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ᐅ Notwendige Versicherungen für den Neubau


Erstellt am: 07.05.25 13:01

Bay202507.05.25 13:01
Hallo zusammen,

wir stehen kurz vor dem Beginn unseres Neubaus. Vorher gibt es noch einige Formalitäten zu klären, dazu gehört u.a. der Versicherungsschutz für unser Bauprojekt.
Mir liegt bereits ein Angebot für ein "Versicherungspaket" über einen Vermittler vor. Diese umfasst eine Wohngebäudeversicherung (bzw. kostenlose Feuerrohbauversicherung, die nach Bezug in eine Wohngebäudeversicherung übergeht), eine Bauherrenhaftpflicht- sowie eine Bauleistungsversicherung. Die Kosten liegen bei ca. 1.600 € im ersten Jahr. Danach bewegt sich die Wohngebäudeversicherung jährlich bei ca. 750 €.

Da die Beiträge nicht ohne sind, versuche ich natürlich zu optimieren. Hierzu würde ich mich über Tipps freuen.

Die Eckdaten zum Bauprojekt:
- Einfamilienhaus (227 qm Wohnfläche) mit Keller und Doppelgarage, ländliche Gegend
- Geschätzte Baukosten ca. 650 TEUR ohne Außenanlagen
- Grundstück bereits im Eigentum
- Gebaut wird ein Holz-Lehm-Haus, das von einer Holzhausfirma produziert und aufgestellt wird. Keller und Innenausbau erfolgt durch Einzelvergabe bzw. Eigenleistung.

Details zum Versicherungspaket:
- Wohngebäudeversicherung umfasst auch Elemantar (ZÜRS Zone 1) -> Ich hab es einmal nachgerechnet, der Bestandteil Elementar macht ca. 1/3 des Beitrags aus
- Selbstbeteiligung 500 EUR ist bereits berücksichtigt
- Tarif "Top-Schutz" über den Anbieter "Domcura"

Von der Priorität würde ich sagen: (1) Wohngebäudeversicherung bzw. Feuerrohbauversicherung (2) Bauherrenhaftpflicht (3) Bauleistungsversicherung

Meine Fragen:
- Da die Bauleistungsversicherung relativ teuer ist, frage ich mich natürlich, ob man diese tatsächlich braucht. Vor Vandalismus habe ich bei uns im Dorf wenig Angst. Außerdem befindet sich die Baustelle neben dem Elternhaus. Einziges Thema wären Sturmschäden o.ä.. Zwingend notwendig ja/nein?
- Außerdem frage ich mich, ob der "Elementar-Bestandteil" in der Wohngebäudeversicherung tatsächlich notwendig ist. Da wir in keinem Hochwassergebiet o.ä. leben, sehe ich diese Gefahr als gering an. Also einschließen ja/nein?

Mir ist klar, dass die Entscheidung letztendlich bei uns liegt und ich möchte auch keine "Empfehlung". Mich würde aber trotzdem interessieren, wie die Meinung anderer Bauherren ist und weshalb sich der ein oder andere für oder dagegen entschieden hat.

Danke und viele Grüße
nordanney07.05.25 14:10
Bay2025 schrieb:

frage ich mich natürlich, ob man diese tatsächlich braucht
Das kannst Du erst beurteilen, wenn der Bau fertig ist. Alles andere ist wie Lotto spielen
Bay2025 schrieb:

Die Kosten liegen bei ca. 1.600 € im ersten Jahr.
Bay2025 schrieb:

Einfamilienhaus (227 qm Wohnfläche) mit Keller und Doppelgarage, ländliche Gegend
- Geschätzte Baukosten ca. 650 TEUR
Ganz ehrlich? Wenn Du für ne 3/4 Million ein Haus baust, kämen mir 1.000 andere Positionen zuerst in den Sinn, als eine Versicherung für schlanke 1.600€. Man kann darüber diskutieren, ob in der Versicherung jeder Pups enthalten sein muss und/oder wie Selbstbeteiligungsthemen aussehen, aber nicht über das "ob überhaupt".
Bay202507.05.25 14:31
nordanney schrieb:

Das kannst Du erst beurteilen, wenn der Bau fertig ist. Alles andere ist wie Lotto spielen


Ganz ehrlich? Wenn Du für ne 3/4 Million ein Haus baust, kämen mir 1.000 andere Positionen zuerst in den Sinn, als eine Versicherung für schlanke 1.600€. Man kann darüber diskutieren, ob in der Versicherung jeder Pups enthalten sein muss und/oder wie Selbstbeteiligungsthemen aussehen, aber nicht über das "ob überhaupt".

... Auch wenn die Antwort nicht meine Frage beantwortet, danke für die Reaktion.

