LukMei94 schrieb:
Es handelt sich um einen Generalübernehmer.LukMei94 schrieb:
Wenn der VerkäuferWas ist das denn jetzt für ein Produkt?
Für mich klar: er bietet Dir einen Medien-Anschluss an. Mehr nicht. Und zwar im Sinne des Kontaktes, ob Signal oder anlog. Anschluss, nicht den Anschluss des Anbieters.
LukMei94 schrieb:
Anhand eurer Rückmeldung sehe ich aber, dass es definitiv keine "gängige" Passage in Bau- und Leistungsbeschreibungen ist.Doch, schwer verständliche Formulierungen quer durch die BLB sind leider absolut üblich.
LukMei94 schrieb:
Je länger ich aber über den ersten Satz nachdenke, desto mehr gehe ich davon aus, dass wahrscheinlich der Anschluss an den Mehrspartenanschluss gemeint ist.
"Die Gebäude werden an die Ortskanalisation und die Wasser- und Stromleitungen der Versorgungsunternehmen angeschlossen."Einen Mehrsparten"anschluß" gibt es eigentlich garnicht, gemeint ist wie gesagt eine Vierfelder"dichtlippe" für einen gemeinsamen Hauseinführungs-Einstoßpunkt der diversen Versorger, den es übrigens vor der Ära der "bodentiefen Erdgeschosse" noch nicht gab. Und ja, das Ding ist beim Einbau "leer". Anschlüsse an die Kanalisation erfolgen nicht auf diesem Weg.
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O
Odyssee7703.05.26 22:2111ant schrieb:
Was Dir hier kompliziert formuliert angeboten wird, ist also maximal die "im Hauspreis enthaltene Multi-Manschette (Vierkammer-Dichtlippe)" - das war´s.Kann ich nicht so ganz nachvollziehen , denn wenn mit dem folgenden Satz:
LukMei94 schrieb:
XXX GmbH stellt mindestens einen
Hausanschluss (digital oder analog), über welchen eine Signallieferung
(TV/Internet/Telefon) möglich ist, zur Verfügung.tatsächlich nur die Dichtlippe (Mehrspartenhauseinführung) gemeint wäre, dann stellt sich doch die Frage, wie sieht eine digitale Dichtlippe im Gegensatz zu einer analogen Dichtlippe aus ?
Odyssee77 schrieb:
wie sieht eine digitale Dichtlippe im Gegensatz zu einer analogen Dichtlippe aus ?Die "Mehrspartenhauseinführung" ist ein passives Bauteil, wie ein Gehäuse selbst weder analog noch digital.
LukMei94 schrieb:
XXX GmbH stellt mindestens einen
Hausanschluss (digital oder analog), über welchen eine Signallieferung
(TV/Internet/Telefon) möglich ist, zur Verfügung.Damit kann höchstens gemeint sein, daß ihr Elektriker die Heranführung an die Hausverteilung vorrüstet. Die Netzabschlüsse (bis vor wenigen Jahren noch ein ApL und eine "erste TAE", inzwischen hat der Kram eine multiplere Gestalt) werden stets vom Netzbetreiber geliefert. Das kann ein IAD sein (Fritzbox, Speedport, Homebox oder ähnlich geschompfen). Das ist für Bauträger, Generalunternehmer und Konsorten eine unfaßbar fachfremde Materie. Viel mehr als die Dübellöcher für den Anschlußeinrichter (Monteur des Netzbetreibers) können die da garnicht "zur Verfügung stellen". Das schreiben die, weil sie einerseits nicht die leiseste Ahnung haben, aber es irgendwie beruhigend klingen soll. Einfach, damit der Käufer/Bauherr nicht fürchtet, daß er nachher eine Westerndose extra auf der Rechnung hat.
Vergiß´ nicht: die Zielgruppe von "alles aus einer Hand" Anbietern sind Leute mit panischer Angst davor, außer ihrer Unterschrift auf einem dicken Scheck für alles noch irgendetwas weiteres zum Gelingen des "schlüsselfertigen" Gesamtwerkes beitragen zu müssen. Es geht um nichts anderes als die siebenfach genähte Beteuerung, daß sich der Festpreis really Doppelschwör ohne Wenn und Aber all inclusive versteht. "Digital oder analog" könnte man noch ergänzen und "wireless/telepathisch/virtuell". Gütige Göttin.
Unterschreibe bloß nichts bei solchen Schwätzern. Ein guter Betrüger setzt vor "100 % Seriösität" immer noch ein "mindestens" oder noch besser "garantiert mindestens" davor.
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LukMei94 schrieb:
Die Gebäude werden an die Ortskanalisation und die Wasser- und Stromleitungen der
Versorgungsunternehmen angeschlossen. XXX GmbH stellt mindestens einen
Hausanschluss (digital oder analog), über welchen eine Signallieferung
(TV/Internet/Telefon) möglich ist, zur Verfügung. Sollte für den TV-Anschluss kein
Breitbandkabel oder eine ausreichende Bandbreite (Internet) garantiert sein, behält sich
XXX GmbH vor, eine zentrale SAT-Anlage zu erstellen.
Die Hausanschlusskosten bzw. die laufenden Kosten für die Signallieferung (z.B.
Kabelfernsehen oder Telekom) trägt der Erwerber.Ich versuche mich mal in der Übersetzung:
1. Abwasser wird an die Kanalisation angeschlossen.
2. Graben / Leerrohre für Strom und Medien werden gelegt.
3. Mehrspartenhauseinführung ist mit drin.
Dabei gilt: Anschlusskosten für Medien bleiben bestehen und kommen extra.
Es kann sein, dass der Unternehmer im Tiefbau mit dem Unternehmen zusammen arbeitet, dass in der Gegend für Strom und Wasser zuständig ist, und es daher mit anbieten kann.
Danach klingt es erstmal.
Das wäre schon etwas ungewöhnlich. Da würde ich mal beim örtlichen Versorger anrufen und nachfragen.
Falls das so ist, super. Falls nicht, ist da was faul.
M
MachsSelbst04.05.26 12:10Ja, sollte man klären. Ich kann mir das nämlich nicht vorstellen, weil man, in aller Regel, einen Pauschalpreis für die Bereitstellung plus den Anschluss nach Länge bezahlt.
Das dröselt einem der Versorger nicht auf nach dem Motto "Ach guck der Graben war schon da, ich nehm diese Position mal für dich raus..."
Und beim Leerrohr kann es auch schnell heißen "Da legen wir uns nicht rein, wenn wir das nicht selbst verlegt haben..."
Das dröselt einem der Versorger nicht auf nach dem Motto "Ach guck der Graben war schon da, ich nehm diese Position mal für dich raus..."
Und beim Leerrohr kann es auch schnell heißen "Da legen wir uns nicht rein, wenn wir das nicht selbst verlegt haben..."
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