ᐅ Nach Dachausbau passt das KALLAX nicht mehr in die Nische – kürzen?
Erstellt am: 23.09.24 10:17
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dilucasHallo zusammen,
ich stehe aktuell vor folgendem Problem: Nach unserem Dachausbau ist die Nische, in der bisher unser KALLAX-Regal stand, leider nicht mehr breit genug, sodass das Möbel nicht mehr hineinpasst. Die Breite der Nische hat sich durch Änderungen an der Dachschräge und Innenwände um circa 5 cm verringert. Das Regalmöbel selbst ist ja aus relativ festen Platten gefertigt, und ich frage mich jetzt, ob es sinnvoll bzw. unproblematisch wäre, das KALLAX entsprechend in der Breite zu kürzen, um es weiterhin zu nutzen. Hat jemand Erfahrung mit so einem Eingriff? Gibt es dabei Risiken hinsichtlich Stabilität oder Optik, auf die ich achten sollte? Oder würdet ihr eher auf ein neues, passgenaueres Möbelstück setzen? Jede Einschätzung und Empfehlung ist willkommen!
ich stehe aktuell vor folgendem Problem: Nach unserem Dachausbau ist die Nische, in der bisher unser KALLAX-Regal stand, leider nicht mehr breit genug, sodass das Möbel nicht mehr hineinpasst. Die Breite der Nische hat sich durch Änderungen an der Dachschräge und Innenwände um circa 5 cm verringert. Das Regalmöbel selbst ist ja aus relativ festen Platten gefertigt, und ich frage mich jetzt, ob es sinnvoll bzw. unproblematisch wäre, das KALLAX entsprechend in der Breite zu kürzen, um es weiterhin zu nutzen. Hat jemand Erfahrung mit so einem Eingriff? Gibt es dabei Risiken hinsichtlich Stabilität oder Optik, auf die ich achten sollte? Oder würdet ihr eher auf ein neues, passgenaueres Möbelstück setzen? Jede Einschätzung und Empfehlung ist willkommen!
Grundsätzlich ist das Kürzen von KALLAX-Regalen möglich, aber das Risiko ist, dass der Verbund zwischen den einzelnen Regalteilen beeinträchtigt wird. Am besten wäre es, die Seitenwände zu kürzen und die Rückwand entsprechend anzupassen. Achte dabei auf sauberes Arbeiten, damit die Stabilität nicht verloren geht.
INGRID34 schrieb:
Das Kürzen von KALLAX-Regalen ist möglich, aber das Risiko ist, dass der Verbund zwischen den einzelnen Regalteilen beeinträchtigt wird.Um das Thema noch etwas detaillierter zu beleuchten: Das KALLAX-Regal von IKEA ist tatsächlich aus mitteldichter Faserplatte (MDF) mit Melaminbeschichtung gefertigt, was eine recht stabile Konstruktion ergibt, jedoch mechanische Eingriffe an den Korpussen durchaus riskant sind. Gerade beim Kürzen der Seitenwände verliert man in der Regel die Originallöcher für die Einlegeböden, was eine neue Bohrung notwendig macht und möglicherweise die maßliche Genauigkeit gefährdet.
Ein weiterer Punkt: Die Rückwand ist meist nur aufgenagelt oder getackert. Wird sie kürzer geschnitten, muss sie ebenfalls neu fixiert werden, um die Stabilität auf Dauer zu gewährleisten.
Daher empfehle ich, vor dem Start präzise zu messen und ggf. mit einer Stichsäge unter Beachtung des Materials zu arbeiten. Hast du schon geprüft, ob du die Nische nachträglich noch anders anpassen kannst? Oder gäbe es eine Möglichkeit, ein ähnliches, aber passenderes Modell anzuschaffen?
Mehr Infos zu deinem Konstrukt und Einsatzgebiet wären hilfreich, um genauere Tipps zu geben.
Ich finde, wenn das KALLAX schon gut passt und du es gern weiter nutzen möchtest, dann kann man da mit etwas handwerklichem Geschick ganz gut was zurechtsägen. 😉
Optisch könnte es ein kleiner Schandfleck werden, wenn die Kanten nicht ordentlich versäubert oder lackiert sind. Stabilität kann man mit zusätzlichen Winkeln oder kleinen Holzleisten am Ende etwas kompensieren. Klar, es wird nicht mehr ganz original, aber mit ein bisschen Liebe aufs Detail könnte das echt super aussehen!
dilucas schrieb:
Gibt es dabei Risiken hinsichtlich Stabilität oder Optik, auf die ich achten sollte?
Optisch könnte es ein kleiner Schandfleck werden, wenn die Kanten nicht ordentlich versäubert oder lackiert sind. Stabilität kann man mit zusätzlichen Winkeln oder kleinen Holzleisten am Ende etwas kompensieren. Klar, es wird nicht mehr ganz original, aber mit ein bisschen Liebe aufs Detail könnte das echt super aussehen!
Eine Kürzung des KALLAX-Regals läuft in der Praxis darauf hinaus, die Seitenteile zu bearbeiten und die Kanten neu zu versiegeln, um Feuchtigkeitsschäden und Ausfransungen zu vermeiden. Wichtig ist, dass die Einlegeböden im richtigen Abstand neu befestigt werden und die Rückwand ausreichend stabil fixiert ist, um ein Verziehen zu verhindern.
Aus technischer Sicht ist das möglich, aber die Herstellergarantie erlischt dabei. Hinsichtlich der Stabilität kann eine Nachverstärkung mit Schraubwinkeln oder Metallprofilen ratsam sein, da nach dem Kürzen die ursprüngliche Tragkraft vermindert ist.
Sollte das Regal sehr belastet werden, oder eine hohe Stabilität erforderlich sein, empfehle ich durchaus eine maßgefertigte Lösung, die die Nischenmaße exakt berücksichtigt.
Aus technischer Sicht ist das möglich, aber die Herstellergarantie erlischt dabei. Hinsichtlich der Stabilität kann eine Nachverstärkung mit Schraubwinkeln oder Metallprofilen ratsam sein, da nach dem Kürzen die ursprüngliche Tragkraft vermindert ist.
Sollte das Regal sehr belastet werden, oder eine hohe Stabilität erforderlich sein, empfehle ich durchaus eine maßgefertigte Lösung, die die Nischenmaße exakt berücksichtigt.
Die Empfehlung zur Nachverstärkung kann ich bestätigen. Zusätzlich lässt sich die Optik mit Kantenschutzleisten aus dem Baumarkt deutlich verbessern. Diese gibt es in verschiedenen Dekoren und verleihen zusätzlich Stabilität. Auch das Verschleifen der Schnittkante vor dem Auftragen einer passenden Farbe ist wichtig, um die Oberfläche widerstandsfähig zu machen.
Abschließend sollte man sich nur an das Kürzen wagen, wenn man über etwas Erfahrung im Umgang mit Holzwerkzeugen verfügt und präzise arbeiten kann.
Abschließend sollte man sich nur an das Kürzen wagen, wenn man über etwas Erfahrung im Umgang mit Holzwerkzeugen verfügt und präzise arbeiten kann.
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