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ᐅ Nachbars Sträucher auf unserem Grundstück...


Erstellt am: 09.02.15 11:11

Basti270909.02.15 11:11
Noch nicht mal einen Spatenstich getan und schon Ärger mit dem Nachbar. Nachdem wir uns für unser Grundstück entschieden haben, kam am Wochenende der erste Schock.

Bei den ersten Besichtigungen war mir schon öfters der Strauchwuchs unseres baldigen Nachbars aufgefallen. Dieser erschien mir sehr nah an der Grundstücksgrenze, welche uns der Makler anhand seiner Unterlagen ungefähr ab schritt. Da uns die Sträucher bisher nicht sonderlich störten, hätte es einfaches zurückschneiden wohl getan.

Nach dem der Vermesser nun letzte Woche das Grundstück abstecken war und an jede Ecke einen Rot leuchtenden Markierungspfahl gehauen hat, kam die erste Überraschung. Das Grundstück ist doch noch mal größer, wie es der Makler uns damals zeigte. Dazu dann aber gleich die Ernüchterung...fast sämtliche Sträucher des Nachbars, stehen auf unserem Grundstück. Und das teilweise 1,5 m bis 2,0 Meter. Ich habe versucht dies ein wenig zeichnerisch darzustellen (siehe Bild).


Grundstücksplan: Unser Haus mit Carport und Garage; Nachbarhaus, Hecke, Kompost; Grundstücksgrenze


Diese passen schon aufgrund unseres geplanten Bauvorhabens dort nicht hin und müssen aufjedenfall entfernt werden. Zu dem sollen unsere Kinder später auch mal Haustiere haben, was einen Zaun oder eine dichte Hecke erforderlich machen würde.

Der Nachbar hat diese Sträucher dort vor etwa 10 Jahren gepflanzt, in der Annahme das niemand mehr da bauen würde und um einen bequemeren Durchgang neben seiner Garage zu haben. Obwohl in einem Bebauungsplan Gebiet, wurde unser Grundstück bisher als Getreidefeld genutzt.

Wer ist jetzt für die Entsorgung der Sträucher verantwortlich? Es ist zwar unser Grundstück, aber er hat diese Sträucher ja dort gepflanzt. Selbst der Komposthaufen ist fast zu einem halben Meter über der Grenze.

Nächste Woche gehe ich das Grundstück komplett mit Absperrband abstecken. Ich würde dem Nachbar dann sagen, dass er bis Ende April Zeit hat, die Sträucher + Kompost zurückzusetzen. Sollte dies dann vor Baubeginn nicht erledigt sein, setz ich selbst die Säge an. Haltet ihr dies für einen vernünftigen Vorschlag?

Ich bin immer noch verärgert, wie man überhaupt (bis zu 2 Meter!) Sträucher auf einem Grundstück pflanzen kann, was einem nicht gehört. Ein anderer Nachbar berichtete mir, dass er sich dessen vollkommen bewusst ist und uns doch bitten möchte die Sträucher stehen zu lassen...
Bautraum201509.02.15 11:21
Oh man...man kann das doch alles etwas freundlicher verpacken und nicht gleich mit dem erhobenen Zeigefinger kommen! So entstehen nachbarliche Streitigkeiten. Ich würde hingehen, ihm euer Bauvorhaben anhand der Skizze zeigen und sagen, dass die Sträucher wohl leider weichen müssen , auch wenn sie wirklich schön sind. Und dann würde ich einen Kompromiss vorschlagen, dass man die hecke mit Zaun auf dem eigenen Grundstück wieder hochziehen würde und ob (Achtung wichtig!!!) ER damit einverstanden ist. Wir deutschen pochen immer zu sehr auf "unser gutes Recht" anstatt gemeinsam nach Lösungen zu finden. Dem Nachbarn die Pistole auf die Brust zu setzen sät Unmut....auch wenn du im recht bist. Und den Unmut könnte ich sogar verstehen. Kommt da einer daher, verbaut mir das schöne offene Getreidefeld. Er hat halt gehofft, dass es so bleibt und war halt mutig in der Gartengestaltung...Gartenguerilla!
Also, nicht ärgern, stock ausm ars*h ziehen und nett sein
ypg09.02.15 13:15
Basti2709 schrieb:
Ich bin immer noch verärgert, wie man überhaupt (bis zu 2 Meter!) Sträucher auf einem Grundstück pflanzen kann, was einem nicht gehört.

