ᐅ 70er Doppelhaushälfte Kostenschätzung zur Sanierung nach KfW oder BAFA
Erstellt am: 19.12.24 02:11
nordanney19.12.24 21:57
Altai schrieb:
Warum Photovoltaik, ist das Pflicht?Erst ab 2026 bei Dachsanierung. In 2025 wäre es noch keine Pflicht - aber wenn das Budget es hergibt und man mit einem Gerüst eh am Dach ist, sollte man drüber nachdenken.-LotteS-19.12.24 23:18
nordanney schrieb:
Erst ab 2026 bei Dachsanierung. In 2025 wäre es noch keine Pflicht - aber wenn das Budget es hergibt und man mit einem Gerüst eh am Dach ist, sollte man drüber nachdenken.Dann aber zB erstmal auf Speicher verzichten, das kann man auch nachrüsten...
Lawriee20.12.24 01:28
Guten Abend zusammen,
noch mals vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Mir fällt es schwer auf jede einzelne einzugehen, aber ich versuche es mal zusammen zu fassen.
Um KfW55 oder 70 EE zu erreichen wären wohl alle genannten Maßnahmen (laut Bausachverständiger) erforderlich und die von ihm geschätzen Kosten passen (ausser Lüftungs und Photovoltaikanlage), sofern man alles über Fachbetriebe machen würde. Habe ich euch da richtig verstanden?
Wenn ich von dem ursprünglichen Wunsch KfW 55/70EE Haus Abstand halte, dann ich sehe folgende Maßnahmen die gemacht werden müssen und ich auch machen möchte:
- Fenster/Haustür laut Freundeskreis in Polen deutlich günstiger und bei gleicher Qualität. Anbieter würde ich nicht googlen, sondern dann auf die Kontakte aus dem Freundeskreis zurückgreifen; 20TEUR?
- Fußbodenheizung, neue Wasserleitungen und neue Badezimmer/Gäste-WC: Hier spare ich vielleicht am meisten, da mein bester Freund hier die Arbeit durchführen wird. Er ist im Heizungs Bad Sanitär Meisterbetrieb. Materialkosten sind klar, aber bei den Arbeitskosten möchte er nicht an mir verdienen (bezahlen werde ich ihn natürlich trotzdem)
- Elektrik über Fachwerk; 20 TEUR
- Malerarbeiten, Bodenbeläge in EL
Meint ihr, dass ich da mit 200TEUR +- für die o.g. Maßnahmen zu naiv bin? (Förderungen lasse ich mal außen vor)
Und wenn wir das Haus kaufen, rechne mit ca. 1 Jahr bis für uns bezugsfertig ist, haltet ihr das auch für realistisch?
Während der Baustelle dort einziehen würde wir ungerne mit 3 Kindern (14J ,4J und 1J). Die Doppelbelastung nehmen wir für die Zeit in Kauf.




noch mals vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Mir fällt es schwer auf jede einzelne einzugehen, aber ich versuche es mal zusammen zu fassen.
Um KfW55 oder 70 EE zu erreichen wären wohl alle genannten Maßnahmen (laut Bausachverständiger) erforderlich und die von ihm geschätzen Kosten passen (ausser Lüftungs und Photovoltaikanlage), sofern man alles über Fachbetriebe machen würde. Habe ich euch da richtig verstanden?
Wenn ich von dem ursprünglichen Wunsch KfW 55/70EE Haus Abstand halte, dann ich sehe folgende Maßnahmen die gemacht werden müssen und ich auch machen möchte:
- Dachsanierung ist erforderlich und Photovoltaikanlage möchte ich dann auch aus den von euch genannten Gründen auch anbringen lassen.
- Was passt da eigentlich drauf bei einer Dachfläche von 95qm. Dachfenster habe ich jetzt nicht raus gerechnet, Bilder hänge ich an und die soll natürlich auch erneuert werden. Der Dachstuhl ist intakt. ( ihr habt Recht. Mit "Dämmung oberste Geschossdecke" hab ich es ungünstig bzw. falsch formuliert.
