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ᐅ 70er Doppelhaushälfte Kostenschätzung zur Sanierung nach KfW oder BAFA


Erstellt am: 19.12.24 02:11

Kugelblitz21.12.24 00:24
Lawriee schrieb:

Hallo zusammen,

wir stehen kurz vor dem Kauf einer Doppelhaushälfte Bj. 1970 welches bis auf eine Gasbrennwertzentrale aus 2018 bisher noch nicht saniert wurde.
Nach Besichtigung mit einem Bausachverständiger/Energieberater (auf der EEE gelistet) ist das Haus (unter der Berücksichtigung, dass bisher nichts gemacht wurde) in einem guten Zustand.

Ich möchte eure Expertise bzw. Meinung einholen, da die Spanne der Kostenschätzung des Bausachverständiger/EB und meinen Recherchen zu den Sanierungsmaßnahmen doch sehr weit auseinander liegen.

Ein paar Eckdaten zum Objekt im Umkreis Köln/Bonn (Kaufpreis 300TEUR):
- Wohn-/Nutzfläche gesamt 141qm
- vollunterkellert (Vorrats-, Heizungs-, Hobbyraum und Waschküche
- EG (Gäste-WC, Windfang/Flur, Küche und Wohnraum
- OG (Bad, 2 Kinderzimmer, Elternzimmer)
- DG (Bad, weitere Wohn-/Schlaffläche )

Nun zur Kostenschätzung des Bausachverständiger:
1. Dach Zwischensparrendämmung + Dämmung oberste Geschossdecke (da Spitzboden ungenutzt bleibt): 60TEUR
2. Austausch Fenster + Haustür: 25TEUR
3. Fassade 50TEUR
4. Fußbodenheizung: 25TEUR (bei Erhalt der Heizung) oder 50TEUR (mit Wärmepumpe)
5. Lüftungsanlage: 35TEUR
6. Photovoltaikanlage: 30TEUR
7. Kellerdämmung (von außen inkl. Abdichtung und Ausschachtung): 45TEUR
8. Erneuerung aller Wasserleitungen: 10TEUR
9. Elektrik: 20TEUR
10. Badezimmer: 30TEUR
11. Malerarbeiten: 25TEUR
12. Innenarbeiten: 10TEUR
Gesamt: 390TEUR

Ursprünglich hatten wir die Baufinanzierung neben dem Bankkredit mit der KfW Förderung Jung kauft alt (alle Voraussetzungen sind erfüllt) und in Kombination mit KfW 261 mit Ziel KfW 55 EE geplant, da ich mit meiner Recherche eher zwischen 160-200TEUR gerechnet hatte. Aber allein mit den geschätzten Kosten der Maßnahmen 1. bis 7. mit insgesamt 295TEUR wurd mir dann doch schlecht und ist aus finanzieller Sicht nicht umsetzbar. Oder hier gibt es jemanden von euch, der mir doch vielleicht noch Hoffnung macht und es noch andere Lösungen gibt, um KfW 55 EE zu erreichen? Hab ich wirklich so schlecht recherchiert und habe geglaubt mit 500TEUR (Haus + Sanierung) ein Eigenheim für uns als 5 köpfige Familie erfüllen zu können?

Bei den Maßnahmen 8. bis 12. mit insgesamt 95TEUR könnte ich bei neuen Wasserleitungen und Badezimmern einen großteil an Arbeitskosten sparen (Freunde im Sanitär/Heizungs Fachbetrieb) und mit Unterstützung auch über Eigenleistung bzw. mit Freundeskreis umsetzbar.

Der Bausachverständiger hat mir aber auch gesagt, dass man das Haus auf einen guten energetischen Standard bzw. auch den Wert des Hauses heben kann, wenn man z.B. nur die Maßnahmen 1.,2., 4. und die Maßnahmen 8. bis 12. umsetzt.

Wie ist eure Meinung dazu?

Grundrisse, Querschnitte, Baubeschreibung hänge ich zusätzlich an.

Moin Lawriee

Ich selbst bin gerade mitten in einer Kernsanierung von einem Einfamilienhaus mit knapp 140qm.
Viele Sachen finde ich ebenfalls zu hoch angesetzt.
unterschätze aber nicht die Zeit und den Aufwand einer solchen Sanierung.

Euer Dach mit 95qm wird keine 60k kosten. Wir selbst haben 144qm Dachfläche und zahlen 60k (die Sparren wurden aufgedoppelt und es wurde noch 10er Gutex Platten auf Aufsparrendämmung verlegt) und wir haben 7 Dachfenster (diese kosten allein schon 13k)


Wir haben knapp 32k für 14 Fenster und 2 Eingangstüren bezahlt.
Sind keine extrem großen Fenster aber im Wohnraum haben wir uns Raffstore gegönnt.
Bei eurer Doppelhaushälfte wird es sicher günstiger werden. Je nach Anbieter zwischen 20-25k.
Zu Polnischen Fenstern kann ich nicht viel sagen. Mir wäre es aber wahrscheinlich zu heikel zumal Freunde von uns keine guten Deal mit polnischen Fenstern gemacht haben. (Hebe schieben Element lässt sich nur sehr schwer öffnen, Ein Fenster schließt schlecht und mit der Abwicklung waren sie auch nicht zufrieden)
Das einzige war der Preis der gepasst hat.


Fassade kann ich mir auch kaum vorstellen das es so teuer wird. Ihr müsst ja "nur" 3 Seiten machen. Aber wenn Dämmung auf die Fassade kommt dann bitte den Dachüberstand entsprechend vergrößern.


Heizung müsste dem Freund reden...der wird es euch am besten sagen können.

