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ᐅ Rohrsanierung: Welches Verfahren?

Erstellt am: 26.04.26 14:48
G
Geht1491
G
Geht1491
26.04.26 14:48
Hallo zusammen,

ich würde mich sehr über eure Einschätzung zu drei Angeboten für eine Kanalsanierung freuen – insbesondere dazu, welches Verfahren aus eurer Sicht technisch sinnvoll ist und wie ihr die Preise einordnet.

Ausgangslage:

Es geht um ein ca. 18 m langes Tonrohr im Garten, das auf ca. 2 Metern durch Wurzeldruck beschädigt wurde, aber auch auf den restlichen Metern in keinem guten Zustand ist. Laut Kamerabefahrung gibt es:

- eine Hauptbruchstelle (nicht kollabiert, aber gebrochen)
- stellenweise deutliche Verformungen (teils oval)
- Muffenversätze
- kleinere Schäden, Wurzeleinwuchs und Ablagerungen

Fotos am Ende des Beitrags.

Das sind drei Angebote, die mir im Moment vorliegen:

Angebot 1 – offene Reparatur / Tiefbau (ca. 5.000 €):

- Reparatur der Hauptbruchstelle durch Freilegen des Rohrs
- Austausch von ca. 2,5 m Rohr (KG2000 DN 110) inkl. Form- und Übergangsstücke
- Anschluss an den Bestandskanal
- Verfüllung, Verdichtung und Wiederherstellung
- Abrechnung auf Stundenbasis (also gewisse Kostenunsicherheit)


Angebot 2 – Inliner / geschlossene Bauweise (ca. 6.300 €):

- Sanierung der gesamten Strecke (ca. 18 m) mit Streckenliner (bis DN 150)
- vorher Reinigung und Fräsarbeiten
- Einbau des Liners inkl. TV-Überwachung
- anschließende Video-Dokumentation (Vorher/Nachher)

Angebot 3 – Kombination (ca. 11.800 €):

- elektromechanische Reinigung und TV-Untersuchung
- Kurzliner-Sanierung (GFK/Silikatharz)
- punktueller Austausch beschädigter Rohrstücke (inkl. Freilegung)
- Einbau einer Revisionsöffnung
- insgesamt deutlich umfassenderes Gesamtpaket

Meine Fragen:

- Welches Vorgehen würdet ihr bei diesem Schadensbild empfehlen?
- Ist ein reiner Liner bei Bruch + Verformung sinnvoll oder sollte die Hauptstelle eher offen saniert werden?
- Wie schätzt ihr die Preise im Vergleich ein?

Noch ein paar Details: Das betroffene Rohr verläuft komplett im Garten parallel zum Haus, etwa in zwei Metern Tiefe. Die Hauptbruchstelle liegt sehr nah am Fundament. Es handelt sich vermutlich um ein DN 100 oder DN 125. Es gibt einen Revisionsschacht direkt am Haus sowie eine weitere Öffnung auf dem Grundstück in Richtung öffentlicher Kanal. Der Boden ist lehmig bis leicht sandig).

Vielen Dank euch schon jetzt für eure Hilfe – ich freue mich sehr über eure Einschätzungen!

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Hallo Geht1491,

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