Es ging hier jetzt nicht darum, dass wir uns das nicht leisten wollen / können und die Kosten möglichst niedrig halten wollen. Ich habe lediglich nach Meinungen und Erfahrungen gefragt. Gerade bei dem Thema Versicherungen wird ja gerne mit der Angst gearbeitet und Versicherungsvertreter schlagen gerne eine höhere Versicherung vor, wodurch über X-Jahre schon eine hohe Anzahl an Beiträgen zusammenkommt.

Dass die Entscheidung bei uns liegt, habe ich ja auch geschrieben.

Und weil hier gleich auf die "3/4 Million" Kosten eingegangen wird:
Natürlich versuchen wir überall - nicht nur bei den Versicherungen sondern auch bei den "1000 anderen Dingen" die Kosten zu optimieren, d.h. eben abwägen, was wirklich notwendig ist. Es ist nicht so, dass uns die Preise bei den anderen Dingen egal sind und wir jetzt bei der Versicherung sparen wollen - im Gegenteil. Aber man muss ja nicht gleich alle zusätzliche Kosten / Beträge etc. immer gleich mit einem Kopfnicken hinnehmen ...
Zubi12307.05.25 14:55
Bauleistung ist ja nicht nur Diebstahl oder Vandalismus, sondern auch wenn man bei Schäden nicht Verursacher zuordnen kann.
Gerade wenn du den Innenausbau selbst vergibst, würde ich die paar hundert Euro empfehlen. Ich hab die nicht gebraucht, aber in der Nachbarschaft schon. Kann ja ganz schnell Kleinigkeit passieren, die Sau teuer werden.

Beispiel: bei Badewanne und Duschtasse hat die Emaille trotz Abklebung ein paar Kratzer/Löcher gehabt, die nicht für Smart repair geeignet waren. Schaden konnte weder Hersteller, Sanitär, Fliesenleger, Trockenbau, Maler zugeordnet werden. Also alles wieder raus (Fliesen und Wanne) und neu wieder rein…. Hat die Versicherung übernommen.
LarsBr8007.05.25 15:41
Moin,

also aus meiner Sicht macht die Bauleistungsversicherung definitiv Sinn, gerade bei Einzelvergabe und Eigenleistung. Es geht da eben nicht nur um Vandalismus oder Diebstahl, sondern vor allem um die ganzen „Niemand-war’s“-Schäden, die in der Praxis öfter vorkommen, als man denkt. Wenn irgendwas kaputtgeht und keiner will’s gewesen sein, bleibst du ohne Bauleistungsversicherung einfach drauf sitzen.

Gerade wenn verschiedene Gewerke auf der Baustelle rumturnen, ist es schnell passiert, dass was beschädigt wird, ohne dass du es direkt merkst. Und selbst wenn du’s bemerkst, bringt dir das wenig, wenn keiner die Verantwortung übernimmt. Da ist es einfach entspannter, wenn du sagen kannst: okay, ist ärgerlich, aber die Versicherung regelt das.

Beim Thema Elementar ist’s schwieriger. Klar, wenn du wirklich null Risiko hast, also kein Bach, keine Hanglage, keine senkeartige Lage und auch keine Starkregen-Probleme in der Region, kann man’s weglassen. Aber die letzten Jahre haben halt gezeigt, dass so’n Starkregen auch in Gebieten Probleme macht, wo früher nie was war. Wenn’s dir also nicht weh tut, würd ich’s eher drin lassen. Die paar Hundert Euro pro Jahr sind zwar kein Schnäppchen, aber wenn du mal tatsächlich einen Schaden hast, bist du froh, dass du’s mit drin hast.

Unterm Strich klingt dein Paket gar nicht so schlecht. Wenn du die Anbieter noch vergleichen willst, schau dir mal noch die InterRisk, Rhion oder VHV an. Die haben teilweise gute Leistungen zu fairen Preisen, besonders bei Wohngebäude und Bauleistung.

LG
nordanney07.05.25 16:16
Bay2025 schrieb:

Ich habe lediglich nach Meinungen und Erfahrungen gefragt. Gerade bei dem Thema Versicherungen wird ja gerne mit der Angst gearbeitet und Versicherungsvertreter schlagen gerne eine höhere Versicherung vor, wodurch über X-Jahre schon eine hohe Anzahl an Beiträgen zusammenkommt.
Das habe ich ja beantwortet. Über die Leistungshöhen und versicherten Schadensfälle kann man diskutieren. Über das "ob" allerdings nicht. Die Versicherungen sind alle sinnvoll (je nach Finanzierungshöhe werden sie obligatorisch übrigens von Banken gefordert, so dass Du gar nicht mehr darüber nachdenken brauchst).
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