlt werden. So funktioniert "schlüsselfertiges Bauen" mit JEDER Hausbaufirma.
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