- (optional) Mit welchen zusätzlichen Kosten müsste ich rechnen, wenn ich bei der Dachsanierung überlege auf einer Seite zusätzlich eine Gaube ca.4m breit einbaue? Dachbreite gesamt 7,24m
- Fenster/Haustür
- Fußbodenheizung + neue Wasserleitungen soll mit der relativ neuen Heizung aus 2018 umgesetzt werden. Wärmepumpe kein muss, würde aber die Vorbereitungen berücksichtigen, wenn irgendwann eine WP betrieben werden soll.
- Neue Badezimmer + Gäste-WC
- Elektrik
- Malerarbeiten (Hausanstrich und innen Q3 mit Malervlies)
- Neue Bodenbeläge
- Terrasse (muss nicht sofort gemacht werden)
- Vorgarten (muss nicht sofort gemacht werden)
- Fenster/Haustür laut Freundeskreis in Polen deutlich günstiger und bei gleicher Qualität. Anbieter würde ich nicht googlen, sondern dann auf die Kontakte aus dem Freundeskreis zurückgreifen; 20TEUR?
- Fußbodenheizung, neue Wasserleitungen und neue Badezimmer/Gäste-WC: Hier spare ich vielleicht am meisten, da mein bester Freund hier die Arbeit durchführen wird. Er ist im Heizungs Bad Sanitär Meisterbetrieb. Materialkosten sind klar, aber bei den Arbeitskosten möchte er nicht an mir verdienen (bezahlen werde ich ihn natürlich trotzdem)
- Elektrik über Fachwerk; 20 TEUR
- Malerarbeiten, Bodenbeläge in EL
Meint ihr, dass ich da mit 200TEUR +- für die o.g. Maßnahmen zu naiv bin? (Förderungen lasse ich mal außen vor)
Und wenn wir das Haus kaufen, rechne mit ca. 1 Jahr bis für uns bezugsfertig ist, haltet ihr das auch für realistisch?
Während der Baustelle dort einziehen würde wir ungerne mit 3 Kindern (14J ,4J und 1J). Die Doppelbelastung nehmen wir für die Zeit in Kauf.
leschaf20.12.24 07:56
Ich sehe das Dach nach wie vor nicht so teuer. Wir haben bei 165qm etwa 350€/qm für alles bezahlt, das wären dann bei euch ca 35T€. Plus eventuell ein Regionszuschlag, aber sicherlich nicht fast das doppelte. Photovoltaik: Ist das Dacht Ost/West oder Nord/Süd ausgerichtet? Bei Ost/West würden beide Seiten voll Sinn machen, bei Nord/Süd nur eine --> hat starken Einfluss auf die Kosten.
Ab Kauf 1 Jahr bis bezugsfertig ist unrealistisch. Rechne mal lieber mit 1.5 bis 2 Jahre. Alleine der Eigentumsübergang kann schonmal 2 Monate dauern und gerade Elektriker und Dachdecker sind notorisch ausgebucht.
Ab Kauf 1 Jahr bis bezugsfertig ist unrealistisch. Rechne mal lieber mit 1.5 bis 2 Jahre. Alleine der Eigentumsübergang kann schonmal 2 Monate dauern und gerade Elektriker und Dachdecker sind notorisch ausgebucht.
nordanney20.12.24 08:13
leschaf schrieb:
Alleine der Eigentumsübergang kann schonmal 2 Monate dauernWas hat das mit der Sanierung zu tun? KP wird bezahlt, Schlüssel übergeben und die Eigentumsübertragung im Grundbuch folgt irgendwann - ist auch egal, wann.leschaf20.12.24 08:55
Du hast Recht, aber auch bis zur Schlüsselübergabe kann es dauern. Unser Beispiel: 1.6. Kaufvertrag unterschrieben, 4.8. Schlüsselübergabe. Dazwischen 6 Wochen auf die Vorkaufsrechts-Verzichtserklärung der Stadt gewartet. Baubeginn war dann übrigens im Januar, obwohl wir direkt im August mit Angebote einholen angefangen haben.
Wir sehen das auch bei Freunden, Stichprobe sind 4 Sanierungen, keiner hat es auch nur annähernd in einem Jahr rein geschafft. Mag möglich sein, aber ich würde nicht drauf bauen.
Wir sehen das auch bei Freunden, Stichprobe sind 4 Sanierungen, keiner hat es auch nur annähernd in einem Jahr rein geschafft. Mag möglich sein, aber ich würde nicht drauf bauen.
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