Das kann mal passieren - gerade dann, wenn es keine Zäune oder Grenzsteine gibt. Ob bewusst oder unbewusst, da kann ganz schnell die Pflanzschnur mal verrutschen und schon werden die Ballen versetzt gesetzt. Manchmal ist es auch völlig (un)überlegt, auf die Grenze eine Grenzbepflanzung für beide Parteien zu setzen.
Basti2709 schrieb:
Ein anderer Nachbar berichtete mir, dass er sich dessen vollkommen bewusst ist und uns doch bitten möchte die Sträucher stehen zu lassen..

Hörensagen... ich denke, das sollte man direkt mit dem Nachbarn klären.
Basti2709 schrieb:
Wer ist jetzt für die Entsorgung der Sträucher verantwortlich? Es ist zwar unser Grundstück, aber er hat diese Sträucher ja dort gepflanzt. Selbst der Komposthaufen ist fast zu einem halben Meter über der Grenze.

Entsorgung???? Was für ein hartes Wort, wenn die Pflanzen gesund sind.
Basti2709 schrieb:
Nächste Woche gehe ich das Grundstück komplett mit Absperrband abstecken. Ich würde dem Nachbar dann sagen, dass er bis Ende April Zeit hat, die Sträucher + Kompost zurückzusetzen. Sollte dies dann vor Baubeginn nicht erledigt sein, setz ich selbst die Säge an. Haltet ihr dies für einen vernünftigen Vorschlag?

Aber natürlich ist das unvernünftig! Und rechtswidrig: das wäre nämlich eine Sachbeschädigung! Und bevor Du Dich darüber echauffierst: es sind ja immer noch seine Pflanzen, wenn auch auf Eurem Terrain.
Und jetzt der Tipp, wie man mit Nachbarn umgeht: Wenn Du eh vorhast, dass Grundstück abzufladdern (obwohl ich mich frage, wozu... und wie kommen dann die Baumaschinen ans Grundstück? Sollen die jedes Mal Dein Fladderband bedienen?) und auf dem Grundstück zu tun hast, kannst Du die Gelegenheit nutzen und Dich als neuer Nachbar vorstellen. Man macht ein bisschen Smalltalk und informiert den "alten" Nachbarn über die zukünftige Familie, die dort Einzug hält. So nebenbei wird das Thema angesprochen, aber bitte mit einem Lächeln im Gesicht und im Herzen.
Eine Fristsetzung bis April ist völlig überzogen, bei Euch ist noch nicht einmal ein Spatenstich getan.
Dennoch sollte man eine eventuelle Modellierung des Grundes erwähnen und somit die Bedürftigkeit etwas forcieren. Allerdings sollte man dann das Grundstück nicht noch weitere 2 Jahre unfertig dahinsiechen lassen, fraglich wäre auch eine gleiche Bepflanzung an gleicher Stelle

Gruss Yvonne
WildThing09.02.15 13:40
Bei unserem Grundstück hat der Nachbar (bzw. sein Vater) einfach seinen Zaun diagonal verrutscht und uns 2 qm vom Grundstück "geklaut". Wir werden allerdings ihm auch nicht einfach den Zaun samt Zaunmauer einreißen, sondern werden nur darauf achten, dass bei einer Sanierung des Zaunes dann wirklich die RICHTIGE Grenze genommen wird. (Oder wir machen selbst den Zaun neu und werden dann mit dem Nachbarn reden, damit der an der richtigen Stelle gesetzt wird.)

Ich würde also auch auf jeden Fall freundlich sein und einfach mal versuchen mich mal in die andere Seite reinzudenken. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein zukünftiger Nachbar so bei dir aufschlagen würde?
ypg09.02.15 13:59
WildThing schrieb:
Wie würdest du dich fühlen, wenn dein zukünftiger Nachbar so bei dir aufschlagen würde?
Basti2709 schrieb:
Noch nicht mal einen Spatenstich getan und schon Ärger mit dem Nachbar.

Genau das (zweites Zitat) würde ich vom neuen Nachbarn denken
Fantamoax09.02.15 14:16
Ich denke auch ein nettes Wort ist die beste Lösung.
Wenn ihr Euch beim Nachbarn vorstellt, werdet ihr schon auf das Thema kommen.
Wenn ich mich wie die meisten hier versuche in den Nachbarn hinein zu versetzen, denk ich dass er bestimmt auch im geringen Umfang ein schlechtes Gewissen hat. Er weis auch, dass er letztendlich auf Dein Wohlwollen diesbezüglich angewiesen ist.

Genauso wenig wird er eine schlechte Stimmung auf der Nachbarschaft haben wollen. Vielleicht hat er sich auch schon Gedanken über eine Lösung gemacht.

Es hilft alles nichts... Ihr müsst einfach mal locker darüber reden.

Viel Glück

Fanta
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