ᐅ 2. Haus kaufen über Hypothek auf 1. Haus realisierbar?
Erstellt am: 07.03.25 05:39
NatureSys09.03.25 23:32
Wem gehört denn das Haus? Dem älteren Ehepaar?
Die könnten euch auch einen Kredit für den Kauf geben, wenn sie das Geld nicht sofort benötigen.
Die könnten euch auch einen Kredit für den Kauf geben, wenn sie das Geld nicht sofort benötigen.
Frechdachs10.03.25 07:28
Marqui88 schrieb:
Prinzipiell "brauchen" wir das weitere Haus nicht. Nur, der Gedanke dass meine Tochter später mal ohne finanziellen Druck ihren Weg gehen kann, der motiviert doch schon sehr.Mal losgelöst vom Gedanken Hauskauf finde ich diese Überlegung sehr lobenswert: Dass ihr eurer Tochter den finanziellen Druck nehmen wollt, zeigt Weit- und Umsicht.Mir ist nur noch ganz klar, wie euer Weg dahin aussieht - wie gesagt abseits vom Plan des Hauskaufs.
Vielleicht könnt ihr eure Ausgaben noch aufschlüsseln, denn darin vermute bzw. erhoffe ich einiges an Vorsorge: BU-Versicherung, ETF-Sparplan zum Auffüllen einer möglichen Rentenlücke, Risikolebensversicherung zur Absicherung des Restkredits, und so weiter.
Das wäre jetzt meine Vorstellung, wie man versucht finanziell selbständig zu bleiben um dem Nachwuchs zukünftig nicht auf dem Geldbeutel zu liegen.
Denke das Aufdröseln gibt nochmal mehr Einblicke in eure Planung und damit, wie viel oder wenig Belastung und Stress die Kombi zweites Haus und finanzielle Entspannung für die Tochter bedeutet.
Musketier10.03.25 08:53
Wir werden auch versuchen unserem Kind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Das heißt aber nicht, dass man (die Last) ein(es) halb abgezahlten Hauses überhilft, sondern dass man eine Schulbildung/Ausbildung/Studium ermöglicht, damit die Kinder selbst ihres Glückes Schmied sein können.
Wer weiß ob die Kinder am Wohnort bleiben oder wegziehen wollen. Vielleicht wollen die gar nicht immobil sein.
Daneben gebe ich Frechdachs recht, man sollte primär sich selbst absichern, dass man den Kindern nicht auf der Tasche liegt.
So als mahnendes Beispiel: Ein guter Freund hat sich so finanziell mit dem Ausbau einer ehem. Scheunenteils zur Wohnung im schwiegerelterlichen Haus übernommen, dass es fürs Nötigste nicht mehr gereicht hat. Im Nachgang hat er dann mal erzählt, dass er sich in der Zeit so schlecht gefühlt hat, weil er selbst den Wunsch seiner Tochter nach einem Apfel im Supermarkt abschlagen musste.
Wer weiß ob die Kinder am Wohnort bleiben oder wegziehen wollen. Vielleicht wollen die gar nicht immobil sein.
Daneben gebe ich Frechdachs recht, man sollte primär sich selbst absichern, dass man den Kindern nicht auf der Tasche liegt.
So als mahnendes Beispiel: Ein guter Freund hat sich so finanziell mit dem Ausbau einer ehem. Scheunenteils zur Wohnung im schwiegerelterlichen Haus übernommen, dass es fürs Nötigste nicht mehr gereicht hat. Im Nachgang hat er dann mal erzählt, dass er sich in der Zeit so schlecht gefühlt hat, weil er selbst den Wunsch seiner Tochter nach einem Apfel im Supermarkt abschlagen musste.
Marqui8810.03.25 10:58
Frechdachs schrieb:
Vielleicht könnt ihr eure Ausgaben noch aufschlüsseln, denn darin vermute bzw. erhoffe ich einiges an Vorsorge: BU-Versicherung, ETF-Sparplan zum Auffüllen einer möglichen Rentenlücke, Risikolebensversicherung zur Absicherung des Restkredits, und so weiter.
Das wäre jetzt meine Vorstellung, wie man versucht finanziell selbständig zu bleiben um dem Nachwuchs zukünftig nicht auf dem Geldbeutel zu liegen.
Denke das Aufdröseln gibt nochmal mehr Einblicke in eure Planung und damit, wie viel oder wenig Belastung und Stress die Kombi zweites Haus und finanzielle Entspannung für die Tochter bedeutet.Wir haben eine Lebensversicherung und bereits vor Jahren einen kleinen Betrag in Bitcoins angelegt. Ist nicht die Welt, aber es ist was. Mehr monetärer Natur haben wir im Moment tatsächlich nicht. Was irgendwann von den Eltern kommt oder nicht kommt, spielt für unsere Planung keine Rolle
Weiter aufbröseln möchte ich unsere Ausgaben im Moment nicht.
Grüße
MachsSelbst10.03.25 11:06
NatureSys schrieb:
Wem gehört denn das Haus? Dem älteren Ehepaar?
Die könnten euch auch einen Kredit für den Kauf geben, wenn sie das Geld nicht sofort benötigen.Das Geld für den Kauf zu bekommen, das sehe ich nicht als so kritisch. Man wird bestimmt eine Bank finden, die sich darauf einlässt, das Risiko ist ja überschaubar. 250.000 EUR Kaufpreis, dazu kommen 60.000 EUR Schenkungssteuer (mal den Worst Case gerechnet), sind 310.000 EUR.
Das Haus hat einen Wert von 450.000 EUR, die Bank ist sicher.
Aber 310.000 EUR Kredit, das heißt eben auch ne Rate von 1.500 EUR. Locker.
Dann noch 400 EUR für den alten Kredit, bleiben ab Oktober
3.500 EUR - 1.900 EUR = 1.600 EUR zum Leben. Und da sind die Nebenkosten für 2 Häuser noch gar nicht drin...
Man besitzt also 2 Immobilien und geht abends in den Müllcontainern nach Pfandflaschen fischen, weil es hinten und vorne nicht reicht.
Selbst eine defekte Waschmaschine kann so ein Konstrukt schon zum Einsturz bringen, wenn Paypal aufgrund der Einkommenssituation die Ratenzahlung ablehnt. Geht was größeres kaputt, wie ne Heizung... dann gute Nacht... und dann ist auch das Verhältnis zur Verwandtschaft im Eimer, weil die in einer kalten Bude sitzen, denn der "Vermieter", kann keine neue Heizung kaufen, er hat kein Geld und kriegt keinen Kredit.
nordanney10.03.25 11:13
MachsSelbst schrieb:
Und da sind die Nebenkosten für 2 Häuser noch gar nicht drin...Nur für ein Haus. Wohnungsrecht bedeutet, dass ALLE Nebenkosten durch den Berechtigten getragen werden müssen. Dazu auch noch kleinere Reparaturen.MachsSelbst schrieb:
weil es hinten und vorne nicht reicht.Yep. Das meinte ich mit rechnerisch für die Bank kein Problem. Im echten Leben kann es eng werden.Ähnliche Themen