Lüftungsanlage 35k sind meiner Meinung viel zu viel. Macht eine dezentrale Anlage rein die kostet euch maximal 8k

Photovoltaikanlage Maximal 15k die Anlagen sind im Moment sehr günstig. Je nachdem wieviel Module drauf passen wird es natürlich teurer aber kann mir nicht vorstellen das es über 15k wird

Kellerdeckendämmung könnt ihr selbst machen...5k?

Wasserleitungen puh keine Ahnung meine sanitär Firma hat das im Badezimmer angeboten dabei gehabt.

Elektrik würde ich sagen passt. Außer ihr wollt Smarthome und alles mit dem Handy steuern können. Dann ist nach oben keine Grenze gesetzt.

Badezimmer passt denke ich auch

Malerarbeiten könnte evtl passen aber auch hoch angesetzt

Innenausbau - was ist damit gemeint?


Also die Preise sind denke ich hoch angesetzt.

wollt ihr den Grundriss so beibehalten? Ansonsten kommen noch kosten für ein Statiker hinzu.
Und unterschätze die Kosten für die Entsorgung nicht. Da kommen schnell mal 10k zusammen Je nachdem was man entsorgen muss.

Billig wird eine solche Sanierung mit Sicherheit nicht.
390.000 sind aber zu hoch angesetzt.
Gehe mal von 300.000 Euro aus und lass dir noch ein bisschen Puffer.

Wenn du Fragen hast kannst dich gerne melden. Wir sind grad mitten drin.

Viele Grüße
Lawriee21.12.24 22:50
Kugelblitz schrieb:


Innenausbau - was ist damit gemeint?

wollt ihr den Grundriss so beibehalten? Ansonsten kommen noch kosten für ein Statiker hinzu.

Wenn du Fragen hast kannst dich gerne melden. Wir sind grad mitten drin.

Viele Grüße

Danke für deine Rückmeldung.
Saniert ihr denn nach KfW Standard? In meiner Ursprungsplanung bei der Baufinanzierung dachte ich mir nehmen wir uns ein Darlehen der Bank + KfW Jung kauf alt (bei der man 150k zu 1,5% auf den Kaufpreis des Hauses + KfW 261 zur Förderung für effiziente Gebäude 150k.
Bedingung ist KfW 70 EE (oder besser) innerhalb von 4,5 Jahren. Als Laie hat sich das so „schön gelesen“ mit den Online Recherchen zu den Kosten für Erreichen 70 EE und dachte an einen Bankkredit 200k und die 2 KfW Förderungen mit jeweils 150k.

Um die Sanierungskosten besser abschätzen zu können, hab ich dann den Sachverständiger/Energieberater beauftragt, weil ich ihn dann auch für die Erstellung des iSFPs beauftragt hätte, sobald die Kaufabwicklung beim Notar durch ist. Aber als er dann mit grober Schätzung 400k (für die genannten Maßnahmen) ankam für das Erreichen eines KfW Hauses mit EE dachte ich mir, saniere ich halt nicht nach KfW Standard. Bspw. brauchen wir nicht zwingend eine Lüftungsanlage, Wärmepumpe (da Gasheizung grad 7J alt oder Kellerdämmung (aktuell ist der sogar beheizt) und den Hobbyraum im Keller würde ich dann sogar als HomeOffice bzw „Rückzugsort“ nutzen. Inspiration hab ich mir da beim direkten Nachbarn geholt der die andere Doppelhaushälfte besitzt.

Sorry zurück zum Thema… mit deiner Rückmeldung und den anderen, würde ich nicht mehr nach den KfW Vorgaben sanieren, sondern vorerst folgendes planen:
- Dach (neu decken, Ziegel, dämmen) + Photovoltaik
- Fenster Haustür
-Fassadenanstrich (laut
Sachverständiger dämmen nicht zwingend notwendig, wenn man nicht nach KfW saniert, werde da aber dort die direkt Nachbarschaft mal fragen, wann die ihre Fassade das letzte mal angegangen sind ausser frischer Anstrich)
- Fußbodenheizung bei existierenden Gasheizung (Wärmepumpe ready vorbereiten
- Wasserleitung
- Elektrik (ohne Smarthome)
- Bäder + Gäster-WC
- Malerarbeiten (Q3 + Malervlies)
- Bodenbeläge
- Eine Wand raus zwischen Küche und Wohnraum (Wand war im Grundriss nicht eingezeichnet und das hatte ich oben als Innenausbau gemeint) + die Überlegung die Küche mit dem Wohnraum zu tauschen

Für das Dach und Elektrik werde ich ein Fachwerk beauftragen. Für Wasser und Bäder habe ich zum Glück jmd. und bei dem Rest gibt es im näheren Umfeld auch einen der einen kennt :-) Da wo ich selbst mit anpacken kann, mach ich mit.

- und später dann wenn wir dann eingezogen sind kommt halt auch noch die Terrasse/Garten/Garage/Vorgarten (hatte ich bei der Erstellung meines Post nicht aufgenommen, weil mich die Kostenschätzung allein für das Haus schon so erschrocken haben)
LordNibbler02.01.25 22:40
11ant schrieb:

Daß Weiterbauen während längst begonnener Bewohnung möglich ist, turnt Dir hier @LordNibbler mit einem etwas älteren Haus vor
Aber man muss mit dem Dreck, Dreck, Staub und Matsch klarkommen. Und Eigenleistung kann an manchen Stellen von Vorteil sein, wenn du nicht für Kleinarbeiten einen Bauarbeiter dein Wohnzimmer beschmutzen lassen möchtest. Der Schutz vom Bestand hat gewohnheitsgemäß nicht immer Priorität im Baugewerbe.
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